Donnerstag, 26. Juni 2014

Skulduggery Pleasant: Kingdom of the Wicked

Originaltitel: Kingdom of the Wicked
Autor: Derek Landy
Seiten: 606
Verlag: Loewe
ISBN: 3785574525

Worum geht's?

Warum haben ganz normale Sterbliche plötzlich magische Fähigkeiten? Die wenigsten können damit umgehen. Wie zum Beispiel Jerry, der sich für einen Schmetterling hält. Ausgerechnet Walküre muss ihn ständig aus der Luft holen und das nervt. Schließlich wurde sie zur Weltenretterin ausgebildet und nicht zum Babysitter für durchgeknallte Sterbliche.
Aber einige dieser Neu-Magier entwickeln so starke Kräfte, dass sie eine blutige Spur der Verwüstung durch das ganze Land ziehen.
Nur ein sehr mächtiger Zauberer kann ihnen diese unglaubliche Macht gegeben haben. Einer, der seinen wahren Namen kennt.
So wie Walküre selbst. Und er muss unbedingt gestoppt werden!

Quelle

Wer ist der Autor/die Autorin?

Derek Landy ist viel zu bescheiden, um über Preise oder Auszeichnungen zu sprechen, die er für seine Bücher erhalten hat. Beispielsweise würde er niemals die Tatsache erwähnen, dass sein erstes Buch, „Der Gentleman mit der Feuerhand“, den Red House Children’s Book Award gewonnen hat oder etwa, dass sein zweites Buch, „Das Groteskerium kehrt zurück“, mit dem Irischen Buchpreis für das Kinderbuch des Jahres ausgezeichnet wurde oder gar, dass sein drittes Werk, „Die Diablerie bittet zum Sterben“, das Lieblingsbuch seiner Mutter ist.

Er lebt in Irland zusammen mit einer Vielzahl an Katzen, einem Schäferhund und zwei betagten Staffordshire Bull Terriern, die nur deshalb auf seinen Küchenfußboden pinkeln, weil es ihnen Spaß macht.

Quelle

Wie fand ich es?

Ich hab das Buch ja auf Englisch gelesen - daher auch das englische Cover - was aber glücklicher Weise überhaupt nicht störte, da eigentlich keine schwierigen Wörter vorkamen.
Zum Inhalt: Ich könnte einen Roman darüber schreiben, wie genial die gesamte Buchreihe meiner Meinung nach ist. Das liegt an der gelungenen Situationskomik, den tollen Charakteren und der mitreißenden Handlung, bei der vor allem durch den Humor aber auch durch die teilweise schon recht heftigen Kampfszene. Ich habe es sehr genossen, mehr von Skulduggery und seiner Partnerin zu lesen. Eine der besten Facetten an den Büchern ist auch, das die Charaktere im Laufe der Zeit nicht auf der Stelle treten sondern sich weiter entwickeln. So habe ich hier im siebten Teil plötzlich erschreckt festgestellt, wie erwachsen Walküre eigentlich geworden ist. Die schrecklichen Erlebnisse die sie erlebt hat, haben sie sehr geprägt und ich konnte ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen, zum Beispiel ihre Angst davor, zu ihrer "schlechteren Hälfte" Darquise zu werden und es zu genießen.
Auch Skulduggery hat sich im Laufe der Bücher verändert, wenn auch nicht so drastisch wie seine Partnerin, die langsam erwachsen wird. Das er in diesem Buch wieder ernster wurde und eine traurige Grundstimmung herrschte, lag denke ich vor allem an dem drohenden Verlust Walküres, seiner Angst davor zu Lord Vile zu werden und Chinas Enthüllung am Ende von Band 6, die ihn wohl auch sehr prägte, da er ihr immerhin vertraute - auch wenn er es ja immer wieder abstritt. Die ständige Verletzung und Angst prägt ihn genauso wie Walküre und es war sehr spannend und oft auch traurig, ihnen bei ihren Entwicklungen zuzusehen.

Die Geschichte an sich war sehr gut durchdacht und vor allem Argeddion hat mich sehr beschäftigt. Auf der einen Seite ein Pazifist, der nur Gutes will, auf der anderen Seite ist er Schuld am Tod von einigen Menschen. Ich war mir nie ganz sicher ob ich ihn nun mag oder nicht, was ihn sehr interessant machte. Ich war mir auch bis Ende nicht ganz sicher was mit ihm passiert, was auch seinen Teil zur Spannung beigetragen hat.

Kitana und den Rest ihrer Gang waren toll dargestellt, auch wenn ich sie nicht alle leiden konnte. Elsie mochte ich sehr, sie war ein richtig normales Mädchen, ohne wenn und aber, hatte aber echt Zivilcourage und gesunden Menschenverstand, was man daran merkt, das sie sich Skulduggery und dem Sanktuarium anvertraut und ihnen hilft, die Magie los zu werden, wofür ich sie sehr bewundert habe - wer würde schon Magie wieder her geben, um ein normales langweiliges Leben zu führen? Sehr wenige! Kitana, Sean und Doran hingegen waren mir sehr unsympathisch. Nicht schlecht dargestellt oder so, einfach unsympathisch. Kitana ist einfach nur ein manipulatives *hust* Miststück *hust*, Sean jemand der sie aus purer Dummheit anbetet und Doran ist komplett verblödet. Und kaum haben sie mal Kräfte benutzen sie sie, um anderen zu schaden...

Um das ganze hier mal zu einem Fazit zusammen zu fassen: Wieder ein grandioses Buch von Derek Landy, dass neugierig macht auf die letzten beiden Teile, die Figuren noch sympathischer und einen immer mal wieder leise auflachen und/oder seufzen lässt, weil sich die Geschichte ins Herz schleicht und sich dort breit macht.

 Sterne

Mittwoch, 25. Juni 2014

Noch ein paar Neuzugänge

Und wieder sind ein paar Bücher/Ebooks bei mir eingetrudelt. Was heißt ein paar, eine ganze Menge!


