Sonntag, 14. Dezember 2014

Buchwort zum Sonntag #4

So, nur ein kurzes Buchwort heute. Hier findet ihr Ela's Seite zu ihrer Buchwort-Aktion. Vielleicht wollt ihr ja auch mitmachen.

Was war dein Buch-Highlight der letzten zwei Wochen?

"Drei Wünsche hast du frei" hat mich wirklich positiv überrascht. Richtig schöne Urban-Fantasy, die ich nur empfehlen kann.

Was war deine Buchenttäuschung der letzten zwei Wochen?

Ich hatte eigentlich in letzter Zeit keinen echten Buchflop.

Passend zur Jahreszeit - Hast du ein liebstes Weihnachtsbuch?

Ich lese eigentlich keine Weihnachtsbücher, aber ich höre ganz gerne "Die Briefe vom Weihnachtsmann" von J.R.R. Tolkien, welches es auch als Buch gibt. Hier findet ihr es auf Amazon. Ich kenne es schon fast auswendig, aber es kann mich auch nach all den Jahren noch begeistern :)

Samstag, 13. Dezember 2014

October Daye: Winterfluch

AutorIn: Seanan McGuire
Seiten:432
Verlag: LYX
ISBN: 978-3-8025-8829-7

Worum geht's?

October Daye ist halb Mensch, halb Fee. Sie hat sich vom Volk der Feen abgewandt, um ein Dasein als normaler Mensch zu führen. Doch dann wird eine mächtige Fee, die Gräfin Evening Winterrose, ermordet, und Tobys Leben gerät aus den Fugen. Vor ihrem Tod hat die Gräfin October mit einem Fluch belegt, der sie dazu zwingt, ihren Mörder zu finden. Dazu muss sie jedoch in die Welt der Feen zurückkehren.

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Wer ist die Autorin?

Seanan McGuire wurde in Martinez, Kalifornien, geboren. Winterfluch ist ihr erster Roman. Neben ihrer Karriere als Schriftstellerin verfolgt sie eine Reihe von Hobbys, zeichnet gern Comics und schreibt Songs. Gegenwärtig lebt sie mit ihren Katzen in einem alten Farmhaus in Nordkalifornien.

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Wie fand ich es?

Das Buch war wirklich... überraschend gut. Ich hatte mir von der Geschichte nichts bemerkenswertes erhofft, aber als Band 1 und 2 mal günstig herumlagen dachte ich mir, allein wegen der wunderschönen Innen- und Außenaufmachung würde es das wert sein. Und der Inhalt ist ebenfalls wundervoll!

Fangen wir mit October an - der Einfachheit wegen werde ich einfach bei Toby verbleiben, was auch ihr Spitzname im Buch ist. Sie ist eine wirklich schwer gebeutelte junge Frau, die schon immer hart für das arbeiten und leiden musste, zu überleben. Das hat sie einfach unglaublich stark gemacht, was sie für mich sehr sympathisch erschienen ließ. Sie hatte was im Kopf, war aber auch kein Supergirl und machte mal Fehler.
Auch die anderen Charaktere mochte ich. Sie blieben alle noch mehr oder weniger im Dunkeln, aber ich finde es klasse, dass unklar bleibt, wer eigentlich gut und böse ist. Jeder ist eigentlich mehr eine Grauzone, was das Buch für mich realistischer und authentischer machte.

Die Handlung an sich war an keiner Stelle langweilig, allerdings auch nicht immer auf Hochspannung geschaltet, sodass man erst einmal in die Geschichte und das San Francisco der Feenwelt hineinfinden konnte. Diese fand ich übrigens sehr gut gestaltet.

Erst schwankte ich bei meiner Bewertung zwischen 4 und 5 Sternen, aber das Ende hat es für mich noch rausgerissen. Es ist unbedingt erwähnenswert, weil es einfach die unzähligen positiven Aspekte des Buchs nochmals unterstreicht. Herzerwärmend und traurig zeigt es wie hart das Leben einfach sein kann und das es nicht immer ein Happy End gibt. Ich will nichts vorweg nehmen, lest es einfach selbst. Ich bin sicher, es könnte euch auch überzeugen. Allgemein finde ich es schade, dass die Reihe so wenig Aufmerksamkeit bekommt und ja nach Band 3 auch nicht weiter übersetzt wird. Ich finde, dass wäre sie wirklich wert.

