Mittwoch, 30. Juli 2014

Spiegelkind

Autor: Alina Bronsky
Seiten: 304
Verlag: Arena
ISBN: 3401067982

Worum geht's?

Im Leben der 15jährigen Juli ist alles geregelt. Auffallen ist gefährlich, wer der Norm nicht entspricht, wird verfolgt. Doch dann verschwindet Julis Mutter plötzlich spurlos und der Vater zittert vor Angst. Nach und nach kommt Juli hinter das Geheimnis ihrer Familie: Ihre Mutter ist eine der wenigen Pheen, die wegen ihrer besonderen Fähigkeiten in der Gesellschaft der totalen Normalität gefürchtet und verachtet werden. Gehört auch Juli bald zu den Ausgestoßenen? Zusammen mit ihrer neuen Freundin Ksü und deren Bruder Ivan macht sie sich auf eine gefährliche Suche - nach der verschwundenen Mutter, der verbotenen Welt der Pheen und der Wahrheit über sich selbst.

Quelle

Wer ist die Autorin?

Alina Bronsky, Jahrgang 1978, war Medizinstudentin, Werbetexterin und Redakteurin bei einer Tageszeitung, bis sie eines Tages ein Manuskript an drei Verlage schickte und auf Anhieb die Zusage bekam. Ihr Debüt „Scherbenpark” gehörte zu den meist beachteten Debüts des Jahres 2008, wurde für diverse Preise nominiert, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis, und für das Kino verfilmt. Ihr zweiter Roman „Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche” stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. Die Rechte an Bronskys Romanen wurden in mehr als 15 Länder verkauft, sie erscheinen unter anderem in den USA und Italien. "Spiegelkind" und "Spiegelriss" bezeichnet Alina Bronsky als ihre bisher persönlichsten Bücher.

Quelle

Wie fand ich es?

Ich fand dieses Buch schlicht genial. Es ist eine Dystopie, die bei meiner Top-Ten-Liste der Dystopien auf Platz 1 steht - ich sollte nebenbei bemerkt wirklich mal einen Post machen, was so meine Top Tens in verschiedenen Genres sind... oder was meint ihr?
Naja, erstmal egal. Das Buch steht sogar noch vor Tribute von Panem, obwohl man die beiden Bücher eigentlich kaum vergleichen kann. Es ist eins meiner Lieblingsbücher, ich habe es in zwei Tagen verschlungen. Gäbe es nicht die Schule - ja, als ich es las war noch Schule, schon ein bisschen her - dann wäre es sogar nur ein Tag gewesen.

Mich hat an diesem Buch vor allem überzeugt, dass es zwar eine Dystopie ist, aber unserer "modernen" Gesellschaft schon erschreckend ähnelt. Und so eine richtig coole Dystopie muss schon einen Bezug zur Realität haben - denn wenn ich nicht direkt vor mir sehen kann, wie heute zum jeweiligen Morgen wird, dann kann ich mit der Dystopie nichts anfangen. Und bei Spiegelkind gibt es definitiv Parallelen zum hier und heute.

Die Idee mit den Pheen und ihren Fähigkeiten fand ich sehr gut, wie auch die, dass es eben die "Normalen" gibt, die "anständig" und geregelt leben und denen die "Freaks" gegenüberstehen, die sich unordentlich kleiden und unordentlich leben.

Die Protagonistin Juli gefiel mir wirklich gut, sie kam sehr sympathisch und realistisch rüber. Fast noch lieber mochte ich allerdings Ksü, die da wo Juli ein wenig verklemmt und unsicher ist, eher locker und selbstsicher ist. Und mir gefiel sehr gut, dass nicht gleich wieder eine Liebesgeschichte zwischen der Protagonistin und irgendwem entstand. Das ist einfach schon zu oft da und ich finde es prima, dass dieses Buch auch ohne Liebesgeschichte auskommt. Zu der Geschichte passte das meiner Meinung aber auch gar nicht.

Durch den einfachen Schreibstil der Autorin fiel es mir sehr leicht das Buch zu lesen, die Sätze flogen nur so dahin. Und auch die Handlung ist nie langweilig, auch ein Grund warum ich das Buch so schnell gelesen habe. Es passiert vielleicht kein großer Kampf, aber immer etwas interessantes.
Das Buch ist so ein Buch, über das ich noch immer nachdenke und das mir lange im Gedächtnis bleiben wird - sei es wegen der schönen Story, der tollen Charaktere oder der düsteren, traurigen Stimmung die das Buch hinterlässt.

Hier noch ein kleiner Buchtrailer, der euch vielleicht überzeugen kann, das Buch zu lesen.



 Sterne für ein überraschend grandioses Buch!

Neue Rezensionsexemplare

Ja, irgendwie sind in letzter Zeit noch einige Rezensionsexemplare bei mir eingetrudelt, aber irgendwie habe ich sie nie so wirklich vorgestellt. Naja, also hier sind sie mal:

Also zuerst mal "Versprich mir einen Kuss" von Anna Fricke was ich im Rahmen einer Blogtour lese. Ich bin schon beim letzten Drittel und es gefällt mir ziemlich gut. Mak schauen ob das Ende mich nochmal richtig packen kann... mehr darüber erfahrt ihr dann bei der Blogtour, deshalb will ich hier mal nicht zu viel verraten :)

Dann habe ich "Jonas & die fliegende Robbe" von Niko Schiller bekommen. Ich habe bisher durchweg gute bis sehr gute Rezensionen dazu gelesen und bin mal gespannt, wie ich das Buch so finde.

Dann kam noch von Stefan M. Fischer, dem Autor des Mondgeheimnisses ein zweites Rezensionsexemplar , nämlich "Das Trüffelschwein: auf Gottes dunklen Pfaden".  Ich habe schon reingelesen, will aber jetzt nicht viel eigene Meinung verraten, die Rezension sollte aber in nächster Zeit kommen.



Dann habe ich über Lovelybooks von Peter Urban "Das Schwert des Zaren" bekommen. Der Klappentext sprach mich gleich an, deswegen habe ich mich dafür beworben. Das wird mein erster Ausflug zu den historischen Romanen sein, mal schauen ob ich Lust auf mehr von diesem Genre kriege.



