Dienstag, 18. November 2014

Ein Tag Jessica Sorensen Updates


Wie wir euch gestern Abend schon mitgeteilt haben, werden Sophia und ich jetzt beide ein Buch von Jessica Sorensen anfangen - Sophia "Nova & Quinton: True love", ich "Füreinander bestimmt. Violet und Luke"

Wir werden euch Updates machen wie weit wir gelesen haben und eine kleine Lieblingsstelle oder ein Lieblingszitat posten.




10 Uhr: Ich starte jetzt mit meinem Buch, hoffentlich habe ich wieder genauso viel Spaß, wie bei den ersten fünfzig Mal lesen ;)

14.30 Uhr: Wir sind leider beide noch nicht besonders weit gekommen, da wir nebenbei Muffins gebacken haben. Geschmeckt hat es jetzt auf jeden Fall :)
Ich habe zwei wunderschöne Zitate auf diesen ersten Seiten gefunden, die ich gerne mit euch teilen würde. Das erste ist aus der Sicht von Luke, das zweite von Violet.

"Was ich eigentlich will, ist das was alle Kinder haben. [...] Sie lachen und lächeln immer. Jeder scheint immer zu lachen oder zu lächeln. Außer mir." (S. 17)

"Immerzu wütend. Das sagen irgendwie alle, dass ich so wütend auf die wütend und dass es verständlich ist, wegen dem, was ich durchgemacht habe. Und keiner will sich damit beschäftigen, dass ich wahrscheinlich zu viel Wut in mir habe. Dass ich gebrochen bin, labil, vielleicht sogar gefährlich. Eben alles was kein Erwachsener bei einem Kind sehen will." (S. 19)

Sophias Zitate findet ihr bei ihrem Post.

Montag, 17. November 2014

Ein Tag Jessica Sorensen

Freie Tage mitten in der Woche sind doch immer was tolles :) Da wir beide morgen frei haben, werden Sophia von Sophias Bookplanet uns treffen und haben beschlossen, da wir beide gerade ein Buch von Jessica Sorensen erhalten haben (Danke sehr an dieser Stelle an den Heyne Verlag!) könnten wir das doch einfach mal zusammen lesen und uns austauschen.

Ich habe ja die ersten Bände der Callie&Kayden Reihe verschlungen und so ging es mir auch mit Band 3 "Violet und Luke. Füreinander bestimmt" - die Rezension werde ich euch dann morgen nach dem keineAhnungwievielten Lesen posten, vielleicht bin ich nach dem Quatschen mit Sophia ja endlich mal in der Lage euch relativ sachlich aber natürlich subjektiv meine Meinung zusammenzufassen anstatt nur mit "AAAAHHHH" und dem kräftigen Schimpfen über den Cliffhanger und die langsame (wenn nicht sogar abgebrochene) Übersetzung der Reihe ins Deutsche meine Meinung kundzutun. :)
Sophia wird den ersten Band der Reihe um Quinton & Nova "Nova und Quinton: True love" lesen, die mich auch interessiert und die ich womöglich auch bald mal beginnen werde.

Wir werden euch stündlich Updates machen, und euch dort unser Lieblingszitat der vergangenen sechzig Minuten zu verraten. Mehr Infos bekommt ihr morgen früh, gegen etwa 10 Uhr, wenn wir dann anfangen mit Bücher verschlingen :)

Spinnentanz


AutorIn: Jennifer Estep
Seiten: 448
ISBN: 978-3-492-26944-5
Verlag: Piper

Worum geht's?

Zwar hat sich die erfolgreiche Auftragsmörderin Gin Blanco offiziell zur Ruhe gesetzt, doch der Ärger reißt einfach nicht ab: Als zwei Punks versuchen, Gins Restaurant auszurauben, fallen Schüsse – doch ungewöhnlicherweise ist nicht »Die Spinne« ihr Ziel, sondern ihr Protegé Violet Fox. Gin muss herausfinden, wer hinter dem Angriff steckt und warum. Wenn sexy Detective Caine sie nur nicht ständig ablenken würde! Als dann auch noch ein anderer Mann ins Spiel kommt, wird dem Steinelementar Gin trotz ihrer Eismagie richtig heiß ...

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Wer ist die Autorin?