Zunächst einmal das Buch mit dem wunderschönen Cover "Stern der Macht: Herzensglut" von Elvira Zeißler, dass ich bei einem Gewinnspiel zu ihrem zweiten Bloggburtstag auf diesem Blog gewonnen habe. Anfängerglück eben :) Ich freu mich schon sehr darauf, es zu lesen. Dazu habe ich auch noch jede Menge Lesezeichen gewonnen.
Ich hab hier auch noch ein Bild von den ganzen Lesezeichen... schick. :)













Dann ist das bestellte Buch, von dem ich ja schon erzählt habe, "Der Joker" von Markus Zusak ist endlich angekommen. Ich hab es spontan bestellt, weil es nur 10 Euro kostete und werde mal sehen, ob dieses Geld Verschwendung oder eine gute Investition waren. Ich tippe auf gute Investition, aber man kann ja nie wissen :)


Dann kann ich noch voller Stolz berichten, dass ich drei ebook-Rezensionsexemplare bekommen habe:

Das erste ist „Verloren in der grünen Hölle“ von Ute Jäckle. Ein Romantic-Thrill, der in Kolumbien spielt. Mal ganz was ungewöhnliches (für meine Verhältnisse) mal sehen, wie es wird. Es klingt auf jeden Fall spannend!

Das zweite ist "Die Saga der Drachenrüstung: Der Drachenzahndolch" von Elvira Zeißler. Ja, lustig dass ich erst ein Buch von ihr gewinne und dann gleich ein zweites als Reziexemplar kriege, aber es freut mich sehr, da beide Bücher sehr interessant klingen und sicher mein erwachtes Interesse noch weiter anstacheln werden. :) Und auch dieses Cover ist doch echt schön!  




Und als drittes noch "Das Mondgeheimnis" von Stefan Fischer. Ich habe es über Lovelybooks bekommen und bin nach den ersten etwa 50 Seiten Leseprobe schon total in der Geschichte - von allein hätte ich sicher nicht aufgehört zu lesen. Ich freu mich schon darauf, weiter in die Geschichte einzutauchen.
So, das war's erst einmal von mir. Bald kommt auch ein Beitrag dazu, was ich diesen Monat so geschafft habe und meine Leseplanung für den nächsten Monat.  Vielleicht auch schon ein paar Rezensionen.

Samstag, 21. Juni 2014

2 neue Bücher

Und wieder 2 neue Bücher - wieder direkt aus dem Buchladen. Ich konnte einfach nicht widerstehen, ich musste sie einfach mitnehmen.



Das erste ist "Spiegelkind" von Alina Bronsky. Ich wollte etwas nicht so klischeehaftes mit mehr Geschichte als Liebe, und das hier hat mich überzeugt. Es wird als Fantasy mit Dystopieelementen oder als Dystopie mit Fanatasyelementen beschrieben, also direkt mein Gebiet. Außerdem ist das Cover echt schön find ich!



Das zweite ist mal kein Fantasy, sondern ein Roman. Da ich auch Bücher in denen es um den Sinn des Lebens und so geht mag, hat es mich angesprochen. Auch der Titel macht es sofort sympathisch: "Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst". Ich glaub das wird mein neue Lieblingsspruch :)
Bald kommt hoffentlich auch meine Bertelsmannbestellung. Ich habe mir "Der Joker" von Markus Zusak bestellt und bin schon ganz gespannt darauf. Ich hab bisher nur Gutes darüber gehört und freue mich schon sehr darauf. 

Euch noch einen wunderschönen, entspannten Samstag!

Dienstag, 17. Juni 2014

Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet

Originaltitel: The Sweetness at the Bottom of the Pie
Autor: Alan Bradley
Seiten: 400
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3-442-37624-7

Worum geht's?

Dieser außergewöhnliche All-Age-Krimi hat die Herzen von Lesern, Buchhändlern und Kritikern aus aller Welt im Sturm erobert!
Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht das Opfer eines Giftmordes in ihrem Gurkenbeet entdeckt! Da jeder ihren Vater, den sanftmütigen Colonel de Luce, für den Mörder zu halten scheint, nimmt die naseweise Flavia persönlich die Ermittlungen auf. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur – bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia schließlich, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist ...

Quelle

Wer ist der Autor/die Autorinnen?

Alan Bradley wurde 1938 geboren und ist in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario aufgewachsen. Nach einer Karriere als Elektrotechniker, die schließlich in der Position des Direktors für Fernsehtechnik am Zentrum für Neue Medien der Universität von Saskatchewan in Saskatoon gipfelte, hat Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurückgezogen, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet« ist sein erster Roman und der in England, USA und Kanada bereits viel umjubelte Auftakt zur Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau auf Malta.
Quelle

Wie fand ich es?

Ach, Flavia. Lang ist es her, das ich dieses Buch gelesen habe, trotzdem erinnere ich mich noch an relativ unwichtige Details. Der Autor - von dem ich vor den Büchern nichts gehört habe, was mich wirklich wundert, der sollte für seine Geschichten in den Himmel gelobt werden finde ich - hat es geschafft, mich auf wirklich jeder Seite zu bezaubern, zum Lachen zu bringen und mit Flavia dem Ergebnis des undurchsichtigen Falls näher zu kommen.

Sie ist, trotz ihrer elf Jahre echt genial und kam auf Sachen, die ich nicht mal im Traum hinkriegen würde. Ihre seltsame Leidenschaft, Gifte und anderes Chemiezeugs - ich versteh davon leider nichts, sorry - war erst ein wenig abschreckend, dann aber immer interessanter. Das "kleine" Mädchen faszinierte mich immer mehr, vor allem, wie alle sie unterschätzen. Ich konnte durch das ganze Buch sehr gut mit ihr mitfühlen und hab ihr beim Lesen immer die Daumen gedrückt.