Und zu guter Letzt - "Die Schwerter"-Reihe von Thomas Lisovsky. Komplett, alle neun Teile aber es sind ja nicht so viele Seiten pro Buch. Jedenfalls hat mich der Prolog gleich angesprochen, also werde ich das wohl auch bald weiterlesen. Das Buch habe ich auch über Lovelybooks bekommen und war echt erstaunt, als ich tatsächlich unter den Gewinnern war. Aber ich freue mich total!


So das wars erstmal auch wieder von mir... Ach, es werden immer mehr Reziexemplare auf meinem SuB. Aber ich beeile mich mit Lesen, bald gibt's auch Rezensionen. :)

Montag, 28. Juli 2014

5 Tage + Bücher = pures Lesevergnügen


 
Hallo alle zusammen!

Also, zusammen mit Sophia von Sophias Bookplanet und Isabel von Rezensionen isabel0607 habe ich eine... nun, Veranstaltung geplant.
Die Facebookseite dazu findet ihr hier.

Aber ihr wisst ja noch gar nicht was ihr machen sollt, da schmeiße ich schon mit Seiten um mich... tut mir leid.  Und ja genau, IHR sollt etwas machen - aber keine übertriebene Angst :)
Ihr "müsst" nämlich nur lesen und zwar so viel wie möglich in fünf Tagen. Die besten von euch werden dann auch einen kleinen Preis bekommen, also die die am meisten gelesen haben. Es wird fünf verschiedene Preise geben, und ihr könnt euch, wenn ihr euch bei uns meldet um teilzunehmen, für einen Preis entscheiden. Mit den anderen die sich für diesen Preis bewerben, kommt ihr dann in eine Gruppe. Und in dieser Gruppe "kämpft" ihr dann um das betreffende Buch. Außerdem gibt es noch Zusatzaufgaben, für die ihr jeweils einen Punkt dazu bekommt wenn ihr sie erfüllt.
Und damit wir wissen, das ihr auch alle ehrlich arbeitet und ein Buch wirklich gelesen habt, müsst ihr uns euer Lieblingszitat aus dem Buch nennen.

Bewerten werden wir ganz einfach so:

0-50 Seiten = 0 Punkte
51-150 Seiten = 1 Punkt
151-250 Seiten = 2 Punkte

251-350 Seiten = 3 Punkte
...

Gezählt werden die im Onlinehandel bei den Buchinformationen angegebenen Seiten.


Zusatzaufgaben (wie schon gesagt, pro Aufgabe 1 Punkt)

• ein nationales Buch lesen
• ein Buch mit einem kunterbunten Cover lesen
• ein Buch lesen, auf dessen Cover ein Paar abgebildet ist
• ein Buch lesen, auf dessen Cover nur ein halbes Gesicht zu sehen ist (halber Körper geht auch, Hauptsache nur eine Hälfte)
• ein Buch lesen, auf dessen Cover ein Tier abgebildet ist
•ein Buch mit besonderen Merkmalen einer Spezies auf dem Cover (Engelsflügel, Vampirzähne ...) lesen
• ein Buch lesen, auf dessen Cover eine Landschaft oder Häuser oder eine Gegend zu sehen ist 
 
 
So, wie immer bei solchen Sachen gibt es natürlich noch ein paar Teilnahmebedingungen:
 
- Der Teilnehmer muss über 18 Jahre sein, oder eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten vorzuweisen haben.
- Es muss eine gültige Email Adresse vorliegen, um den Teilnehmer im Gewinnfall zu benachrichtigen.
- Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.
- Der Versand erfolgt an Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
- Die Daten der Teilnehmer werden nicht gespeichert und lediglich zur Gewinnermittlung benutzt.
- Die Adresse des Gewinners wird nach Versand umgehend gelöscht.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
- Für Gewinne, die auf dem Postweg verloren gehen, wird keine Haftung übernommen.
- Wer in einer Gruppe teilnehmen will, in der man etwas gewinnen kann, muss vorher die Autorenseite des jeweiligen Autors auf Facebook - oder wahlweise auch die Homepage - liken.

Die Preise:
 
Amanda-Frost-Gruppe:
 
1.Preis: Die komplette Siria-Trilogie als eBooks  ("Gib mir meinen Stern zurück"+"Sei mein Stern"+"So fern wie ein Stern"
2.Preis: Eines der drei Siria-Bände als signiertes Taschenbuch (eigene Wahl aus den drei erschienenen Bänden)
 
 
 
 
 
 
 
 
Ich habe leider noch keins der Bücher gelesen, aber wenn ihr eine Bewertung wollt, guckt doch mal bei Sophia.
 
 
 
 
 
 
 
 
Sarah-Saxx-Gruppe:
 
1. Preis: 2 Taschenbücher ("Auf Umwegen ins Herz" und "Mit Verzögerung ins Glück")
Auch hier: Rezension bei Sophia suchen :)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anna-Fricke-Gruppe:
 
1. Preis: ein eBook "Versprich mir einen Kuss"
 
Ich lese gerade noch daran, wenn ich mehr weiß, verlinke ich euch hier auch die Rezension!
 
 
Stefan-M.-Fischer-Gruppe:
 
1. Preis: ein eBook Das Mondgeheimnis"
 
Dazu gibt es von mir hier schon eine Rezension.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Elvira-Zeißler-Gruppe:
 
1. Preis: ein eBook von "Herzensglut"
 
Dazu habe ich ja vor kurzem auch eine Rezension geschrieben, wer sie noch nicht kennt findet sie hier.
 
 
 
 
 
 
 

Und wir haben auch noch eine Gruppe, für die nur teilnehmen und nichts gewinnen wollen: Die Gruppe ohne Gewinn.
 
So, bei Fragen könnt ihr euch gerne an Sophia, Isabel oder mich wenden. Kommentieren ist nicht so schwer :)
Liebe Grüße und viel Spaß wenn ihr mitmachen wollt!

Die Saga der Drachenrüstung: Der Drachenzahndolch

Autor: Elvira Zeißler
Seiten: 221 (eBook)
Verlag: über Amazon veröffentlicht
ASIN: B00KPCDDDO

Worum geht's?