Jennifer Estep ist Journalistin und New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Bluff City, Tennessee. Bei Piper erschien bisher ihre All-Age-Serie um die »Mythos Academy« sowie die Urban-Fantasy-Reihe »Elemental Assassin«.

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Wie fand ich es?

> Dieses Buch wurde mir vom Piper Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. <

Erst einmal, Warnung, das ist Band 2 einer Reihe. Wer sich nicht spoilern lassen will, sollte besser nicht weiterlesen, denn ich kann nicht versprechen, völlig spoilerfrei zu bleiben! Okay, weiter im Text :)

Ich muss sagen, "Spinnentanz" hat mir eigentlich noch besser gefallen, als Band 1. Die Beziehung von Donovan und Gin wurde nicht mehr nur körperlich gehalten und ich finde die Lösung grundsätzlich wirklich gut. Es funktioniert eben nicht jede Beziehung und wenn es einfach nicht funktioniert... ich finde Donovan grundsätzlich auch nicht als so einen großen Blödmann, ums mal nett auszudrücken. Er kann eben nicht mit ihrer Vergangenheit umgehen, und wer weiß, warum. Ich will da mal kein vorschnelles Urteil ziehen und über ihn herziehen. Er wird seine Gründe haben und es ist meiner Ansicht nach besser da einen schnellen Schnitt zu machen, ohne größere Verletzungen und finde, dass die Autorin das so besser gelöst hat, als sie jetzt zwanghaft zusammenzubringen.

Die altbekannten wie die neuen anderen Charaktere haben mir wieder sehr gut gefallen. Finn ist immer noch mein erklärter Lieblingscharakter, jetzt eigentlich noch mehr, genauso wie die Deveraux-Schwestern die Verletzungen kurieren, Leichen verschwinden lassen und Gin anderweitig helfen. Aber auch die neuen Charaktere, zu denen ich jetzt mal nicht mehr sagen möchte, als dass sie mir sehr gefallen waren, haben gut zur Geschichte gepasst und können gerne länger bleiben.

Das eigentliche Problem, der.... ähm, sagen wir, "zu Ermordende" und die Geschichte darum herum wurde trotz der Charaktere nicht vernachlässigt. Es war ziemlich spannend, ich habe das Buch in drei Tagen mit ungewollten Unterbrechungen verschlungen. Man weiß einfach nie, was passiert, und es ist immer möglich, dass auch Gin irgendetwas zustößt, was mir an den Romanen der "Elemental Assassin"-Reihe so zusagt. Es war interessant, im Rahmen dieser Ent- und Verwicklungen um Gins neues Abenteuer, sowohl einen alten Freund Fletchers, als auch Gins Fähigkeiten genauer kennenzulernen. Ich finde es nicht ein wenig "too much", dass sie jetzt noch mehr kann als der durchschnittliche Magier, sondern mal ganz ehrlich - wenn sie nicht besonders stark wäre und ganz durchschnittlich, hätte sie alles was sie erlebt hat, sicher nicht durchgestanden. Und ich mag sie dafür, dass sie stark und eben nicht ganz nett und "normal" ist. Und sie ist eine Kämpferin, es hätte mich eigentlich überrascht, wenn da nicht noch mehr hinter ihren Kräften steckt.

Ich freue mich schon auf Band 3, den ich so bald wie möglich lesen möchte. Ich hoffe, Jennifer Estep kann mich dann wieder so fesseln wie mit diesem Roman.

 Sterne

Danke an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 16. November 2014

Die Flüsse von London

AutorIn: Ben Aaronovitch
Seiten: 480
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-21341-7

Worum geht es?

Peter Grant ist frischgebackener Police Constable in London. Eines Nachts wird er nach Covent Garden zum Tatort eines grausigen Mordes beordert. Dort begegnet er einem Geist, der behauptet, Zeuge des Mordes gewesen zu sein. Peters Hang zum Magischen und seine Begegnung mit dem Übernatürlichen ruft den letzten Zauberer Englands auf den Plan: seinen Vorgesetzten, Polizeiinspektor Thomas Nightingale. Der führt Peter in die Grundlagen der Magie ein. Ab jetzt wird Peters Leben um einiges komplizierter.

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Wer ist der Autor?

Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reihe um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm.

