Heute gibt es nur einen ganz kurzen Post, da mein Internetzugang und meine Zeit heute beide praktisch nicht existent waren. Insgesamt lässt sich der Juli als großer Erfolg verbuchen was die Qualität der gelesenen Bücher betrifft. 15 Bücher waren dann zwar nicht so viel wie erwartet, aber hey, eine Woche habe ich beinahe nichts gelesen. Die Ferien sind auch nicht mehr das was sie mal waren... ;)
Gelesen:
- Collins, Suzanne - Gregor und die graue Prophezeiung
- Reilly, Nichola - Herrscher der Gezeiten
- Rothe-Liermann, Antonia - Miss Emergency 1
- Palacio, Raquel J. - Wunder
- Hoover, Colleen - Weil ich Layken liebe
- Taylor, Laini - Days of blood and starlight
- Estep, Jennifer - Frostfluch
- Estep, Jennifer - Frostherz
- Deegan, Denise - Wer denkt heute schon an morgen?
- Estep, Jennifer - Frostglut
- Rothe-Liermann, Antonia - Miss Emergency 2
- Rothe-Liermann, Antonia - Miss Emergency 3
- Rothe-Liermann, Antonia - Miss Emergency 4
- Rothe-Liermann, Antonia - Miss Emergency 5
- Spychalski, Patrycja - Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
Geschriebene Rezensionen:
Mafi, Tahereh - Ich brenne für dich
Reilly, Nichola - Herrscher der Gezeiten
Lynn, J. - Trust in me
Lynn, J. - Be with me
Meadows, Jodi - Das Meer der Seelen: Nur ein Leben
Taylor, Laini - Days of blood and starlight
Hoover, Colleen - Weil ich Layken liebe
Estep, Jennifer - Frostfluch
Deegan, Denise - Wer denkt heute schon an morgen?
Sorensen, Jessica - Verführt. Lila & Ethan
Melli, Sandra - Stolz der Kriegerin
Ericsson, Smilla - Oskar Eisbein: Der siebte Kontinent
Find the Cover Challenge: 18/19
Serienkiller Challenge: 1/12
15 Reihen für 2015: 0/15
Freitag, 31. Juli 2015
Mittwoch, 29. Juli 2015
Oskar Eisbein - Der siebte Kontinent
AutorIn: Smilla Ericsson
Seiten: 214
Verlag: über Amazon veröffentlicht
ASIN: B00QA8AS0I
Worum geht's?
Schlotterheim versinkt im Schnee – und das bedeutet bestes Rodelwetter für Konrad und seinen Freund Steffen. Einen Haken hat die Sache aber: Es ist erst Oktober, und der vorzeitige Wintereinbruch bringt eine Kältewelle ungeahnten Ausmaßes mit sich. Schlotterheim droht einzufrieren! Als dann noch ein Neuer in die Klasse kommt, überschlagen sich die Ereignisse. Oskar ist nämlich aus Alaska und nur da, weil sein Onkel ein Klimaexperte ist, der herausfinden soll, woher die ungewöhnliche Kälte kommt und wie man sie stoppen kann. Was aber geschieht, wenn der Klimaexperte nicht helfen kann? Die Jungs wollen dem Rätsel der Kälte auf eigene Faust auf den Grund gehen. Das ist leichter gesagt als getan, vor allem weil Oskars Nähe kaum auszuhalten ist, denn er hat immer und überall Fische im Gepäck …
Quelle (Werbung)
Wer ist die Autorin?
Jahrgang 1967
Smilla Ericsson wurde 1967 in Antwerpen geboren. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften arbeitete sie in verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit. "Oskar Eisbein – Der siebte Kontinent" ist das erste Buch, das sie publiziert hat.
Quelle (Werbung)
Wie fand ich es?
> Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar von der Autorin zur Verfügung gestellt. <
Schon vor einiger Zeit habe ich dieses tolle Kinderbuch von der Autorin als Rezensionsexemplar bekommen, und jetzt komme ich endlich dazu, eine Rezension dazu zu schreiben.
