Sonntag, 25. Dezember 2016

Secrets. Ich lebe

Autorin: Heather Anastasiu
Seiten: 416
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3-641-15748-7

Worum geht's?

Zoe ist endlich frei. Sie ist der Gemeinschaft – in der die Menschen kontrolliert und ihre Gefühle systematisch unterdrückt werden – knapp entkommen. Nun versteckt sie sich in einem Camp, wo sie mit anderen Rebellen ihre übernatürlichen Kräfte trainiert und sich auf den Kampf vorbereitet. Doch Zoe hat große Schwierigkeiten, die Kontrolle über ihre Gabe zu erlangen. Gleichzeitig wird die Lage der Rebellen immer bedrohlicher, denn ihre Widersacher sind stets einen Schritt voraus. Als sich im Camp fatale Zwischenfälle häufen, beschleicht Zoe ein unheimlicher Verdacht: Lauert die allergrößte Bedrohung vielleicht bereits mitten unter ihnen?

Quelle

Wer ist die Autorin?

Heather Anastasiu ist in Texas aufgewachsen und lebt heute mit ihrer Familie in Minneapolis. Die passionierte Leserin liebt nichts so sehr wie Bücher, abgesehen von ihren zahlreichen Tattoos und ihren pinken Haaren. Die dystopische Trilogie Secrets ist ihre erste selbstverfasste Romanserie.

www.heatheranastasiu.com

Quelle

Wie fand ich es?

Band 1 der "Secrets"-Reihe erschien vor ungefähr zwei Jahren, und ich habe es ziemlich genau da auch gelesen. Also schon vor einer ganzen Weile. Demnach hatte ich ein wenig Sorge, dass ich nicht mehr in die Geschichte hineinkommen würde, auch da meine Erinnerungen an die Ereignisse des ersten Buchs eher,,, grob ausfielen. Doch ich habe mich getäuscht.

Unglaublich schnell war ich wieder in die Geschichte von Zoe eingetaucht, was vor allem daran lag das man direkt wieder in eine spannende Handlung hinein sprang, und keine Zeit mit Vorgeplänkel vergeudet wurde. Und in diesem Fall würde ich wirklich von vergeuden sprechen, denn auch so und mit kargen Erinnerungen an die vorherigen Vorgänge war die Anfangssituation fast sofort klar und man konnte sich auf die spannende Handlung konzentrieren. Und die hat es wirklich in sich!

Die Hauptfigur Zoe blieb authentisch und auch wenn sie wohl nie mein absoluter Favorit sein wird, überzeugt sie als Protagonistin sehr. Sie bleibt ein solider, interessanter Charakter und wächst im Laufe der Handlung über sich hinaus, Diese Entwicklung mitzuverfolgen war spannend, da nicht alles glatt verlief und sie auch mal scheitern durfte, versagen konnte und die Folgen auch zu spüren bekam.

Allgemein zieht die Geschichte Konsequenzen und bleibt in sich schlüssig. Das macht einen Teil der Spannung aus, wegen der ich "Ich lebe" verschlungen habe. Es gibt Tote, Verwundete die nicht durch ein Wunder sofort genesen (zumindest bisher), Probleme die sich nicht ohne Opfer zu bringen lösen lassen. Es ist schlussendlich eine Dystopie, voller Gefahren und Gegner, teilweise unvorhergesehenen, Besonders die Wendung gegen Ende hat mich in dieser Hinsicht begeistert, denn damit hätte ich nie gerechnet, und nur selten schafft es ein Buch mich wirklich aus dem Nichts zu überraschen.

Dieses Buch ist mehr als nur der typische Mittelteil einer Trilogie in der alles vor sich hin plätschert. Wem der Reihenauftakt gefallen hat, der wird von diesem Folgeband überrascht werden, denn er wagt sich vor in eine ganz neue Richtung, führt viele neue Gesichter ein, bleibt jedoch auch alten treu. Außerdem überzeugen Ideen, die das Genre ganz sicher nicht neu erfinden, aber interessant gestaltet und neu ausgearbeitet wurden.

Insgesamt eine spannende Geschichte mit einer starken Protagonistin und einem authentischen Verlauf! Jedem Dystopieleser zu empfehlen!

 Sterne

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den blanvalet/penhaligon Verlag!

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