Flos Leben wird völlig aus der Bahn geworfen, als ihm ein merkwürdiger alter Dolch in die Hände fällt und er eine schöne Unbekannte beim Stehlen erwischt. Die Spur des Dolchs führt ihn in eine fremde Welt voll Abenteuer und Gefahr, die mit seiner eigenen nur wenig gemein hat. Einzig von dem Wunsch beseelt, wieder nach Hause zu kommen, muss Flo plötzlich um sein Leben fürchten, denn schon bald wird er von Soldaten des Imperators gejagt. Ohne zu wissen, in was er eigentlich hineingeraten ist, wird er zudem von eigenartigen Träumen heimgesucht, in denen er die Erinnerungen längst verstorbener Menschen durchlebt. 
Und der geheimnisvolle Drachenzahndolch scheint der einzige Schlüssel zu sein...

Quelle

Wer ist der Autor/ die Autorin?

"Geboren wurde ich 1980. Nach dem Abitur habe ich BWL an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Copenhagen Business School studiert. Derzeit wohne ich mit meiner Familie in der Nähe von Köln und arbeite im Personalbereich eines mittelständischen Unternehmens.
Geschrieben habe ich wie die meisten Autoren eigentlich schon immer. In der Kindheit hatte es sich dabei meist um Gedichte und kurze Geschichten gehandelt. Mit 17 Jahren hatte ich schließlich die Idee zu meinem Debüt-Roman "Dunkles Feuer" entwickelt und seitdem hatte mich das Schreibfieber endgültig gepackt. 
Am liebsten schreibe ich Fantasy und Mystery Romance für Jugendliche und Erwachsene, auch wenn mir neben Beruf und Familie leider nicht sehr viel Zeit dafür bleibt." - Elvira Zeißler über sich selbst
Quelle

Wie fand ich es?

Das Buch hat mich positiv überrascht. Ich bin nämlich eigentlich nicht so der Drachenfan, dachte das Buch wäre eine kurzweilige Lektüre die ich mit „okay“ bewerten kann. Weit gefehlt! Ich kam sofort gut in das Buch hinein, las es in wenigen Tagen durch, weil es mich so fesselte. Warum? Also….

…. Erstmal ist Flo ein wirklich toller Hauptcharakter. Ich habe noch nicht viele Bücher mit männlichen Protagonisten gelesen, aber nach diesem werde ich ihnen auf jeden Fall viele Chancen geben. Er ist sehr natürlich dargestellt mit all den Macken und Problemen die ein Junge in seinem Alter eben hat. Rivalitäten mit anderen Jungen, die erste Verliebtheit... und mit diesen Problemen hat er auch noch in der magischen Welt zu kämpfen, in de er hinein gerät. Das machte ihn sehr sympathisch. Und mit ihm mochte ich auch Keyla sehr. Sie war mir ebenfalls von Anfang an sympathisch, weil sie sich durchzusetzen wusste und sich nicht klein kriegen ließ. Die Verliebtheit Flos war bei mir immer wieder Grund für ein Lächeln und passte gut in die Geschichte. Sie ist durchaus auch glaubwürdig - immerhin ist Keyla hübsch, intelligent und älter bzw. reifer als Flo, damit ist es wohl unvermeidlich für ihn sich in sie zu verlieben ;)

Auch der Schreibstil war, wie auch schon in Herzensglut, sehr angenehm zu lesen. Ich kam sehr schnell in die Geschichte hinein - und wollte gar nicht wieder heraus! Hoffentlich beeilt sich Frau Zeißler mit dem Schreiben - ich will unbedingt wissen wie es weitergeht.

Die Handlung war auch einmal eine sehr interessante Idee und etwas völlig neues, sodass es immer interessant bleibt, was passiert. Und mit dem Ende hatte ich wirklich so nicht gerechnet, ich wurde vollkommen überfallen, saß da und dachte mir "Echt? Muss das Buch jetzt enden? Warum kann es nicht noch ein bisschen weiter gehen?" :) Ich kann das Buch nur jedem Fantasy und Drachenliebhaber ans Herz legen - es ist meiner Meinung nach ein echtes Must-Read.
goldene Sterne

Vielen Dank an Elvira Zeißler für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 27. Juli 2014

Das erste Mal - Post von Arvelle

Hey!
So, bald kommt auch die nächste Rezension, vorerst aber mal ganz kurz meine drei Neuzugänge von ARVELLE. Bald kommt auch noch ein Neuzugängepost, wenn alle Geburtstagsbücher schließlich ihren Weg zu mir gefunden haben - eins ist auf der Strecke nämlich verloren gegangen :)

Naja, kommen wir zu den Arvelle Büchern. Das erste ist von Joshua Palmatier geschrieben worden. Es heißt "Die Assassine" und ist, wenn ich richtig liege, ein High-Fantasy Roman.
Es hat so um die 3 bis 4 Euro gekostet, da habe ich es mal mitbestellt - mal schauen, wie ich die Geschichte so finde.

Das zweite Buch ist auch der zweite Band einer Reihe. Den ersten Band habe ich noch nicht - klar, ganz schlau da den zweiten zu bestellen, denkt jetzt sicher jeder. Was solls, ich auch :) Aber was soll ich sagen, der zweite kostete nur einen Euro, wenn ich mal rein lese und die Geschichte hasse, wars halt ein Euro Verschwendung, geht die Welt nicht von unter. Und wenn doch, dann besorge ich mir auch den ersten Teil wenn es den mal billig gibt. Für ein unbekanntes Buch 8,99 Euro ausgeben wollte ich dann doch nicht.Naja, jetzt steht Band zwei in meinem Regal: "Im Zeichen der Krähe: Die Totenhüterin" von Jeri Smith-Ready. noch nie gehört, ihr? Ich hab leider kein anständiges Bild gefunden und meine Kamera ist weg, deshalb kann ich nicht selbst eins machen :( Googelt sie wenn euch der Titel interessiert hat, dann findet ihr auf jeden Fall ein paar Infos!