 Sterne

Sonntag, 7. Dezember 2014

Dark Village 01: Das Böse vergisst nie

AutorIn: Kjetil Johnsen
Seiten: 272
Verlag: Coppenrath
ISBN: 3649613018

Worum geht's?

Nora, Benedicte, Trine und Vilde sind Freundinnen. Schon immer. Doch das Böse lauert in dem kleinen Bergdorf, in dem sie leben. Eine der vier hat nur noch 20 Tage zu leben, bis sie tot aufgefunden wird. Nackt im See treibend. In Plastikfolie eingewickelt. Ermordet von jemandem, den sie kannte

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Wer ist der Autor?

Kjetil Johnsen, geboren 1966, lebt mit seiner Familie in der Nähe von Oslo. Er arbeitet schon viele Jahre als Journalist und Verlagslektor und schreibt Romane für Jugendliche.

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Wie fand ich es?

Tja, da ich in letzter Zeit einige gehypte Bücher gelesen habe (z.B. Daughter of smoke and bone oder Callie und Kayden) passt dieses Buch ja ganz gut rein. Was habe ich nicht alles darüber gehört. Meistens fiel die Wortwahl in Richtung "superspannend" "echt toll" und so weiter. Auch negative Stimmen gab es ja, zum Beispiel von Sophia, die mir das Buch abgetreten hat. Ich war also komplett unentschlossen, was da auf mich zukommen könnte und habe mich einfach reingestürzt, ohne große Erwartungen. Und vielleicht hat mir das Buch deshalb so gut gefallen.

Am Anfang war der Schreibstil ungewohnt, aber die kurzen Kapitel haben mich erst mal ein paar Seiten ausprobieren lassen, ehe ich es wieder wegstelle. Und siehe da - keine Ahnung wo, aber irgendwann im Laufe des Buches konnte ich es nicht mehr weglegen. Ich war einfach plötzlich drin in der Handlung und alles - Schreibstil, Charaktere, etc. samt Macken - gehörten einfach dazu. Selbst die jugendlichen Ausdrücke und teils englischen Wortgruppen fand ich erstmals nicht störend.

Die Charaktere mochte ich eigentlich jede der vier Freundinnen, nur Nora hat mich ein wenig genervt manchmal. Ja, jetzt fragen sich wahrscheinlich viele warum ich nicht Benedicte nicht leiden kann. Nun, ihr Handeln ist mir einfach... sympathischer klingt ein bisschen dumm, aber ich konnte sie eher nachvollziehen. Auch Nora war wie die anderen Figuren authentisch, ja. Aber teils gab es da so Seiten, wenn sie ihre "Ich bin so unsichtbar, ich fühl mich so schlecht weil mich keiner bemerkt und alle cooler sind als ich" Momente hatte, da hätte ich ihr am liebsten eine Ohrfeige gegeben und gesagt, sie soll sich doch zusammenreißen und was ändern, wenn ihr nicht gefällt wie es ist. Aber gut, das ist vielleicht nur mein persönliches Empfinden. Oder geht es doch jemandem von euch ähnlich?

Die Handlung war durchweg spannend und die Seiten flogen nur so vorbei. Das empfindet wohl jeder so, selbst die, die das Buch schlecht finden. Spannung bleibt auch noch genug für die nächsten Teile und ich frage mich grade richtig angstvoll, wer von den Freundinnen stirbt. Ich vermute ja, entweder Nora (jaa, nennt mich Sadistin, aber ich wäre da gar nicht mal soo traurig wie bei den anderen) oder Trine (keine Ahnung warum, aber Benedicte wäre zu... es wäre einfach zu logisch und würde wohl kaum jemanden überraschen und Vilde traue ich Sterben einfach nicht zu, so dumm das klingt. :))

Ich freue mich schon richtig irre auf Band 2 und kanns kaum erwarten, weiterzulesen. In Band 1 werden ja erstmal die Grundsteine für die Handlung gelegt und viel mehr Fragen gestellt, als beantwortet.
Den Stimmen, die Dark Village mit der Buch-/Fernsehserie Petty Little Liars vergleichen, kann ich übrigens ein wenig beipflichten. Teilweise kam richtig das Gruselgefühl auf, das ich bei der Serie hab, wenn ich eine Folge schaue.