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Wie fand ich es?

Ich weiß selbst nicht genau, warum die Rezension zu diesem Roman so ewig gebraucht hat. Ich habe es vor fast zwei Monaten mit Steffi Somaya gelesen - noch mal vielen Dank an sie für den netten Austausch - und es gefiel mir ganz gut. Ich werde die Reihe wohl auch mal fortsetzen, wenn sie auch nicht oberste Priorität hat.

Fangen wir mit Peter, dem Protagonisten an. Eigentlich war er mir relativ sympathisch, nur war das kleine Problem, dass eigentlich nichts über ihn verraten wurde. Mir fehlte die Tiefe bei ihm, er war zwar witzig und authentisch, aber irgendwie…. hach, es war als hätte ich nur ein sehr verschwommenes schwarz-weiß Bild von ihm während des Lesens. Die Grundrisse waren da, aber ich erhoffe mir von den Folgebänden in Bezug auf ihn einfach noch ein ganzes Stück mehr.

Die anderen Charaktere fand ich ganz in Ordnung, aber nur Leslie, Peters Freundin, und Inspektor Nightinghale, sein... äh... Lehrmeister?, werden mir wohl länger im Gedächtnis bleiben. Der Rest hatte das selbe Problem die Peter - nicht genug Informationen über ihre Denkweisen, Handlungsgründe, etc., wobei es bei den Nebencharakteren ja eher verkraftbar ist.

Wie gesagt war das Buch allerdings richtig witzig und es war ein Genuss, es zu lesen. Die Spannung kam auch nicht zu kurz und die magischen Probleme Londons fand ich interessant, auch wenn ich gern noch mehr über die Magie erfahren hätte, die wirklich gut… interpretiert wurde. Peter konnte auch nicht sofort mit ihr umgehen, was ihn mir noch sympathischer machte.

Die Auflösung hat mich selbst ziemlich überrascht und allein wegen dieser sanften Spannung die im Buch vorherrschte, werde ich die Reihe weiter lesen.

 Sterne für eine witzige Lektüre

Die fünfte Welle

AutorIn: Rick Yancey
Seiten: 480
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-31334-1

Worum geht's?

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...

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Wer ist der Autor?

Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit dem ersten Teil seiner Trilogie „Die fünfte Welle“ nicht nur die amerikanischen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt oder darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.

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Wie fand ich es?

> Dieses Buch wurde mir vom Goldmann Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. <

Erstmal mal... naja, es geht um Außerirdische. Science Fiction eben. :) Eigentlich nicht mein Thema, aber da ja irgendwie die ganze Bloggerwelt über dieses Buch spricht, wollte ich es einfach mal probieren. Und ich wurde positiv überrascht!

Cassie als Protagonistin hat mir gut gefallen. Sie war nicht so ein "Fräulein Jammer" sondern hat getan was sein musste, auch wenns nicht besonders angenehm war. Mit der Zeit wurde sie mir teils etwas zu vertrauensselig, aber hat sich schnell wieder gefangen, sodass das nicht unbedingt schlimm war. Und ihr Name hat mir bei einem Astrotest geholfen, also was soll ich sagen - ich mag sie :) Nein, Spaß beiseite, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Hin und wieder konnte sie mich trotz der düsteren Stimmung des Buchs zum Lächeln bringen.

Den ersten Perspektivenwechsel habe ich überhaupt nicht mitbekommen und war erstmal verwirrt - Was macht sie denn jetzt? Wo ist sie denn hin? Dann ist mir aufgefallen, das von einem ER die Rede war und dachte - okaaay, Perspektivenwechsel vielleicht? Hätte man aber wirklich dran schreiben können oder so, ich war verwirrt und konnte mich gar nicht richtig auf den Inhalt konzentrieren.

Die anderen Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen, von Cassies kleinem Bruder Sammy über Zombie bis zu Ringer. Ich könnte mir übrigens (Spoiler!) (zum Lesen einfach markieren) Zombie und Ringer sehr gut als Paar vorstellen, ich hoffe irgendwie das das was wird :) Weil ich Cassie und Zombie nicht besonders toll finde, ich glaube nicht das sie gut zusammen passen. Aber ich bleibe mal einfach gespannt.