Das dritte im Bunde ist ein wohl auch recht bekanntes Buch mit dem wunderbarem Cover, für das ich in gebundener Ausgabe sagenhafte 4, 50 € bezahlt habe. Ist das zu fassen?! Ich freu mich so!! Naja, es handelt sich um "Dust Lands 1: Die Entführung" von Moira Young. Mal schauen wie es mir gefällt und vor allem ob ich mit der, wohl etwas speziellen, Schreibart klar komme. Oft habe ich schon negative Meinungen darüber gehört, daher bin ich gespannt.

So, das wars schon wieder. Drei schöne Bücher, zwei Taschenbücher, ein Hardcover. Morgen möchte ich eigentlich ein paar Rezensionen schaffen, mal sehen ob ich es wirklich hinkriege.

Dienstag, 22. Juli 2014

TAG - Gegensätzliche Bücher

Hey! Ich wurde von Sophia von Sophias Bookplanet (wieder mal) getaggt. Diesmal geht es um gegensätzliche Bücher.

1) Das erste Buch in deiner Sammlung/das letzte das du gekauft hast

Okay, das erste Buch das ich aus meinem Bücherregal gelesen habe - und das dort noch immer ein schönes Zuhause hat - war wenn ich mich richtig erinnere, "Die Söne der großen Bärin: Harka" der erste Band der Hexalogie von Liselotte Welskopf-Henrich. Vielleicht mache ich zu der Reihe wenn ich mal Zeit habe einen Lesemarathon, es ist wirklich eine meiner Lieblingsreihen! Auch wenn die Bücher ewig alt sind, können sie (zumindest mich) immer noch total begeistern.

Das letzte Buch was ich bekommen habe, habe ich mir nicht selbst gekauft sondern von Verwandten geschenkt bekommen. Es ist der zweite Teil der "Dämmerlande-Reihe" von Sandra Melli. Den ersten teil habe ich diesen Monat erst beendet und bald erscheint die Rezension dazu. Ich freue mich schon sehr darauf, dieses Buch zu lesen und bin gespannt, wie es weitergeht!

2) Ein günstiges Buch/ein teures Buch

Mein günstiges Buch (bzw. die günstigsten Bücher) habe ich bei einer Rebuybestellung für je 39 ct bekommen. Wer wissen will, was das für Bücher sind, schaut einfach mal hierher

Mein teuerstes Buch... "Lockwood&Co: Die seufzende Wendeltreppe", 18,99€ hats mich gekostet.




3)Ein Buch mit einem weiblichen/männlichen Protagonisten

Hm... zurzeit lese ich ein Buch mit einem männlichen Protagonisten, das ist Flo aus "Der Drachenzahndolch" von Elvira Zeißler. Ein bisschen ungewöhnlich, da ich mehr weibliche gewöhnt bin, aber auch mal interessant!

Als Beispiel für eine weibliche Protagonistin, die es in meinen Büchern wirklich en maß gibt, nehme ich mal Alena aus "Das Mondgeheimnis" von Stefan Fischer (Rezension).

4) Ein Buch das du schnell/langsam gelesen hast

Oh Gott... mal überlegen. Schnell gelesen habe ich viele Bücher, aber das letzte war "Spiegelkind"
von Alina Bronsky, dass ich in zwei Tagen durchgelesen habe - meinetwegen wäre ich noch schneller fertig damit geworden, aber es gab noch etwas nerviges namens Schule an den zwei Tagen...

Langsam gelesen habe ich schon erwähntes "Stern der Göttin", einfach weil die Geschichte sehr verworren war und ich ein bisschen brauchte, hinein zu finden. Rezi folgt wie gesagt noch, aber das langsame hat dem Buch nicht geschadet im Gegenteil!

5) Hässliches Cover/schönes Cover

Hm, sehr schöne Cover haben meiner Ansicht nach die Elfenbücher von Dennis L. McKiernan in der Weltbildausgabe, ich verlinke euch mal die Weltbildseite hier
Ein hässliches Cover hat eigentlich keines meiner Bücher, sodass ich das mal einfach auslasse :)

6) Nationales Buch/Internationales Buch

Hm... ein nationales Buch ist auf alle Fälle "Stern der Macht: Herzensglut" von Elvira Zeißler (Rezension).

Internationale Bücher habe ich viel mehr, zum Beispiel "Bartimäus: Das Amulett von Samarkand" von Jonathan Stroud (Rezension)




7) Ein dünnes/dickes Buch

Ein dünnes Buch, das ich schon vor längerer Zeit gelesen habe, war "Tistou mit den grünen Daumen" von Maurice Druon. Ein wirklich schönes Buch, das sollte ich vielleicht bei Gelegenheit auch noch mal lesen und rezensieren.

Ein dickes Buch ist "Valley: Tal der Wächter" von Jonathan Stroud, was ich noch nicht gelesen habe, das mich aber auch sehr reizt. Irgendwann lese ich das auch mal!

8) Ein fiktives/nicht fiktives Buch

Ein Buch, das auf wahren Tatsachen beruht... hm, ich könnte hier auch wieder "Die Söhne der großen Bärin" angeben, damit ich auch mal ein anderes Cover verwende, zeig ich hier mal das vom zweiten Band.

Fiktive Bücher habe ich viel, viel mehr, zum Beispiel "Skulduggery Pleasant: Der Gentleman mit der Feuerhand" von Derek Landy (Rezension)



9) Ein (übertrieben) romantisches Buch/ein ActionBuch

Ich habe nicht viele Romantikbücher in meinem Regal - einfach nicht so mein Fall - aber "Das Lächeln des Himmels" ist wohl so eins. (Rezension)

Was bitte ist denn mit ActionBuch gemeint?? Keine Ahnung ob ich so etwas habe.... vielleicht kann man "Virals: Tote können nicht mehr reden" von Kathy Reichs und Brendan Reichs so bezeichnen? Keine Ahnung, ich nehme es einfach mal.


10) Ein Buch dass dich glücklich/traurig gemacht hat

Ein trauriges Buch ist auf jeden Fall "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes. Ich hab Tränen geweint bei dem Ende und.... naja, lest die Rezension.