Eine wirklich spannende Geschichte mit authentischen Charakteren, auf die man sich wohl einfach einlassen muss, um sie zu mögen, dann kann sie begeistern. Ohne hohe Erwartungen habe zumindest ich sehr viel bekommen. Deshalb kommen für mich einfach nur fünf Sterne in Frage, Tendenz eher zu vier wenn es Teil 2 oder 3 der Reihe gewesen wäre. Da es aber ein Grundsteinleger-erster-Band ist, bin ich zufrieden.

 Sterne

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Leseplanung Dezember

Für den Dezember habe ich mir richtig viele Bücher ausgesucht, vor allem Reziexemplare und meist dünnere, aber richtig toll klingende Bücher.

"Schattenblüte: Die Verborgenen" kommt mir wie ein schön düsteres Buch vor, dass in diese Zeit jetzt super passt. Ein bisschen dunkel und es geht ja um Werwölfe, da kann es nur gut sein, oder? :) Ich werde mir wahrscheinlich auch Band 2 bald holen, dann kann ich die beiden gleich hintereinander weg lesen. Sind ja jetzt nicht gerade dicke Schinken, de müsste ich ziemlich schnell durchhaben.

Auf "Wunderbare Wünsche" habe ich nach "Drei Wünsche hast du frei" gleich richtig Lust bekommen. Mal sehen wie die Dschinn-Sache da umgesetzt ist und ob mich die Geschichte genauso fesseln kann. Das wird eines der ersten Bücher sein, die ich nach "October Daye: Winterfluch" lesen werde, a) weil Rezensionsexemplar, b) weil ich Lust drauf habe und mich die ersten Seiten angesprochen haben.

Wo wir gerade bei "October Daye" sind, möchte ich Band 1 "Winterfluch" fertig lesen und danach gleich Band 2 "Nebelbann". Band 1 gefällt mir bisher wirklich gut, konnte mich positiv überraschen. Ich hatte eigentlich etwas anderes... nun, nein, eigentlich hatte ich gar nichts erwartet. Bekommen habe ich eine Menge, jetzt bin ich auf die Auflösung gespannt. Da ich an meinen Reihen arbeiten will, passt es ja ganz gut das ich die beiden Bücher mal weg lese. Schadet dem SuB auch nicht :)

Wie die Bücher heute ineinander übergehen.... "Spinnenjagd", der 3. Band der "Elemental
Assassin"-Reihe von Jennifer Estep möchte ich auch lesen, um meine Reihen mal in den Griff zu kriegen, da ich in nächster Zeit auch noch einige anfangen will, kann ich ja erstmal welche zu Ende, beziehungsweise auf den aktuellen Stand lesen. Ich freue mich schon wieder auf Ashland und Gin.

Gerade erst eingetauscht wird es auch gleich vom SuB gekillt - zumindest ist das der Plan - "Dark Village: Das Böse vergisst nie". Ich will es einfach mögen, weil mich die Reihe interessiert und ich den Prolog mochte und überhaupt. Hoffentlich gefällt es mir besser als Sophia.


Noch ein Rezensionsexemplar - "Das also ist mein Leben" habe ich vom Heyne Verlag bekommen (wieder einmal danke für die nette Unterstützung, nicht nur mit diesem Buch, allgemein mit Rezensionsexemplaren an diesen Verlag) und da ich auch den Film "Vielleicht lieber morgen" dazu bald schauen will, passt es ja gleich doppelt es bald zu verschlingen. Außerdem ist es dünn und lässt sich wahrscheinlich an einem Tag durchlesen. Ich freu mich und hoffe, das mir die Geschichte zusagt.

Wo wir gerade bei Reziexemplaren sind... "Sommer in Grasgrün", das ich von den Autorinnen zugeschickt bekommen habe, werde ich auch gleich verschlingen, wahrscheinlich nach dem nächsten Buch auf meiner Liste. Es passt zwar jetzt nicht unbedingt zur Jahreszeit, aber gerade deshalb freue ich mich schon darauf. Mal schauen, ob mir dieses Buch das Sommerfeeling zurück bringen kann.