Der ganze Fall mit dem Toten im Gurkenbeet war sehr spannend und die Lösung hätte ich wirklich nicht erwartet. Ich kann das Buch jedem Krimileser, alt und jung, nur wärmstens empfehlen, denn hier gibt es zwar nicht viel Blut, aber unglaublich viel Geist, Witz und verwickelte Zusammenhänge! Aus diesem Grund....

 Sterne für ein echt tolles Buch!

Und hier noch ein kleiner Buchtrailer für euch.

Das Lächeln des Himmels

So, zur Abwechslung, auch mal ein aktuell gelesenes Buch. Eins, das, aufgrund seiner Kürze, nicht fünf Minuten auf meinem SuB lag.

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Originaltitel: --
Autor: Ben Bennett
Seiten: 238
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-16459-2

Worum geht's?

Manchmal muss man loslassen, um das Glück festzuhalten ...
Beim nächsten Schnee wirst du deine große Liebe treffen. Ein wunderbares Versprechen, das Harvey nur noch einsamer macht. Denn der junge Professor aus Los Angeles hat seine große Liebe bereits getroffen – aber Liv ist schon lange tot. Doch dann, an Heiligabend, fallen weiche weiße Flocken vom Himmel und Hannah tritt in sein Leben. Hannah, die Liv bis aufs Haar gleicht ...
Nach seinem großen Erfolg mit Solange es Wunder gibt erzählt Ben Bennett einmal mehr von der Liebe und anderen Mysterien, die das Leben so lebenswert machen.
Wer ist der Autor?

Ben Bennett, 1970 geboren, lebt mit seiner kleinen Familie, zwei Hunden und noch mehr Pferden auf einer beliebten Ferieninsel im Mittelmeer, wo er als freier Schriftsteller und Drehbuchautor arbeitet. Er liebt die Schönheit des Meeres, die er in seinem Debütroman "Solange es Wunder gibt" stimmungsvoll eingefangen hat.

Wie fand ich es?

Naja, es war eben ein Liebesroman. :) Eigentlich war er ganz in Ordnung, nur an manchen Stellen für mich zu klischeehaft. Es war oftmals eine Art "Ich sah sie, ich hörte das erste Wort aus ihrem wunderschönen Mund - dass sie natürlich mit der nötigen Grazie ausspricht, auch wenn sie nur Hi sagt - ich konnte den Blick nicht von ihr wenden, ich war unsterblich nach der ersten Sekunde verliebt." Tut mir leid, aber unrealistisch bis zum gehtnichtmehr war es in diesem Punkt oft und für mich ist das ein Kritikpunkt. Okay, es ist eine Geschichte, aber einen gewissen Realitätssinn, sollte sie - zumindest sehe ich das so - doch haben.

Interessant wiederum fand ich die Suche nach Hannahs, beziehungsweise Livs Vergangenheit und wie beide miteinander zusammen hängen. Da hat der Autor es geschafft, mich restlos zu überraschen. Das war auch der spannende Teil, denn zum Ende des Buchs wurde es immer besser, als die ganze Geschichte richtig Anlauf genommen hatte und mich mit einigen Wendungen der Geschehnisse doch noch mitreißen konnte.

Die Charaktere waren sogar ganz gut ausgearbeitet, ich konnte vor allem mit Harvey immer mitfühlen. Leider waren sie mir zu unstrukturiert, hatten zu wenige Ecken und Kanten für meinen Geschmack.

Also 3 Sterne, tendierend zu 2 1/2. Es gibt schönere tragische Lieben, die etwas besser geschildert sind. Die Idee war klasse, aber es haperte an einigen Stellen an der Umsetzung.

 Sterne

Samstag, 14. Juni 2014

Ein neues Buch!

Hey!
Wieder einmal ein neues Buch für mein Regal. Und sogar ein Liebesroman, huch. Aber naja, ich wollte es mal ausprobieren und sieh da - die ersten Seiten erwiesen sich als recht schön, daher ist es wohl auch bald fertig und ich schreibe euch eine Rezi dazu.

Es heißt "Das Lächeln des Himmels" und ist von Ben Bennett. Lustiger Name find ich :) Mal sehen wie es letztendlich wird. Immerhin ein Liebesroman... ich entwickele mich in ungeahnter Weise weiter xD

So sieht es aus (äußerlich ziemlich schick find ich, vor allem das ausgestanzte Herz, das man leider leider nicht sieht):
 

 

Naja, ich les es mal weiter (zusammen mit den anderen vier Büchern für diesen Monat... hach, das Leben als Buchfreak ist schon nicht leicht! :))

Donnerstag, 12. Juni 2014

[TAG] Seite 44 Satz 3 - Eine Geschichte

Aufgabe: Nimm ca. 15 bis 20 Bücher aus dem Regal, schlage Seite 44 auf und schreibe Satz 3 ab. Aus diesen Sätzen bildest Du eine Geschichte.

Ich werde jedoch alle Sätze nummerieren und euch, also die die möchten, raten lassen (ihr könnt natürlich auch in den Büchern nachsehen), welcher Satz zu welchem Buch gehört, mal sehen, wer Erfolg hat!

Ich wurde getaggt von: Sophias Bookplanet

Meine Sätze:

(1) "Und du wirst richtig eng mit ihm zu tun haben."
(2) "Er hob schützend die Hände vors Gesicht und fegte sich dabei die Brille von der Nase."
(3) "Vielleicht hat der Betreffende ja den tödlichen Fehler begangen, sich an einem Ergebnis von Mrs. Mullets Kochkünsten zu vergehen."
(4) "Sie war das schönste Weihnachtsgeschenk, das der Himmel mir hatte machen können."
(5) "Läuft-mit-dem-Mond paffte seine Pfeife und blickte dem aufsteigenden Rauch nach."
(6) ""Beryl", erwiderte Walküre nur."
(7) "Abgesehen davon liegt es nicht in meiner Natur, mich kampflos zu ergeben..."
(8) "Und soweit ich mich erinnere, habe ich weder dich noch deine Tochter in den letzten Jahren zu Gesicht bekommen."
(9) "Kaye hatte in all den Jahren , in denen sie Robb kannte, nur wenige Worte mit seinem Vater gewechselt, weil der es stets eilig hatte."
(10) "Fünf oder sechs dicke Akten lagen darin."
(11) "Aha! Madison Archer steht neuerdings auf Desperados?"
(12) "Sie setzte sich auf und wollte sich gerade abwenden, als der wogende Nebel unvermittelt höher stieg und ihr die Sicht auf die jungen Kliffschwalben raubte."
(13) "Während ich das tat, zeichnete er, unterbrochen von kurzen Nachfragen."
(14) "Er stellte den Sack auf dem kleinen Tisch neben der Spiegelkommode ab."
(15) "Watkins hielt ihm die Tür auf, und Newbury trat lächelnd ein."