Bücher die mich glücklich machen (auch wenn ich auch dort manchmal so ein traurig-schönes Nachgefühl kriege) sind die Bartimäus Bücher von Jonathan Stroud. Weil der erste Teil ja schon hier zu sehen ist, nehme ich hier mal den zweiten Teil. (Rezension)



So, puh. Das war echt anstrengend das alles zusammen zu suchen...
Ich tagge Carly von Carlys Buchsucht und Anruba von Anrubas Bücher. Viel Spaß bei diesem Tag!!

Samstag, 19. Juli 2014

Stern der Macht: Herzensglut

Autor: Elvira Zeißler
Seiten: 221
Verlag: bookrix Verlag
ISBN: 1497370558

Worum geht's?

Fünf geheimnisvolle Amulette, zwei uralte Geheimbünde und eine junge Liebe ...

Als die 17-jährige Erin Zeugin eines Autounfalls wird und ihr eine sterbende Frau ein silbernes Amulett in die Hand drückt, ahnt sie nicht, dass damit das Abenteuer ihres Lebens beginnt. Sie wurde auserwählt, die Trägerin eines der fünf Amulette der Macht zu sein, und gerät damit mitten in den Jahrtausende alten Kampf zweier Geheimbünde.
Plötzlich taucht der attraktive Daniel in ihrem Leben auf und scheint sie beschützen zu wollen. Und obwohl sie weiß, dass sie ihm eigentlich nicht trauen darf, kann Erin sich seinem Charme nicht
entziehen.

Quelle

Wer ist die Autorin?

"Geboren wurde ich 1980. Nach dem Abitur habe ich BWL an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Copenhagen Business School studiert. Derzeit wohne ich mit meiner Familie in der Nähe von Köln und arbeite im Personalbereich eines mittelständischen Unternehmens.
Geschrieben habe ich wie die meisten Autoren eigentlich schon immer. In der Kindheit hatte es sich dabei meist um Gedichte und kurze Geschichten gehandelt. Mit 17 Jahren hatte ich schließlich die Idee zu meinem Debüt-Roman "Dunkles Feuer" entwickelt und seitdem hatte mich das Schreibfieber endgültig gepackt. 
Am liebsten schreibe ich Fantasy und Mystery Romance für Jugendliche und Erwachsene, auch wenn mir neben Beruf und Familie leider nicht sehr viel Zeit dafür bleibt." - Elvira Zeißler über sich selbst
Quelle

Wie fand ich es?

Ja, wo fange ich nur an? Vielleicht mit Problemfall Erin. Obwohl, Problemfall... ich mochte sie in dem ganzen Buch eigentlich sehr. Sie hatte Zivilcourage, und war auch nicht naiv oder leichtgläubig, das machte sie mir sehr sympathisch. Sie glaubte nicht sofort alles was Daniel ihr erzählt hat, sondern stellte es in Frage wer gut und wer böse ist. Doch im Laufe des Buches verlor sie diesen Charakterzug zusehends und glaubte schneller, was man ihr aufgetischt hat. Das fand ich ein bisschen schade, weil sie so zusehends für mich unsympathischer wurde. Ich mochte sie auch am Ende noch, aber teilweise handelte sie für mich nicht mehr so nachvollziehbar. Bei Daniel war es genau so. Dennoch konnte ich ihre Liebesgeschichte nachvollziehen, was ich bei vielen anderen Liebesgeschichten zu meckern habe - oft wird gar nicht klar, warum sich die beiden betreffenden genau lieben. Bei "Herzensglut" war das glücklicher Weise nicht so, sondern ich konnte begreifen, warum sich Erin und Daniel lieben. Das machte sie mir wieder sympathisch.

Die Geschichte fand ich sehr interessant, besonders das mit den Geheimbünden. Genossen habe ich auch, dass es eben nicht "gut" und "böse" gibt, sondern alle eigentlich nur Macht wollen. Das fand ich mal was ganz neues, noch nicht so oft verwendetes und deshalb auch so interessantes. Auch den Stern der Macht fand ich interessant und eine sehr gute Idee, vor allem die verschiedenen Gaben. Teilweise erinnerten mich die Edelsteine etwas an die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier. So "Rubin und Saphir ewig vereint" und so erinnert mich stark daran. Aber das war auch nicht so schlimm und störte im Grunde den Lesefluss nicht viel.

Was meinen Lesefluss jedoch störte, war der Beginn der Beziehung von Erin und Daniel. Die beiden wurden irgendwie... klischeehaft. Ja, das ist bei Liebesromanzen so, aber es störte mich, weil irgendwie Spannung aus der Geschichte genommen wurde. Diese Spannung kam dann aber am Ende mit voller Wucht wieder zurück und ich habe das Ende wieder sehr genossen. Deswegen freue ich mich auch schon sehr auf den zweiten Teil "Salomons Fluch", der im August rauskommen soll. Ich werde auf jeden Fall die Reihe weiterverfolgen und bin schon gespannt darauf, wie es mit der Suche nach dem verschwundenen Teil der Sterns weitergeht. Und vor allem ob rauskommt, wer dessen wahrer Träger ist. Und auch - so sehr mich ihre Beziehung manchmal genervt hat, weil sie dabei so kitschig wurden - wie es mit Erin und Daniel weitergeht.

 Sterne für ein tolles Buch!

Mittwoch, 16. Juli 2014

Das Mondgeheimnis

Autor: Stefan M. Fischer
Seiten: 270
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (14. Februar 2014)
ISBN: 149593960X

Worum geht's?

Alena ist eine bildhübsche Studentin, die sich aufgrund eines traumatischen Kindheitserlebnisses der Liebe und dem Leben verschließt. Sie spinnt als Schutz ein Netz aus Lebenslügen um ihre Seele. Doch als sie den Künstler Ondrej kennenlernt, merkt sie, dass sie mehr vom Leben will.

Doch da ist nicht nur ihre emotionslose Beziehung mit Vlado, sondern auch die Sache mit ihrer Mutter - und das Mondgeheimnis.
Quelle

Wer ist der Autor?