Den Handlungssaufbau fand ich sehr gelungen, die Spannung wurde durch den Perspektivenwechsel an den richtigen Stellen noch verstärkt. Zum Ende hin ging zwar alles etwas schnell, andererseits hat das auch irgendwie gepasst. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht, weil mich die Geschichte richtig in ihren Bann gezogen hat und ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Hoffentlich kommt bald Band 2 der Trilogie und ich kann weiterlesen! Ein kleiner Punktabzug wegen des Perspektivenwechsels und dem kleinen Schwächeln Cassies, ansonsten bin ich völlig zufrieden.

 Sterne

Danke an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar!

Buchwort zum Sonntag #2

Und zum zweiten Mal für mich ist es Zeit für ein Buchwort zum Sonntag. Hier findet ihr mehr Infos darüber.

1. Was war dein Highlight der letzten zwei Wochen?

Solche Fragen immer :) "Violet und Luke. Füreinander bestimmt" - Rezi kommt bald - ich habe es seit zwei Tagen und grade zum dritten Mal gelesen, und muss immer noch heulen, was sagt uns das - LESEN!! Ich find die beiden noch besser als Callie und Kayden und das ist definitiv eine Kunst, da ich das Genre eigentlich gar nicht mag. xD

2. Was war deine Buchenttäuschung der letzten zwei Wochen?

Ich hatte eigentlich keine Enttäuschung in den letzten Wochen.

3. Hast du eine Lieblingsbuchreihe?

Ich habe mehrere Lieblingsbuchreihen. Dazu gehören :
- "Skulduggery Pleasant" von Derek Landy (Witzig und kommt mal ohne Liebesgeschichte aus, trotzdem einfach Herz zerreißend, vor allem jetzt wo sie zu Ende geht)
- "Bartimäus" von Jonathan Stroud (mit so viel Sarkasmus und wundervollen Charakteren, die mich einfach beeindruckt haben und mir so viel gegeben haben)
- die "Callie und Kayden Reihe" von Jessica Sorensen (muss ich dazu jetzt wirklich noch was sagen? *schluchz* Ich warte auf weitere Übersetzungen und hoffe, da kommt noch was sonst muss ich in Englisch weiterlesen, wegen diesem depressiv machenden Cliffhanger!)
- die Scheibenweltromane, speziell die "Wächter Reihe" von Terry Pratchett (der Mann schafft es einfach so viel aus seiner Geschichte herauszuholen und zwischen den ganzen Pointen noch so viele Charaktere zum Liebgewinnen und Mitleiden zu schaffen)
- "Elemental Assassin" von Jennifer Estep (erst vor kurzem entdeckt, aber wirklich schön, ich finde immer ganz schnell in die Geschichte rein und kann mich gut mit Gin identifizieren - ja, etwas schräg da sie Serienkillerin ist, aber ich mag sie einfach)
- "Zwischen den Welten" von Laini Taylor (tolle Fantasyreihe, ich freue mich auf Band 2, mich konnte die Geschichte wirklich in ihren Bann ziehen)
- "Flavia de Luce" von Alan Bradley (Flavia ist einfach eine tolle Person und lässt sich von den Erwachsenen nicht unterkriegen)
- "Die Oger" von Stephan Russbült (Modga ist echt toll und auch die anderen Oger haben mir gezeigt, das Intelligenz im klassischen Sinne nicht alles ist und wie leicht das auf jemandem mit dem Finger zeigen und "seine Schuld" rufen leider ist)

Einige und ein recht bunter Mischmasch, aber das sind die wichtigsten :) Wie sahen eure zwei Wochen so aus?

Sonntag, 9. November 2014

Plötzlich Fee - Sommernacht

AutorIn: Julie Kagawa
Seiten: 512
Verlag: Heyne fliegt
ISBN: 978-3-453-52857-4

Worum geht's?