Meine Bücher:

Stormbreaker - Anthony Horowitz
Die Insel der besonderen Kinder - Ransom Riggs
Das Lächeln des Himmels - Ben Bennett
Zweiherz - Antje Babendererde
Kristall der Macht - Monika Felten
Flavia de Luce: Mord im Gurkenbeet - Alan Bradley
Elfenzauber - Dennis L. McKiernan
Osiris Ritual - George Mann
Skulduggery Pleasant: Das Groteskerium kehrt zurück - Derek Landy
Tintenherz - Cornelia Funke
Wish u were dead - Todd Strasser
Bartimäus: Das Amulett von Samarkand - Jonathan Stroud
Ein ganzes halbes Jahr - Jojo Moyes
Die Sehnsucht der Cheyenne - Thomas Jeier
Tribute von Panem: Tödliche Spiele

Ich tagge: Monis Buchblog "Süchtig nach Büchern", Fantastic-book-blog, Rozas Leselieblinge, und jeden der sich sonst noch getaggt fühlen will.

Der Ring des Salomo

Originaltitel: The Ring of Solomon
Autor: Jonathan Stroud
Seiten: 480
Verlag: cbj
ISBN: 3570139670

Worum geht's?

Der unvergessliche Held Bartimäus ist zurück: das Prequel zum Weltbestseller!
Bartimäus, der Dschinn aller Dschinns, darf seine ruhmreiche Vergangenheit präsentieren – die sogar seine späteren Heldentaten mit Nathanael beinahe in den Schatten stellt. Schließlich hat Bartimäus seinerzeit nur den Besten der Besten und Hochwohlgeborenen gedient: Mächtige Magier und wunderschöne Königinnen waren seine Gebieter – sogar der berühmte König Salomon ... Ein spektakuläres Feuerwerk an atemberaubender Spannung, unnachahmlichem Witz und mit einem unwiderstehlichen Helden!

Quelle

Wer ist der Autor/die Autorin?

Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er arbeitete zunächst als Lektor. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina und den gemeinsamen Kindern Isabelle und Arthur in der Nähe von London.

Berühmt wurde er durch seine weltweite Bestseller-Tetralogie um den scharfzüngigen Dschinn Bartimäus, dessen Abenteuer in »Das Amulett von Samarkand«, »Das Auge des Golem«, »Die Pforte des Magiers« und »Der Ring des Salomo« erzählt werden.

Quelle

Wie fand ich es?

Eigentlich hätte mir der dritte Teil ja schon gereicht, doch ich war begeistert von der Idee, etwas über Bartimäus Vergangenheit zu berichten. Und ich wurde nicht enttäuscht - die Geschichte konnte mich begeistern, obwohl die alten, geliebten Charaktere wie Nathanael und Kitty nicht mehr dabei sind. Dafür aber ist ja Bartimäus da, samt einem "neuen Nathanael" - beziehungsweise eine. Besagte Dame, die junge Asmira, die diesmal mit erzählt, war mir sofort sympathisch. Sie hatte nicht nur positive Eigenschaften, sondern war überdimensional pflichtbewusst und so eine Art Speichelleckerin ihrer Königin. Das Gute daran aber ist, dass sie dafür einen guten Grund hat: ihre Vergangenheit, die mich sehr berührt hat.

Ich fand es auch großartig, dass Faquarl wieder dabei war, und sich immer noch mit,, beziehungsweise jetzt schon, mit Bartimäus zankt, wo es nur geht. Und dabei sind sie ausnahmsweise mal verbündet... es hat mit immer wieder amüsiert, wenn die beiden miteinander oder mit ihrem neuen Meister diskutiert haben, der mal so ein richtig fieser Typ war, der wundervoll in die Geschichte passte.

Die Geschichte läuft sehr langsam an, aber das war für mich als Leser auch gut so, denn so konnte ich mich gut an die ganzen neuen, unbekannten Sachen gewöhnen. Wie zum Beispiel den neuen Schauplatz - das alte Israel, eben mitten im Sand. Beduinen, Karawanen und allerlei Sachen, mit deren Exotik London lange nicht mithalten kann. Das war ziemlich interessant und gab der Geschichte noch das richtige Extra.

Wie auch schon bei der Trilogie über Nathanael und Bartimäus, musste ich viele Male sehr lachen, vor allem wieder über die witzigen Fußnoten und die Dialoge.

Alles in allem eine wundervolle Ergänzung zum Rest der Reihe und mal etwas ganz anderes!

 Sterne

Dienstag, 10. Juni 2014

Die Pforte des Ptolemäus

Originaltitel: Ptolemy's Gate
Autor: Jonathan Stroud
Seiten: 608
Verlag: cbj
ISBN: 357012777X

Worum geht's?

Bartimäus – Das große Finale des brillanten Fantasy-Abenteuers.
2000 Jahre sind vergangen, seit Bartimäus auf der Höhe seiner Macht war. Heute, gefangen in der Welt der Magier, spürt er seine Kräfte schwinden. Doch noch will Nathanael ihn nicht aus seinen Diensten entlassen. Als Informationsminister ist er auf Bartimäus’ Dienste angewiesen. Kein leichter Job, denn es herrscht Aufruhr im britischen Weltreich.
Die Widerständlerin Kitty Jones eignet sich unterdessen geheimes Wissen über Magie und Dämonen an. Sie will erreichen, dass der ewige Kampf zwischen Dschinn und Menschen beendet wird. Doch dazu muss sie das Geheimnis um Bartimäus’ Vergangenheit lüften.
Doch dann wird London von einer bislang unbekannten Macht angegriffen und Nathanael, Kitty und Bartimäus müssen der größten Gefahr in der Geschichte der Zauberei entgegentreten. Und das Schlimmste: Sie müssen zusammenarbeiten …
Quelle

Wer ist der Autor/die Autorin?

Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er arbeitete zunächst als Lektor. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina und den gemeinsamen Kindern Isabelle und Arthur in der Nähe von London.
Berühmt wurde er durch seine weltweite Bestseller-Tetralogie um den scharfzüngigen Dschinn Bartimäus, dessen Abenteuer in »Das Amulett von Samarkand«, »Das Auge des Golem«, »Die Pforte des Magiers« und »Der Ring des Salomo« erzählt werden.
Quelle

Wie fand ich es?

Es war ein großartiges Finale einer tollen Trilogie - ich betrachte die Reihe immer noch damit als beendet, obwohl es einen vierten Band gibt, aber der dreht sich ja nicht mit um Nathanael, deswegen ist er halt irgendwie anders (trotzdem toll, aber eben anders). Nun, zurück zu diesem Buch. Es ist wieder ernster und tiefsinniger als die vorherigen Bände, aber darum nicht weniger geprägt von Sarkasmus, nur das aus diesem beinahe Zynismus wird.

Nathanaels Charakter entwickelte sich im Laufe der Zeit immer mehr zum Schlechten hin und seine Verfolgungsängste und sein Ehrgeiz wachsen stetig, was sehr gut in die Geschichte eingebaut war wie ich fand.

Auch Bartimäus Gefühle konnte ich aber immer gut nachvollziehen und er tat mir in vielen Situationen Leid. Das Rätsel um seine Vergangenheit, dass sich nach und nach offenbart, war sehr ergreifend und ich konnte richtig mit ihm mitfühlen und seine eigenartige Freundschaft zu seinem ehemaligen Herrn Ptolemäus hat mich sehr berührt.

Auch Kitty konnte mich wieder voll überzeugen. Ihre direkte, rebellische und kämpferische Art hat sie mich sofort ins Herz schließen lassen und ihre Rolle in diesem Buch ist auch wieder groß, fast größer als im zweiten Band. Wieder wurde die Geschichte aus drei Perspektiven geschildert und wieder habe ich es genossen, die Geschichte aus allen Blickwinkeln kennenzulernen, die oft sehr unterschiedlich waren und mich manches mal zum Lachen brachten. Denn auch wenn das Buch etwas ernster und bedrückter ist - Gelegenheiten zum Lachen findet man trotzdem noch sehr, sehr viele!

Fazit: Ein wundervolles Buch - yeah, ein noch unbenutztes schönes Adjektiv :) - für alle Fantasyleser zu empfehlen, die keine trockene Lektüre wollen! Wieder habe ich bei diesem Autor absolut gar nichts zu meckern!

 Sterne

Samstag, 7. Juni 2014

Das Wunder von Narnia

Originaltitel:
Autor: C.S. Lewis
Seiten: 168
Verlag: Ueberreuter Verlag
ISBN:

Worum geht's?

Das Abenteuer beginnt!
NARNIA... Heimat der sprechenden Tiere und einer bösen Zauberin... wo Wunder geschehen und eine neue Welt geboren wird.
Um ein Leben zu retten, werden zwei Freunde auf eine gefährliche Reise geschickt - an einen Ort jenseits unserer Zeit, wo eine Hexe auf sie wartet. Doch dann erschafft der mächtige Löwe Aslan mit seinem Lied das Land Narnia. Und in Narnia ist nichts unmöglich...
»Es gibt Bücher, in denen ist man gleich auf der ersten Seite zu Hause. Ein vertrautes Glücksgefühl wird wieder wach und der Wunsch, dieses Abenteuer möge nie ein Ende nehmen. ?Die Chroniken von Narnia? gehören dazu.«
FAZ

Quelle

Wer ist der Autor/die Autorin?

Clive Staples Lewis wurde 1898 in Belfast geboren und war schon als Kind von den Märchen, Mythen und Legenden des Landes fasziniert. Viele Jahre später, während seiner Zeit als Professor an der Universität Cambridge, begann er seine Ideen aufzuschreiben. So entstanden nach und nach die sieben Chroniken von Narnia, für die er mit dem begehrten Carnegie Award ausgezeichnet wurde.

Quelle

Wie fand ich es?

Ach ja, naja... die Sprache ist wirklich ... langatmig. Ja, langatmig, das Wort passt gut auf das Buch. Es hat mich teilweise echt genervt, diese unpersönliche Schriftsprache. Und auch die manchmal so, naja, eckigen Sätze. Beispiel gefällig? >"Ja, Aslan, das machen wir", sagten alle.< Schrien sie es? Brüllten sie es? Zischten sie es? Laut, leise? Da hätte ich mir mehr Details gewünscht. Ansonsten war das Buch toll, aber das war so ein Punkt, bei dem ich das Buch manchmal echt am liebsten in eine Ecke geschmissen hätte. Die Spannung litt auch darunter. Naja, Schluss mal mit dem Meckern: die Geschichte an sich war klasse. Interessant, abwechslungsreich und eben Narnia. Die Charaktere waren sympathisch, nichts sooo Besonderes oder Außergewöhnliches, aber das machte sie greifbarer und für mich als Leser interessanter. Es sind keine Superhelden, sondern Kinder, was sehr gut zu der Geschichte passt. Auch sonst war die Geschichte gut strukturiert und man kann das Buch auch mehrmals lesen, man findet immer noch etwas neues, was man vorher gar nicht bemerkt hat.