Facebook-Site:
https://www.facebook.com/pages/Stefan-M-Fischer-Autor/268375446510902

Er liebt das Zuhausesein, das Geschichtenschreiben, Spieleabende und seine beiden Mädels: Freundin Deni und Stieftöchterchen Vivi.
Als Schreiberling passt er in keine Schublade. Das hemmt zwar den Erfolg, bewahrt ihm aber die Lust, das zu schreiben, was ihm auf dem Herzen liegt ...

Quelle

Wie fand ich es?

Okay, ich habe vor wenigen Sekunden zu Ende gelesen, schon setze ich mich an die Rezension... ein Einzelfall :) Normaler Weise müssen Bücher bei mir immer etwas sacken, bevor ich über sie schreibe, aber naja das ich gleich an die Rezension rangehe, ist ja etwas positives.
Ich hatte in dem Buch eigentlich eine mehr oder weniger schnulzige Liebesgeschichte erwartet. So vom Cover her, das sah auf den ersten Blick einfach nur total... niedlich aus. Und es ist tatsächlich zu niedlich für ein Buch, dass von so vielen schlechten Erfahrungen erzählt und dennoch passt es irgendwie ganz wunderbar. Und spätestens nach der Leseprobe war klar, dass ich hier nicht viel kitschiger Liebe begegnen würde, daher habe ich mich auch sehr über das Rezensionsexemplar gefreut.

Was mich dann tatsächlich erwartet, habe ich bei der Leseprobe trotzdem noch nicht vermutet. Am Anfang war der Roman, wie ich schon anderen Rezensionen entnahm, eher friedlich, konnte mich aber dennoch fesseln. Dann kam die Liebesgeschichte von Alena und Ondrej und ich war ein bisschen... überfallen davon, da mir die ganze Entwicklung der Beziehung etwas zu schnell ging. Allerdings entwickelte ich durch die letzten ca. 50 Seiten eine derartige Sucht nach der Auflösung, dass das Buch selbst jetzt in meiner Achtung immer noch steigt während ich nur darüber nachdenke. Es ist auf jeden Fall ein toller Roman im Genre Liebesdrama - über das ich zugegebenermaßen nicht so viel weiß, aber vielleicht kommt das noch - der sehr viel interessantes bieten konnte und mich immer wieder in die Irre führen konnte.

Die Charaktere mochte ich übrigens auch sehr, obwohl auch sie nicht vor ständigen Anschuldigungen meinerseits gefeit waren - vor allem bei Alena war ich mir lange nicht sicher, ob ich sie jetzt als gute in diesem Spiel, als schlechte, oder als irgendetwas in der Mitte einordnen soll. Das war aber auch bei anderen Personen, zum Beispiel Vlado, so. Wer jetzt am Ende wer ist und wer jetzt genau welches Ziel verfolgt.... die Kunst die vielen kleinen Verwicklungen zu spannen und neugierig zu machen, macht Stefan M. Fischer bestimmt auch zu einem tollen Krimischreiber. :)

Vor allem, muss ich an dieser Stelle noch erwähnen, gefiel mir das Ende wahnsinnig gut. Ich fand es schön abgerundet und war wirklich sehr berührt... da weinte ich zugegebenermaßen auch die eine oder andere Träne - auch weil ich nicht fassen konnte, dass es schon zu Ende war.

Ich gebe, für ein überraschend geniales Rezensionsexemplar mit tollem Plot und interessanten Charakteren, dass mich sehr berühren konnte:

 Sterne

Vielen, vielen Dank an Stefan M. Fischer für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 15. Juli 2014

Die Oger - Reihe

Eine meiner Lieblingsreihen hier mal in einem Post. Sie ist drei Bücher lang, über die ich immer kurz was sagen werde.

Autor: Stephan Russbült

Verlag: Bastei Lübbe Verlag

Worum geht's?

Die Oger: Mogda ist ein Oger. Schon immer war er schwer von Begriff und führte ein einfältiges
Dasein, das vornehmlich aus Fressen und Schlafen bestand. Eines Tages jedoch überfällt er einen Magier und erbeutet von ihm ein seltsames Amulett. Als er sich das Schmuckstück arglos überstreift, ist plötzlich alles anders als zuvor. Denn das Amulett besitzt magische Kräfte und verleiht Mogda etwas, das ihm bislang völlig fremd war: Intelligenz...
                                                                                                                   
Der Rubin der Oger: Ein riesiger Rubin, eine uralte Prophezeiung und ein Oger, wie er mutiger nicht sein kann.
Tief unter dem Gebirge ihrer neuen Heimat bauen die Oger roten Marmor ab, mit dem sie Handel treiben. Eines Tages finden sie einen gewaltigen Rubin. Der Edelstein weckt nicht nur die Habgier der verbündeten Zwerge, auch ein geheimnisvoller Fremder interessiert sich sehr für ihn.
Mit gutem Grund, denn der Stein birgt ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das nur der kluge Oger Mogda zu lüften vermag.

Blutiger Winter: "Anführer müssen schlau sein. Deshalb haben die Oger keine." Feldherr aus NelborIm Lande Nelbor kommt kein Kind mehr zur Welt. Menschen, Oger und Orks – alle drohen auszusterben. Um das Rätsel zu ergründen, bräuchte man vor allem eines: einen prachtvollen Helden mit blitzender Rüstung und überragender Intelligenz. Stattdessen zieht der dicke Oger Mogda los. Man sagt zwar, Oger seien hässlich wie die Nacht und dumm wie Stroh. Mogda jedoch ist nur hässlich wie die Nacht.

Quelle

Wer ist der Autor/die Autorin?

Stephan Russbült wurde 1966 in Rendsburg in Schleswig-Holstein geboren. Er absolvierte eine Lehre als Großhandelskaufmann, studierte dann BWL und arbeitet heute als leitender Angestellter. Aus seiner langjährigen Begeisterung für Fantasy-Rollenspiele erwuchs auch seine Leidenschaft Geschichten zu Papier zu bringen. "Blutiger Winter" ist sein dritter Roman um den beliebten Oger-Helden Mogda. Stephan Russbült lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Breiholz, nahe dem Nordostseekanal.

Quelle

Wie fand ich die Bücher?