So, das nächste eBook wird auf jeden Fall aber erst einmal "Die Rückkehr der Drachen". Ich habe schon angefangen und will unbedingt wissen wie es mit Flo, Kayla und den anderen weitergeht. Bisher konnte mich die Autorin schon wirklich fesseln und die Handlung bleibt interessant.

Drei Wünsche hast du frei

Autor: Jackson Pearce
Seiten: 288
Verlag: Knaur
ISBN: 978-3-426-50733-9

Worum geht's?

Als Viola von ihrem Freund verlassen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie wünscht sich nichts mehr, als wieder glücklich zu werden – und beschwört so ver­sehentlich einen Dschinn herbei. Er ist jung, er sieht gut aus … und er ist furchtbar schlecht gelaunt, denn er hält Menschen für ungemein nervtötend. Aber bevor er in seine Heimat zurückkehren kann, muss er Viola drei Wünsche erfüllen. Und das ist nicht so einfach, wie es sich anhört …

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Wer ist die Autorin?

Die amerikanische Autorin Jackson Pearce, geboren 1984 in North Carolina, lebt in Atlanta. Sie studierte Englisch und Philosophie und arbeitet als Tanzcoach an einer High School. Als Jackson Pearce zwölf Jahre alt war, setzte sie sich in den Kopf, unbedingt ein Buch lesen zu wollen, in dem ein schlaues Mädchen, Pferde, Tierbabys und Magie eine Rolle spielen – und da sie ein solches nirgendwo finden konnte, begann sie, sich die Geschichte selbst auszudenken und aufzuschreiben. 2009 wurden ihre ersten beiden Romane bei renommierten amerikanischen Verlagen veröffentlicht. Jackson Pearce, die laut eigener Angabe mit einer schielenden Katze und einem Hund, der ein bisschen wie ein Außerirdischer aussieht, zusammenlebt, ist auf Facebook aktiv, twittert unter www.twitter.com/jacksonpearce und unterhält eine Website, auf der sie ihre Gedanken und Videos veröffentlicht [...].

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Wie fand ich es?

Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Ich liebe es, wenn mich ein Buch dermaßen sprachlos machen kann, dass ich nur positive Dinge aufzählen kann, ihr nicht auch? Einfach ein Lesegenuss und ein ganz besonderes Geschenk, so ein Buch, dass einem direkt aus der Seele geschrieben scheint.

Fangen wir einmal mit den Charakteren an. Die Geschichte wird aus Dschinns und Violas Perspektive erzählt, sodass man immer schön mit verfolgen kann, was beide denken. Ich liebe Zwei-Perspektiven-Bücher, weil man einfach einen tollen Einblick in die Einsichten der beiden Charaktere bekommt. Jeder tickt ja unterschiedlich. Und, nun, diese beiden haben anfangs wirklich ziemlich unterschiedlich getickt. Dennoch lernen sie sich verstehen und lieben, was ich sehr gerne gelesen habe. Jackson Pearce schafft es auf relativ wenigen Seiten viel Gefühl, einen Tick Spannung und eine wundervolle Botschaft zu packen, Charaktere die ich einfach nur lieb gewonnen habe extra dazu.

Das Thema des Buches zusammenzufassen ist ziemlich schwer. Es geht um so viele Dinge. Erwachsen werden, seine Ziele kennen lernen, Liebe, natürlich Dschinn und Wünsche, und die Frage ob sich die eigenen Probleme durch einen Wunsch wirklich lösen. Ich fand es einfach wunderschön, über all das zu lesen und es miterleben zu können. Jedes Buch verändert seinen Leser, hinterlässt irgendeinen Eindruck - zumindest ist das bei guten Büchern der Fall - und dieses wird mir auf jeden Fall in Erinnerung bleiben, als eines der bedeutungsvollsten, die ich je lesen durfte.

Die Beschreibung von Caliban, der Welt der Dschinn, und den Grund warum sie Wünsche erfüllen, fand ich sehr gut beschrieben und war logisch gestaltet, sodass ich es mir richtig gut vorstellen konnte. Weder die Erde noch Caliban werden als "perfekt" dargestellt. Beides ist ein Platz, der jemandem eine Heimat darstellt, ein "besser" gibt es nur bedingt, was sehr angenehm zu lesen war.