 Sterne

Monat Juni - Leseplanung


Ich weiß nicht, ob ich wirklich schaffe was ich mir hier vornehme, aber mal sehen... wenn ich mich genug motiviere, wird das schon xD


Es gibt vier Bücher die ich mir für den Juni vorgenommen habe:

Das erste ist "Stern der Göttin" von Sandra Melli. Daran lese ich ja schon, und es gefällt mir wirklich gut. Die Idee mit den verschiedenen Farben und den verschiedenen Fraktionen ist wirklich gelungen, genauso wie die Hauptfigur Laisa. Am Ende des Monats ist das Buch wahrscheinlich fertig, dann kommt auch die Rezension. :)
 
 
 
 
 
 
 
Das zweite ist "Flavia de Luce: Mord ist kein Kinderspiel" von Alan Bradley. Ich habe es ebenfalls schon angefangen, bin aber erst etwa bei der Hälfte und musste es, schweren Herzens, erst einmal pausieren lassen. Aber allein Flavias clevere und witzige Art lässt mich weiter lesen, wenn ich wieder Zeit habe.
 
 
 
 
 
 

Der dritte Roman ist "Die geflügelte Armee" von Adrian Tchaikovsky. Der dritte Band einer Reihe - fragt nicht, warum ich mit dem dritten anfange, es war eben ein Mängelexemplar und ich habe es mitgenommen. Besser als den fünften teil mitzunehmen, der da auch noch rumlag xD
Jedenfalls war es hier das interessante Cover, dass mich zugreifen ließ. Mal sehen, ob das Buch hält, was es verspricht.

 









Das vierte Buch ist ein englisches - was wohl der Grund ist, dass ich damit so langsam vorankomme. Aber ich will es endlich mal fertig lesen. Es ist "Kingdome of the wicked" von Derek Landy. Im deutschen heißt es "Duell der Dimensionen". Es ist der siebte Teil aus Landys "Skuluggery Pleasant"-Reihe, was schon ein Ansporn ist, es zu lesen, denn ich bete diese Reihe an und es gab einen ordentlichen Cliffhanger in Band 6, sodass ich sehr gespannt bin, wie es nun weitergeht.



 

Bartimäus - Das Auge des Golem

Originaltitel: The Golem's Eye
Autor: Jonathan Stroud
Seiten: 608
Verlag: cbj
ISBN: 3570127761

Worum geht's?

»Klar habe ich damit gerechnet, dass mich eines Tages wieder irgendein Schwachkopf mit spitzem Hut beschwört, aber doch nicht derselbe wie beim letzten Mal!«

Der junge, ehrgeizige Nathanael strebt eine Karriere im Zaubereiministerium des britischen Imperiums an. Sein erster Auftrag: Er soll eine Gruppe von nichtmagischen Widerständlern dingfest machen, die mit Anschlägen die Zaubererwelt in Atem hält. Zur Widerstandsbewegung gehört auch die 15-jährige Kitty, die über außergewöhnliche Abwehrkräfte gegen Magie verfügt. Nathanael setzt alles daran, Kitty und ihre Verbündeten aufzuspüren. Doch als diese entkommen, hilft nur eines: Bartimäus muss wieder her!

Quelle

Wer ist der Autor/die Autorin?

Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er arbeitete zunächst als Lektor. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina und den gemeinsamen Kindern Isabelle und Arthur in der Nähe von London.

Berühmt wurde er durch seine weltweite Bestseller-Tetralogie um den scharfzüngigen Dschinn Bartimäus, dessen Abenteuer in »Das Amulett von Samarkand«, »Das Auge des Golem«, »Die Pforte des Magiers« und »Der Ring des Salomo« erzählt werden.

Quelle

Wie fand ich es?

Wieder ein großartiges Buch von Jonathan Stroud. Er schafft es, wie schon beim ersten Band, Sarkasmus und Spannung zu seiner ganz eigenen Handschrift zu vereinen. Ich habe das Buch an zwei Tagen gelesen, weil ich es nie erwarten konnte, das nächste Kapitel zu verschlingen.
Es ist nicht, wie ei den meisten Buchreihen, so, dass der zweite Band hinter dem ersten hinterher hängt. Nein, er ist sogar NOCH witziger, energiegeladener und spannungsreicher.

Die Geschichte ist diesmal etwas anders als im ersten Band und ist etwas ganz neues, da Nathanael sich inzwischen weiterentwickelt hat und im Ministerium für Zauberei arbeitet. Wie Bartimäus am Ende des zweiten Bandes schon befürchtet hat: das hat seinen Charakter deutlich zum schlechten geändert. Es war amüsant, aber auch irgendwie traurig zu beobachten, wie Nathanael sich selbst und sein relativ gutes Herz den machthungrigen Zauberern verschreibt und verschlossener, grüblerischer und ehrgeiziger denn je ist.

Es hat mich sehr gefreut, dass Kitty diesmal eine große Rolle spielt. Sie und die Widerstandsgruppe waren mir sofort sympathisch, doch wie sie habe ich merken müssen, dass auch sie nicht vor menschlichen Sehnsüchten geschützt sind, was das Ende des Buchs noch tragischer macht.
Auch das neue Abenteuer der beiden ist größer als das vorherige - eine merkwürdige Kreatur treibt ihr Unwesen in London, eine zweite Gefahr für die Zauberer. Ich habe lange mit gerätselt, was der/die/das nun war, und wurde durch eine Kreatur überrascht, die mir vorher noch nicht in der Fantasy begegnet war - nachher schon, doch das war das erste Aufeinandertreffen.
Es ist eines meiner Lieblingsbücher, weil es wieder lustig und spannend ist, aber auch sehr tief geht, vor allem was die charakterlichen Entwicklungen des Zauberers angeht und die Konflikte zwischen Zauberern und "Gewöhnlichen".

Die Fortsetzung kann ich, wie auch das erste Buch, jedem nur wärmstens empfehlen und deshalb die sehr sehr gute Bewertung. Es ist einfach eine der gelungensten Buchreihen in der Fantasy!

