Dienstag, 17. Juni 2014

Das Lächeln des Himmels

So, zur Abwechslung, auch mal ein aktuell gelesenes Buch. Eins, das, aufgrund seiner Kürze, nicht fünf Minuten auf meinem SuB lag.

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Originaltitel: --
Autor: Ben Bennett
Seiten: 238
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-16459-2

Worum geht's?

Manchmal muss man loslassen, um das Glück festzuhalten ...
Beim nächsten Schnee wirst du deine große Liebe treffen. Ein wunderbares Versprechen, das Harvey nur noch einsamer macht. Denn der junge Professor aus Los Angeles hat seine große Liebe bereits getroffen – aber Liv ist schon lange tot. Doch dann, an Heiligabend, fallen weiche weiße Flocken vom Himmel und Hannah tritt in sein Leben. Hannah, die Liv bis aufs Haar gleicht ...
Nach seinem großen Erfolg mit Solange es Wunder gibt erzählt Ben Bennett einmal mehr von der Liebe und anderen Mysterien, die das Leben so lebenswert machen.
Wer ist der Autor?

Ben Bennett, 1970 geboren, lebt mit seiner kleinen Familie, zwei Hunden und noch mehr Pferden auf einer beliebten Ferieninsel im Mittelmeer, wo er als freier Schriftsteller und Drehbuchautor arbeitet. Er liebt die Schönheit des Meeres, die er in seinem Debütroman "Solange es Wunder gibt" stimmungsvoll eingefangen hat.

Wie fand ich es?

Naja, es war eben ein Liebesroman. :) Eigentlich war er ganz in Ordnung, nur an manchen Stellen für mich zu klischeehaft. Es war oftmals eine Art "Ich sah sie, ich hörte das erste Wort aus ihrem wunderschönen Mund - dass sie natürlich mit der nötigen Grazie ausspricht, auch wenn sie nur Hi sagt - ich konnte den Blick nicht von ihr wenden, ich war unsterblich nach der ersten Sekunde verliebt." Tut mir leid, aber unrealistisch bis zum gehtnichtmehr war es in diesem Punkt oft und für mich ist das ein Kritikpunkt. Okay, es ist eine Geschichte, aber einen gewissen Realitätssinn, sollte sie - zumindest sehe ich das so - doch haben.

Interessant wiederum fand ich die Suche nach Hannahs, beziehungsweise Livs Vergangenheit und wie beide miteinander zusammen hängen. Da hat der Autor es geschafft, mich restlos zu überraschen. Das war auch der spannende Teil, denn zum Ende des Buchs wurde es immer besser, als die ganze Geschichte richtig Anlauf genommen hatte und mich mit einigen Wendungen der Geschehnisse doch noch mitreißen konnte.

Die Charaktere waren sogar ganz gut ausgearbeitet, ich konnte vor allem mit Harvey immer mitfühlen. Leider waren sie mir zu unstrukturiert, hatten zu wenige Ecken und Kanten für meinen Geschmack.

Also 3 Sterne, tendierend zu 2 1/2. Es gibt schönere tragische Lieben, die etwas besser geschildert sind. Die Idee war klasse, aber es haperte an einigen Stellen an der Umsetzung.

 Sterne

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