Obwohl ich eher Jugendbücher lese und aus dem Kinderbuchalter insgesamt eigentlich raus bin, hat mir das Buch durchaus kurzweilige Unterhaltung beschert.
Zuerst musste ich mich an den einfachen Stil erst einmal gewöhnen, doch dann gefiel es mir immer besser, wie die Autorin die Geschichte erzählte. Ihre Art zu schreiben ist sehr angenehm, gerade weil sie wie gesagt einfach und unkompliziert ist.
Die Geschichte beruht auf einer interessanten Idee, die sehr gut umgesetzt wurde und die Spannung steigerte, da der Leser nicht sofort wusste, was genau vorging und was als Nächstes passieren würde. Was es mit dem Vereisen von Schlotterheim auf sich hat, muss natürlich jeder selbst herausfinden, aber ich kann euch versprechen - es ist eine abwechslungsreiche, spannende Geschichte!
Ich kann dieses Buch nicht nur Kindern empfehlen, sondern auch jung gebliebenen Erwachsenen, die nach netter Unterhaltung suchen!
Seiten: 214
Verlag: über Amazon veröffentlicht
ASIN: B00QA8AS0I
Worum geht's?
Schlotterheim versinkt im Schnee – und das bedeutet bestes Rodelwetter für Konrad und seinen Freund Steffen. Einen Haken hat die Sache aber: Es ist erst Oktober, und der vorzeitige Wintereinbruch bringt eine Kältewelle ungeahnten Ausmaßes mit sich. Schlotterheim droht einzufrieren! Als dann noch ein Neuer in die Klasse kommt, überschlagen sich die Ereignisse. Oskar ist nämlich aus Alaska und nur da, weil sein Onkel ein Klimaexperte ist, der herausfinden soll, woher die ungewöhnliche Kälte kommt und wie man sie stoppen kann. Was aber geschieht, wenn der Klimaexperte nicht helfen kann? Die Jungs wollen dem Rätsel der Kälte auf eigene Faust auf den Grund gehen. Das ist leichter gesagt als getan, vor allem weil Oskars Nähe kaum auszuhalten ist, denn er hat immer und überall Fische im Gepäck …
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Wer ist die Autorin?
Jahrgang 1967
Smilla Ericsson wurde 1967 in Antwerpen geboren. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften arbeitete sie in verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit. "Oskar Eisbein – Der siebte Kontinent" ist das erste Buch, das sie publiziert hat.
Quelle (Werbung)
Wie fand ich es?
> Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar von der Autorin zur Verfügung gestellt. <
Schon vor einiger Zeit habe ich dieses tolle Kinderbuch von der Autorin als Rezensionsexemplar bekommen, und jetzt komme ich endlich dazu, eine Rezension dazu zu schreiben.
Obwohl ich eher Jugendbücher lese und aus dem Kinderbuchalter insgesamt eigentlich raus bin, hat mir das Buch durchaus kurzweilige Unterhaltung beschert.
Zuerst musste ich mich an den einfachen Stil erst einmal gewöhnen, doch dann gefiel es mir immer besser, wie die Autorin die Geschichte erzählte. Ihre Art zu schreiben ist sehr angenehm, gerade weil sie wie gesagt einfach und unkompliziert ist.
Die Charaktere waren recht "kindgerecht" einfach gefasst und repräsentierten oft kleine Klischees, wie z. B. die nervige kleine Schwester. Diese Klischees störten aber keineswegs, weil sie so liebenswürdig dargestellt wurden und die Geschichte gut abrundeten. Ich habe auch keine tiefgreifenden Charakterstudien erwartet, sondern hatte einen ganz anderen Anspruch an das Buch, sodass mich das nicht gestört hat. Besonders Oskar Eisbein mochte ich sehr gerne, aber auch unter den restlichen Figuren fand ich niemanden, der mir überflüssig vorkam und den ich gerne aus der Geschichte gestrichen hätte.