Ich kann es nicht erwarten, mehr von Jackson Pearce zu lesen. "Blutrote Schwestern", ihr anderes Buch, werde ich bald erhalten und lesen, wenn alles klappt.

 Sterne

Sonntag, 30. November 2014

Was war los im November?

Dieser Monat sah lesetechnisch ganz gut aus, auch wenn ich Mitte des Monats aufgrund von "Die Karte der Welt" etwas festhing... 11 Bücher sind ja gar nicht so schlecht und da ich zu den meisten schon eine Rezension geschrieben habe, bin ich ziemlich zufrieden.
Ich habe diesen Monat auch zwei englische Bücher gelesen. Zu "The Probability of Violet and Luke" möchte ich noch eine Rezension schreiben, möchte aber auf das deutsche Buch warten - vorausgesetzt das erscheint irgendwann - und dies dann lang und breit in einer Rezension besprechen. Zu "The fault in our stars" habe ich schon eine Rezension, also zum deutschen Buch, ob ichs auf Englisch besser fand, könnt ihr unten nachlesen.

Gelesene Bücher:

- Yancey, Rick - Die fünfte Welle
- Sorensen, Jessica - Die Sache mit Callie und Kayden
- Sorensen, Jessica - Violet und Luke. Füreinander bestimmt
- Kagawa, Julie - Plötzlich Fee: Sommernacht
- Estep, Jennifer - Spinnentanz
- Sorensen, Jessica - The Probability of Violet and Luke
- Buckingham, Royce - Die Karte der Welt
- Green, John - The fault in our stars
- Klima, Eva Maria - Peris Night Terakon
- Pearce, Jackson - Drei Wünsche hast du frei
- McGuire, Seanan - October Daye: Winterfluch (weitergelesen)

Bücher die ich leider nicht geschafft habe:

- Zeißler, Elvira - Die Saga der Drachenrüstung: Die Rückkehr der Drachen
- Ritter, Anell - Sommer in Grasgrün
- Meyer, Kai - Arkadien erwacht

Geschriebene Rezensionen:

- Gansch, Katharina - Licht & Schatten: Die Entscheidung
- Sorensen, Jessica - Die Liebe von Callie und Kayden
- Geraedts, Simon - Wächter der Erinnerung: Band der Freundschaft
- Kagawa, Julie - Plötzlich Fee: Sommernacht
- Yancey, Rick - Die fünfte Welle
- Aaronovitch, Ben - Die Flüsse von London
- Estep, Jennifer - Spinnentanz
- Sorensen, Jessica - Füreinander bestimmt. Violet und Luke
- Green, John - Das Schicksal ist ein mieser Verräter
- Buckingham, Royce - Die Karte der Welt

The Probability of Violet and Luke

Ja, ich musste einfach wissen wie es weitergeht, und sagen wir so - ich war alles andere als enttäuscht. Die Autorin bleibt ihrem Stil und ihren Figuren treu, schafft aber trotzdem glaubhaft deren Veränderung aufzuzeigen. Speziell Luke macht in diesem Buch einen riesigen Schritt nach vorne. Da ist noch eine Menge machbar, aber im Leben läuft ja auch nicht alles von jetzt auf gleich. Ich wurde wieder in eine romantische Geschichte hineingezogen, die ohne irgendwie kitschig zu werden, das Auf und Ab der Gefühle von zwei gebrochenen Menschen erzählt, die sich gegenseitig ins Leben zurückholen. Ich bin einfach mit diesem wundervoll erfüllenden Gefühl aus den Seiten entlassen wurden, das wirklich etwas geschehen ist. Ich habe diese Verwandlung wirklich gespürt, ich habe die Erfahrungen die Violet und Luke machten, miterlebt und mich Stück um Stück auch ein wenig mit ihnen verändert. Ich habe einfach bisher noch nichts vergleichbares gelesen und kann der Autorin für dieses grandiose Buch nur alles Lob was ich habe aussprechen und mich freuen, dass sie die Welt - und speziell grade mal mich - an dieser Geschichte teilnehmen und Violet und Luke kennenlernen lässt. Schlicht... grandios. Bewegend. Euphorisch. Traurig. Herzzerreißend. Wundervoll.