Schon immer hatte Meghan das Gefühl, dass irgendetwas in ihrem Leben nicht stimmt. Aber als sie an ihrem sechzehnten Geburtstag einen geheimnisvollen Jungen entdeckt, der sie aus der Ferne beobachtet, und als ihr bester Freund sich auf einmal merkwürdig verhält, muss sie erkennen, dass off enbar ein besonderes Schicksal auf sie wartet. Doch nie hätte sie geahnt, was wirklich dahintersteckt: Sie ist die Tochter des sagenumwobenen Feenkönigs, und nun gerät sie zwischen die Fronten eines magischen Krieges. Ehe sie sichs versieht, verliebt sie sich in den jungen Ash – den dunklen, beinahe unmenschlich schönen Prinzen des Winterreiches. Er weckt in Meghan Gefühle, die sie beinahe vergessen lassen, dass er ihr Todfeind ist. Wie weit ist Meghan bereit zu gehen, um ihre Freunde, ihre Familie und ihre Liebe zu retten?

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Wer ist die Autorin?

Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umher spukten - nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky.

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Wie fand ich es?

> Dieses Buch wurde mir vom Heyne fliegt Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. <

Sagen wir es so... das Buch konnte mich überzeugen. Allerdings finde ich den riesigen Hype nicht völlig gerechtfertigt, da das Buch meiner Meinung schon kleine Schwächen hat und nicht DAS Ereignis ist. Aber beginnen wir mit dem positiven, das wirklich überwiegend vorhanden ist.

An vielen Stellen im Buch hatte ich kleine Lachanfälle, meist wegen Meghan, weil sie einfach eine amüsante Art hat und mich voll überzeugt hat. Ich finde sie auch nicht zu naiv, sondern eben ganz normal, keine Superheldin, sondern ein durchschnittliches Mädchen. Sie wurde von jetzt auf gleich in eine andere Welt und völlig andere Umstände geworfen, als die die sie gewohnt ist und ich finde, sie hat das sehr gut gemeistert. Nicht nur gejammert, sondern sich durchgebissen, weil es eben sein musste, um ihren kleinen Bruder zu retten.

Die vielen Aspekte der Fantasy die man hier findet, fand ich nicht übertrieben, sondern habe es genossen, das so viel im Nimmernie zu finden war. Auch die Idee, dass durch den sinkenden Glauben an die Fantasie die Welt langsam "stirbt" fand ich toll, sie ist zwar nicht neu, aber ich finde sie einfach gut und nachvollziehbar, daher ein eindeutiger Pluspunkt. Die Elemente aus dem Sommernachtstraum hätte man noch besser erklären können, da ich den nicht kenne, war ich leicht ratlos und musste mehrfach Google bemühen.

Das Buch wäre super gewesen, wäre da nicht diese *urgh* Dreiecksgeschichte. Es tut mir Leid für die Autorin und das Buch, dass ich es erst jetzt lese - früher wäre es vielleicht noch etwas Neues und ganz Nettes gewesen, aber so hat es mich einfach nur genervt. Hätte sich nur Puck in sie verliebt, okay, aber ich kann Ash überhaupt nicht leiden. Ich verstehe ganz ehrlich nicht, was Meghan an ihm findet, außer das er (Überraschung) super aussieht. Er ist absolut kühl, versucht sie dauernd umzubringen und erinnert mich - weiß der Himmel wieso - an Edward aus der Twillight-Saga, den ich überhaupt nicht ausstehen konnte. So... krankhaft perfekt und gefährlich, so erschien er mir zumindest.

Das Cover finde ich an sich übrigens wirklich schön mit dem Auge und der verschlungenen Schrift, aber Plötzlich Fee? Wie vielen anderen kommt mir dabei "Plötzlich Prinzessin" und eine rosarote Welt in den Kopf und mir verging die Lust auf das Buch. Gut, dass ich hinter die Fassade geschaut und es gelesen habe!

Ich gebe dem Buch verdiente vier Sterne. Es hat mich bezaubern, in eine andere Welt entführen und oft zum Lachen bringen können. Vielleicht liegt es daran, dass ich direkt vorher Callie und Kayden gelesen habe, und es meiner Ansicht nach im Vergleich mit diesen oder anderen fünf Sterne Büchern einfach nicht soo gut war. Es ging nicht... tief genug, ich warte mal ab wie es im zweiten Teil wird. Klare Leseempfehlung für alle Fantasyfans, die nicht unbedingt Kitschfeen aber trotzdem eine magische Welt wollen und die leicht ausgelatschte Dreiecksgeschichten nicht stören.

 Sterne

Vielen Dank an den Heyne fliegt Verlag für das Rezensionsexemplar!