 Sterne

Meine Bewertungen

So, damit ihr alle versteht, wie ich was warum bewerte, hab ich hier mal eine kleine Übersicht zu meinem Bewertungssystem gemacht:

Einen Stern gibt es von mir eigentlich nur, wenn mir das Buch wirklich überhaupt nicht zusagt. Wenn es schlecht und stumpf geschrieben ist, mich nicht zum Nachdenken anregte, und/oder insgesamt einfach flach war, dann kriegt es eine 1, also 1nen Stern

  

Zwei Sterne gibt es, wenn es deutliche Mängel gab, es aber durchaus eine Zielgruppe für das Exemplar geben könnte. Es regte also schon zum Nachdenken an, aber nicht zum "immer-weiter-gespannt-lesen", mir waren die Charaktere einfach nicht nahe genug, oder zu klischeehaft. Es besteht also noch Hoffnung, aber keine für mich, dieses Buch zu mögen.

 

Eine drei, also drei Sterne gibt es, wenn das Buch an sich ganz gut war, einige Logiklücken oder Fehlerchen hatte, man es aber ohne Bedenken doch lesen kann.

 

Eine vier bekommen Bücher, die ich sehr empfehlen kann. Diese Bewertung zeigt, dass ich das Buch richtig genossen habe, es aber schon etwas gab, das mich ein kleines "aber" aussprechen lässt. Ein buch aber, das für wirklich jeden Leser geeignet ist.

 

Eine fünf gibt es, wenn ich das Buch wirklich für ein richtig, richtig Gutes halte. Eines das ich immer wieder lesen kann, mich immer wieder berührt und zum Lachen bringt.


Freitag, 6. Juni 2014

Die Heilerin

Originaltitel: The Healing Wars - The Shifter
Autor: Janice Hardy
Seiten: 284
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 978-3-404-20701-5

Worum geht's?

Die fünfzehnjährige Nya besitzt eine besondere Gabe: Sie kann einem Menschen den Schmerz nehmen – und ihn an einen anderen weitergeben. Es ist ein verbotenes Talent, doch es ist Nyas einzige Waffe im Kampf gegen die machtbesessene Gilde der Heiler.

Wer ist die Autorin?

Janice Hardy wurde in Pennsylvania geboren und wuchs in Florida auf. Sie machte einen Collegeabschluss in Grafikdesign und arbeitete als Gestalterin für verschiedene Zeitschriften. Während dieser Zeit machte einen Kurs als Rettungstaucherin. Dabei lernte sie ihren Mann kennen. Gemeinsam entdeckten sie eine Leidenschaft für das Fallschirmspringen. Zwischen Wasser und Himmel leben die beiden heute auf dem trockenen Land in Georgia, zusammen mit vier Katzen.

Wie fand ich es?

"Die Heilerin" habe ich durch Zufall in einem Laden bei den Mängelexemplaren entdeckt. Ich fand das Cover schön, den Klappentext mal was ganz anderes, hab das Buch mitgenommen - und hab eine neue großartige Lektüre gefunden. Das einzige Manko waren manche Nebencharaktere, die für meinen Geschmack zu wenig ausgereift waren. Dafür wurde aber alles in die Hauptfigur Nya gesteckt. Das tut jedoch dem tollen Buch keinen Abbruch und ich freue mich schon darauf, den Folgeroman zu lesen.

Erst war ich ja etwas hin- und hergerissen, ob ich mit dem Buch wohl was anfangen könnte. Nicht, weil der Klappentext nicht interessant wäre - im Gegenteil - aber es erschien mir mit den "nur" etwa 280 Seiten etwas kurz. Doch sobald ich reingelesen hatte, habe ich so schnell nicht mehr aufhören können. Nyas Geschichte hat mich gefesselt und ich konnte immer total mit ihr mitfühlen.

Es ist so ein Roman, der nicht mein sofortiger "Lieblingsroman" wird  - deshalb nur 4-Sterne - aber den ich immer im Gedächtnis behalten werde und dessen Geschichte hoffentlich im Folgeroman eine großartige Fortsetzung findet.
 Sterne

Skulduggery Pleasant: Der Gentleman mit der Feuerhand

Autor: Derek Landy
Seiten: 344
Verlag: Loewe Verlag
ISBN: 978-3-7855-7268-9

Worum geht’s?

Eine Kleinigkeit wie der Tod wird ihn nicht aufhalten!

Er ist kein gewöhnlicher Detektiv.
Er ist Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau.
Er ist ein echter Gentleman.
Und ... er ist ein Skelett.

Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären, muss sie Skulduggery in eine Welt voller Magie begleiten – eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zum Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet ...

Quelle

Wer ist der Autor/die Autorin?
Derek Landy ist viel zu bescheiden, um über Preise oder Auszeichnungen zu sprechen, die er für seine Bücher erhalten hat. Beispielsweise würde er nie die Tatsache erwähnen, dass sein erstes Buch "Der Gentleman mit der Feuerhand" den Red House Children's Bookk Award bekommen hat oder etwa, dass sein zweites Buch, "Das Groteskerium schlägt zurück", mit dem Irischen Buchpreis für das Kinderbuch des Jahres ausgezeichnet wurde oder gar, dass sein drittes Werk, "Die Diablerie bittet zum Sterben" das Lieblingsbuch seiner Mutter ist.

Quelle
Wie fand ich es?

Das Buch hat mich sehr gefesselt, da das Thema interessant und die Handlung so spannend war, dass ich erwarten konnte, die nächste Seite zu lesen. Die leichte Arroganz und die sarkastischen Bemerkungen von Skulduggery, dem Skelettdetektiv, haben mich oft zum Lachen gebracht. Die Dialoge zwischen Stephanie und Skulduggery sind immer unterhaltsam, wenn sie sich mit ironischen Bemerkungen „bewerfen“.
Die Idee, dass die Elemente eben nicht wie in anderen Fantasybüchern zu beherrschen, sondern nur zu beeinflussen sind, finde ich gut, man kann es sich auch besser vorstellen. Ebenso faszinierte mich von Anfang an die Sache mit Stephanies Spiegelbild, das Skulduggery für sie „zaubert“, damit ihre Eltern ihre Abwesenheit nicht bemerken. Auch die Tatsache, dass man wenn man mit der Magierwelt zu tun hat, einen anderen Namen zum Schutz braucht, war toll beschrieben, auch wie Stephanie dann so plötzlich zu ihrem Namen kommt.