The fault in our stars

Da ich nach "The Probability of Violet and Luke" einfach mal Lust auf englisch lesen hatte, habe ich die Gelegenheit ergriffen, "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" noch mal in Original zu lesen. Und was soll ich sagen - es ist eben einfach ein wunderschönes, traurig-schönes Buch, auf englisch eigentlich noch besser als auf deutsch. Da fand ich die Sätze manchmal einfach runder, man kann sie eben nicht alle völlig so übersetzen. Ich habe nach dem Original jetzt das Gefühl, Hazel und Gus noch mehr ins Herz geschlossen zu haben, sie noch besser zu verstehen und das Buch noch ein Stück mehr zu lieben.

Donnerstag, 27. November 2014

Die Karte der Welt

Autor: Royce Buckingham
Seiten: 608
ISBN: 978-3-442-26884-9
Verlag: blanvalet

Worum geht's?

Ein junger Kartograph. Er zeichnet mit Blut und verändert die Welt.
Das Königreich Abrogan wird im Norden durch den Schleier begrenzt. Noch niemand, der ihn durchschritten hat, ist je zurückgekehrt. Als der junge Schweinehirte Wex wegen seines Zeichentalents aufgefordert wird, bei der Vermessung der Grenze zu helfen, freut er sich, sein ärmliches Dorf zu verlassen. Doch dann stellt sich heraus, dass er mit seinen Strichen auf der Landkarte den Schleier zurückdrängt. Dahinter wartet ein Land voller Abenteuer, neuer Gefährten – und ein alter, von Rachegedanken zerfressener Feind.

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Wer ist der Autor?

Royce Buckingham, geboren 1966, begann während seines Jurastudiums an der University of Oregon mit dem Verfassen von Fantasy-Kurzgeschichten. Sein erster Roman »Dämliche Dämonen« begeisterte weltweit die Leser und war insbesondere in Deutschland ein riesiger Erfolg. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt Royce Buckingham in Bellingham, Washington. Er arbeitet zurzeit an seinem nächsten Roman.

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Wie fand ich es?

> Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom blanvalet Verlag zur Verfügung gestellt. <

Nun... es war nicht schlecht. Nein, definitiv nicht. Aber es wird auch nicht mein Lieblingsbuch werden, für mich gab es da zu viel was mich gestört hat.

Zuerst einmal war mir der Protagonist, Wex, aus irgendeinem Grund unsympathisch. Ich konnte ihm einfach nicht viel abgewinnen, er war eben da, aber mich hätte es auch nicht gekümmert wenn er auf Seite 3 von einer Klippe gestürzt wäre. Auch die anderen Charaktere blieben eher blass und waren zwar existent und wichtig, aber konnten mich als Leser einfach nicht berühren. Einzig für Brynn, in die Wex verliebt ist, und Kraven, den mehr oder weniger unfähigen aber doch eigentlich recht cleveren Zauberer, konnte ich mich begeistern. Brynn war manchmal eben etwas eingebildet, aber sie hat sich dann doch aufgerafft und verändert und sich als recht klug und unerschrocken erwiesen.

Die Grundidee der Geschichte und die vielen kleinen Nebenhandlungsstränge fand ich hingegen sehr gut, was das ganze für mich noch herausgerissen und vor einer schlechteren Bewertung bewahrt hat. Ich habe gespürt, was der Autor sich dabei gedacht hat Die Idee mit der Karte und dem "Schleier" über den ich jetzt nicht viele Worte verlieren möchte um nichts zu verraten, war finde ich ein sehr guter Einfall, aus dem man einiges machen konnte und noch kann.

Ich bin noch unsicher, ob ich Band 2 der Reihe lesen möchte. Die Bücher sind einfach so.... dick. Ja, es gab unbestreitbar viel zu erzählen, aber manchmal war es schon etwas zu viel. Da gab es diesen oder jenen Angriff und der oder die Statistin starb, aber man - nein, ich - blieb mit dem Gefühl zurück: "Was hat das jetzt genau gebracht, außer etwas Spannung und mehr Seiten?" Ich hatte einfach keinerlei Problem damit, das Buch einfach zur Seite zu legen, wenn ich was anderes zu tun hatte. Von "gefesselt sein" konnte nicht die Rede sein. Vielleicht war es auch einfach nicht meine High-Fantasy Zeit.

 Sterne

Vielen Dank an den blanvalet Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!