Wie schon gesagt, ist diese Reihe eine meiner Lieblingsreihen. ich habe sie im Sprachurlaub in England gelesen und war sooo begeistert (Ja, ihr seht, sachlich sieht anders aus :)) Nun, jedenfalls fand ich die Bücher allesamt sehr spannend und auch unterhaltsam. Unterhaltsam wurde es vor allem durch die Oger, die mir am Anfang so... "dumm" erschienen, aber die mich immer wieder mit ihrer klaren Einfachheit, in der auch eine gewisse Genialität steckt, überraschen konnten.
Vorab fand ich es richtig genial, das vorne im Buch eine kleine Karte abgebildet war, durch die ich mir die ganzen Ereignisse besser vorstellen konnte. Ich mag es einfach bei Highfantasy-Romanen, so einen gewissen Überblick zu bekommen.

Modga musste ich als Leser einfach nur gern haben. Er war so... Modga. Tolle Informationen die ihr heute von mir bekommt, ist mir klar. Er bekommt ja durch dieses Amulett, wie schon der Klappentext des ersten Buchs verrät, eine besondere Kraft. Intelligenz. Das war mal etwas ganz Neues und schon ziemlich spannend zu lesen, vor allem auch weil die Geschichte ja zum größten Teil aus seiner Perspektive erzählt wird. Bücher, in denen Nicht-Menschen die Hauptcharaktere sind, finde ich ja sowieso toll, schon deswegen fand ich die Reihe wohl genial. Da ich selbst vor diesen Romanen noch nie etwas von Ogern gehört habe, war es etwas seltsam von ihnen zu lesen, aber ich brauchte keine lange Eingewöhnungsphase.

Die Reihe verliert auch mit der Zeit nicht an Qualität, steigert sich aber auch nicht sonderlich sondern bleibt etwa auf demselben Tollheitsgrad. Hm, gaaanz tolles Substantiv, aber egal, ich hoffe euch ist klar was ich meine.

In die Charaktere konnte man sich auch immer toll hinein versetzen, auch wenn sie eben teilweise nicht menschlich waren. Übrigens, wo wir grade bei den Menschen sind - ich fand es auch sehr schön, die Menschen mal durch die Augen eines Oger zu sehen und auch deshalb würde ich das Buch jedem empfehlen - jede Begegnung des Ogers mit den Menschen und ihre Reaktionen darauf ist so ein kleiner Stoß in die Magengrube. Warum? Weil die Ignoranz und andere schlechte Eigenschaften der Menschen von den Ogern viel klarer bemerkt werden. Klar, es ist eine Fantasywelt, aber speziell die Menschen sind ja ganz normale und man kann sich deshalb auch gut mit ihnen identifizieren und fühlt sich - zumindest traf das bei mir zu - immer ein bisschen schuldig, wenn man sieht wie mit den anderen Rassen dieser Welt so umgesprungen wird.

Das Ende des dritten Bandes und damit der Trilogie kam für mich sehr überraschend und war ein wenig unerwartet. Ich starrte eine Weile die letzte Seite an und dachte mir nur immer wieder "Schade, dass es vorbei ist!" Aber ich kann mich mit dem Ende gut abfinden und es ist auch im Nachhinein gut, das das Buch so geendet hat.

Aus allen eben genannten Gründen und noch ganz vielen mehr - die ich jetzt aber nicht alle nennen werde, sonst bin ich in zwei Wochen noch nicht fertig - kann ich jedem nur ans Herz legen, diese Reihe einmal zu lesen.

 Sterne für eine fantastische Buchreihe

Sonntag, 13. Juli 2014

Ein neues Buch!

Hey!
Naja, "neu" kann man eigentlich nicht mehr sagen, da es ungefähr 10 Tage her ist, dass ich das eBook bekommen habe, aber irgendwie habe ich den Post ganz vergessen. Naja, hier ist er ja jetzt.

Also, bekommen habe ich über Lovelybooks "Western Women 2: Ein Sommer in Montana" von Sara Winter. Ich bin sehr gespannt darauf es zu lesen und fühl mich richtig schuldig, dass ich bisher noch nicht dazu gekommen bin. Naja, wenn ich dann mal meinen eReader habe geht das alles etwas schneller voran. Per Computer lesen ist ein bisschen anstrengend - zumindest für mich, wahrscheinlich weil es für mich ungewohnt ist, beim Lesen nichts in der Hand zu haben xD

Donnerstag, 10. Juli 2014

TAG - Die Todsünden

Ich hab diesen Tag bei Sophia von Sophias Bookplanet gesehen und da ich gerade Zeit habe, zeige ich euch mal meine Antworten.

Habgier

Welches war dein billigstes Buch?
Das billigste (oder besser die billigsten, es sind nämlich zwei) habe ich bei Rebuy für 39 Cent bestellt. Dafür, dass beide Bücher etwa 300 bis 400 Seiten haben ist das ja echt sehr billig. Das waren "Irisches Vermächtnis" von Christina Pisco und "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafon.

Welches war dein teuerstes Buch?
Da kann ich nur das nennen, an was ich mir als erstes erinnere, nämlich "Lockwood&Co: Die seufzende Wendeltreppe" was 18,99 € gekostet hat.

Zorn

Für welches Buch empfindest du Liebe und Hass zugleich?
Hm, Hass ist so ein hartes Wort. Ich kann ein paar Bücher nicht leiden, zum Beispiel die "House of Night"-Reihe (die Sprache, oh Gott, die Sprache!) aber naja. Das ist eher tiefe Abneigung. Und ich empfinde eigentlich für kein Buch Liebe und Hass gleichzeitig.

Welches Buch war am schwierigsten zu bekommen?
Hm, schwierig zu bekommen... komische Frage. Ich konnte mich lange nicht entscheiden, ob ich die Scheibenwelt Reihe anfange, daher war es irgendwie schwierig zu bekommen, aber ich hab es schließlich getan und ich war und bin immer noch begeistert :) Muss ich auch mal ein paar Bände rezensieren...

Völlerei

Welches Buch macht dich hungrig?
Was? Hungrig? Wirklich? Naja, möglicher Weise eins über Schokolade... ich verstehe auch dieser Frage nicht.