Die Details kommen in diesem Buch nicht zu kurz, dennoch sind die Schilderungen nicht zu langatmig. Der „Bösewicht“ dieser Geschichte ist auch rundum gelungen. Seine Fähigkeit, andere mit seiner roten rechten Hand zu töten, ist zwar gruselig, aber passt zu seinem Charakter im Buch. Auch die anderen Figuren muss man einfach mögen, sie sind nicht unverständlich, sondern man fühlt sich, als hätte man nicht nur von ihnen gelesen, sondern sie wirklich kennen gelernt. Es ist bei vielen nie klar, auf welcher Seite sie eigentlich stehen, was sie nur noch interessanter macht. Der Schreibstil ist toll, an den richtigen Stellen ernst und an anderen wieder so ironisch, es passt immer zur jeweiligen Szene.  

Alles in allem: Ein fantastisches Buch, mit viel Spannung, Humor und Magie!

 Sterne

Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

Autor: Jonathan Stroud
Seiten: 539
Verlag: cbj Verlag
ISBN: 3570127753

Worum geht’s?

Dass Dämonen überaus heimtückische Wesen sind, ist dem Zauberlehrling Nathanael durchaus bewusst, als er den 5000 Jahre alten Dschinn Bartimäus beschwört. Aber Nathanael braucht einen mächtigen Gehilfen an seiner Seite. Denn er verfolgt einen äußerst gefährlichen Plan: Mit Bartimäus Hilfe will er das berühmte Amulett von Samarkand stehlen, das sich im Besitz des berüchtigten Zauberers Simon Lovelace befindet. Dieses Vorhaben bringt die beiden bald in tödliche Gefahr …

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Wer ist der Autor/die Autorin?

Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er arbeitete zunächst als Lektor. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina und den gemeinsamen Kindern Isabelle und Arthur in der Nähe von London.
Berühmt wurde er durch seine weltweite Bestseller-Tetralogie um den scharfzüngigen Dschinn Bartimäus, dessen Abenteuer in »Das Amulett von Samarkand«, »Das Auge des Golem«, »Die Pforte des Magiers« und »Der Ring des Salomo« erzählt werden.

Quelle

Wie fand ich es?

Hm… es wird schwer, konstruktiv meine Meinung zu schreiben, weil ich dieses Buch echt liebe. :) Es gefällt mir eigentlich alles an ihm, von dem schwarzen Humor, über den fantastischen Plot, bis zu den tollen Figuren, die Hand und Fuß haben und nicht perfekt, aber wahnsinnig sympathisch sind.
Das Buch ist nicht im Geringsten ein Harry-Potter-Verschnitt oder so, das einzige ähnliche ist, dass es um Magie geht und selbst die ist unterschiedlich, denn Nathanael wackelt sicher mit keinem Zauberstab herum. Eher wackelt er mit Bartimäus herum, oder hätte zumindest gerne, dass die Handhabe mit dem Dämon so einfach wäre xD

Am Anfang des Buches, das etwas gruselig begann, dachte ich mir teilweise „Himmel, auf was habe ich mich da eingelassen?“, aber spätestens nach Kapitel 2 konnte ich einfach nicht mehr vor Lachen.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, einmal aus Bartimäus’ der in der Ich-Perspektive erzählt - was vor allem durch die vielen witzigen Fußnoten toll ist - und einmal aus der Er/Sie-Perspektive, bei der man mehr über Nathanaels Gefühle und Gedanken während der Handlung erfährt. Ich fand es wahnsinnig interessant, so aus zwei Sichtweisen die Geschichte kennen zu lernen, sodass man beide Teile dieses ungleichen Teams verstehen lernt. Einmal den aufmüpfigen, vorlauten Dämon Bartimäus, der versucht aus seiner Knechtschaft zu entkommen, andererseits auch den strebsamen, klugen Nathanael der mit der Zaubererideologie aufgewachsen ist. Das Ende kam für mich recht unerwartet, passte aber gut zu der Geschichte.

Ich kann das Buch nur jedem sehr empfehlen, der Sarkasmus, Dämonen und Spannung liebt.

 Sterne

Hey!


Ich bin Biene (eigentlich Sabine, aber Biene ist mir einfach lieber xD). Einige kennen mich vielleicht schon von Sophias Bookplanet (http://sophias-bookplanet.blogspot.de/) wo ich einige der Rezensionen geschrieben habe. Ich hab entschlossen, mal einen eigenen Blog zu versuchen und naja, hier ist er. Worum es geht sagt eigentlich der Titel - Rezensionen. Viel Romantik kommt eher nicht, mehr Fantasy. Beides gemixt finde ich in Ordnung, tragische Lieben (sofern sie wirklich tragisch sind) sind auch okay, aber schmalzhafte Romantik... ich empfehle Sophias Blog für diese Bücher :) Thriller, Krimis, Fantasy sind eher mein Bereich. Am besten mit ordentlich Blut xD Und so Kabarettsachen (ich habe keine Ahnung wie ich es sonst nennen soll) wie "Die Känguru Chroniken" von Marc Uwe Kling und Bücher mit viel Sarkasmus liebe ich.

Nun ja, vielleicht sollte ich noch etwas über mich sagen. Nun, ich liebe Lesen (welche Überraschung), alle möglichen Tiere außer Spinnen, selber Schreiben, Judo, Gitarre spielen ... jap, das war es so in etwa. Aber naja, hier soll es ja nicht um mich gehen, sondern um die Bücher. Bald kommt auch die erste Rezension (sobald ich herausgefunden habe, was die ganzen Einstellungen so bedeuten).

lg Biene