Trägheit

Welches Buch ignorierst du zu lesen, weil du zu faul bist?
Zurzeit eigentlich keins so richtig. Ich bin gerade so voll im Lesefluss, dass ich vor nichts halt mache :)

Welches Buch hat dein Leben beeinflusst?
Da gibt es einige. An sich beeinflusst jedes Buch mein Leben, dass ich lese. Aber besonders "Der Herr der Ringe" von Tolkien, "Harry Potter" von J.K. Rowling und vor nicht zu langer Zeit die "Skulduggery Pleasant"-Reihe von Derek Landy.

Wollust

Welches Buch hat den attraktivsten Helden?
Hm, keine Ahnung. Darauf achte ich eigentlich bei Büchern nicht so. Aber es gibt ja viele Bücher mit schicken Helden (ich weiß nicht, ob ich "leider" sagen soll :))

Neid

Welches Buch würdest du am liebsten geschenkt bekommen?
Ich würde grade sehr gerne "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss geschenkt bekommen (es ist einfach zu teuer zum selber kaufen :( ) Aber es gibt auch noch ganz viele andere Bücher die ich gerne sofort hätte, zum Beispiel "Unearthly: Dunkle Flammen" von Cyndia Hand, das ich auch sehr gerne bald lesen würde.

So, fühlt euch getaggt wenn ihr die Fragen auch mal beantworten wollt. Macht auf jeden Fall Spaß :)

Sonntag, 6. Juli 2014

Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel

Originaltitel: The Weed that Strings the Hangman's Bag
Autor: Alan Bradley
Seiten: 368
Verlag: blanvalet (als Taschenbuch)
ISBN: 978-3-442-37825-8

Worum geht's?

Nie zuvor hat die junge Flavia de Luce einen so aufregenden Theaterabend erlebt. Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson schlägt das Publikum in seinen Bann, und beim furiosen Finale gibt es sogar eine echte Leiche!

Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Nur die Hobbydetektivin Flavia findet heraus, dass jemand die elektrische Anlage der Bühne manipuliert hat. Doch schon bald stellt sich die bange Frage, ob Flavia ganz allein gegen den Strippenzieher in diesem mörderischen Marionettenspiel bestehen kann …

Quelle

Wer ist der Autor/die Autorin?

Alan Bradley wurde 1938 geboren und ist in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario aufgewachsen. Nach einer Karriere als Elektrotechniker, die schließlich in der Position des Direktors für Fernsehtechnik am Zentrum für Neue Medien der Universität von Saskatchewan in Saskatoon gipfelte, hat Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurückgezogen, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet« ist sein erster Roman und der in England, USA und Kanada bereits viel umjubelte Auftakt zur Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau auf Malta.

Quelle

Wie fand ich es?

Wieder konnte mich ein Flavia-Roman restlos überzeugen. Womit? Mit schnellen Wendungen, Witz und viel Spannung. Die Verknüpfung der beiden Fälle, der des Puppenspielers Rupert Porson und des kleinen Jungen der angeblich Selbstmord begangen hat, war sehr gelungen und ich hab mit dem Ausgang des Roman so überhaupt nicht gerechnet.

Die Geschichte hatte einiges an Spannung und vielen Ideen, für die ich den Autor nur bewundern kann. Mit seinem besonderen Schreibstil schafft er außerdem eine unglaubliche Atmosphäre, so das ich mich als Leser in der Geschichte einfach nur wie Zuhause und wirklich wohlgefühlt habe.

Die Figuren waren wieder so toll wie im ersten Teil, besonders Flavia und ihre Familie. Flavia war so liebenswert und erfinderisch wie in Band 1 und hat mich oft zum Lachen gebracht. Vor allem mochte ich auch Tante Felicity, die plötzlich bei den de Luces auftaucht, hat es mir angetan. Die erste Zeit hat sie mich echt genervt und ich dachte nur "Bitte, lass die Armen doch wieder in Ruhe" aber mit ihrem kleinen Gespräch mit Flavia hat sie sich in mein Herz geschlichen. Ich hoffe, das sie mal wieder in der Buchreihe auftaucht.

Auch glaube ich, dass die finanziellen Probleme der Familie de Luce wieder auftauchen werden, was mir aber nicht so viel Freude macht. Aber mal sehen wie die Reihe weiter geht, ich freu mich schon auf die Fortsetzung.

 Sterne für eine großartige Fortsetzung

Hier ist auch noch ein Buchtrailer für euch. Allerdings für das Hardcover von einem anderen Verlag, deshalb ist es so gelb-orange, nicht blau wie oben auf dem Bild. Ich find's trotzdem schön, deshalb wollte ich es mal mit euch teilen:


Dienstag, 1. Juli 2014

Monat Juli - Leseplanung

So, für meinen Geburtstagsmonat habe ich ein paar schöne Bücher zum Lesen ausgesucht, zum großen Teil Rezensionsexemplare. Da ja die Ferien mit in diesen Monat fallen, werde ich auch mal wieder mehr lesen können. Aber ich habe mir lieber erst mal wenig vorgenommen...

 
1. Elvira Zeißler - Stern der Macht: Herzensglut, mein gewonnenes Buch. Ich lese es schon begeistert und bin bisher eigentlich sehr froh, es gewonnen zu haben. Mal sehen, wie es so weiter geht...
    2. Elvira Zeißler - Der Drachenzahndolch: Ein schönes Rezensionsexemplar, von dem ich auch schon gutes gehört habe und auf das ich mich auch schon sehr freue.
     

3. Stefan M. Fischer - Das Mondgeheimnis: Auch in diesen Roman habe ich ja schon rein gelesen und ich hoffe, das ich bald weiter lesen kann!



4. Ute Jäckle - Verloren in der grünen Hölle: Mal ein ganz untypischer Standpunkt - also für meine Verhältnisse, da ich bisher nicht wirklich viele Bücher gelesen habe, die nicht in Amerika, Großbritannien oder Deutschland spielen - also bin ich schon ziemlich gespannt, wie das Buch so wird.







5. Sandra Melli - Stern der Macht: Ich lese immer noch daran, ich habe im letzten Monat einfach so gar keine Lust dafür aufbringen können... daher, hoffentlich wird's im Juli etwas.