Die Geschichte beruht auf einer interessanten Idee, die sehr gut umgesetzt wurde und die Spannung steigerte, da der Leser nicht sofort wusste, was genau vorging und was als Nächstes passieren würde. Was es mit dem Vereisen von Schlotterheim auf sich hat, muss natürlich jeder selbst herausfinden, aber ich kann euch versprechen - es ist eine abwechslungsreiche, spannende Geschichte!
Ich kann dieses Buch nicht nur Kindern empfehlen, sondern auch jung gebliebenen Erwachsenen, die nach netter Unterhaltung suchen!
Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar an die Autorin Smilla Ericsson!
Montag, 27. Juli 2015
Stolz der Kriegerin
AutorIn: Sandra Melli
Seiten: 480
Verlag: Knaur
ISBN: 978-3-426-50417-8
Worum gehts?
Unheil braut sich über den Dämmerlanden zusammen. Die Feindschaft zwischen den Anhängern der verschiedenen Farben sind stärker als je zuvor und werden von rücksichtslosen Intriganten immer weiter aufgestachelt. In dieser aufgeheizten Situation erhält das Katzenmädchen Laisa den Auftrag, eine Prinzessin sicher auf die verfeindete Seite zu bringen. Doch ihre Gegner lassen nichts unversucht, um Laisa und ihren Trupp zu stoppen, und so muss das Katzenmädchen über sich hinauswachsen, um die Dämmerlande vor einem Krieg zu bewahren, der den Untergang bedeuten würde …
Quelle (Werbung)
Wer ist die Autorin?
Hinter dem Pseudonym Sandra Melli verbirgt sich ein bekanntes Autorenehepaar, das seit etlichen Jahren sehr erfolgreich historische Romane veröffentlicht. Ihre ersten Erfolge errangen sie jedoch mit Kurzgeschichten und Novellen in Fantasy-Anthologien verschiedener großer Verlage. Darüber hinaus entwickelten sie im Lauf der Zeit mit der Welt der magischen Farben ihr ganz eigenes Fantasy-Universum. Das Paar lebt in einer aufstrebenden Gemeinde bei München.
Quelle (Werbung)
Wie fand ich es?
Nach ewigen Zeiten habe ich beschlossen diese Reihe mal fortzusetzen - mittlerweile sind ja ein paar Teile draußen, da muss ich mal anfangen, da mir Band 1 wirklich gut gefallen hat. Und es war wieder ein kleines Lesevergnügen, wenn auch mit ein paar Schwächen versehen.
Zuerst mal zu den Dingen die mir gefallen haben. Die komplexe Weltgestaltung und die vielen Charaktere (zu denen auch noch neue dazukamen, die mir übrigens allesamt sehr gut gefallen, da sie in die Geschichte gut passten) haben mir sehr gut gefallen, da sie zusammen ein durchdachtes Bild ergaben und viele verschiedene Ideen zu bieten hatten. Die Geschichte lebt von vielen verschiedenen Völkern, Kulturen und Bräuchen, was ich mir teils damit erkläre, dass die Autoren auch Historische Romane schreiben, wenn ich richtig informiert bin. Manche mögen dadurch die Geschichte zu trocken finden, mir jedoch gefällt sie sehr gut.
Die Spannung blieb in der Geschichte konstant und der Schreibstil war immer noch sehr angenehm, weshalb die Seiten wie im Flug vergingen. Schlussendlich war ich so gefesselt, dass ich gleich hätte weiterlesen können, aber leider habe ich die weiteren Bände noch nicht. Obwohl der Roman eher ruhig ist, hat er eine tolle Atmosphäre die sich zwar langsam aber stetig entfaltet und dafür sorgt, dass der Roman in sich mit der Zeit immer besser wird.
Allerdings habe ich auch einige Negativpunkte, die zwar auch im ersten Teil schon angeschnitten wurden, mir im Auftakt aber noch nicht so ins Auge gestochen sind. Erstens ist Laisa zeitweise, vor allem bei Kämpfen, mal eine richtige Mary Sue - ihr gelingt alles, kein Gegner kann sie stoppen (alle, aber nicht sie!) und das hat mich immer mal wieder richtig genervt. Charakterlich wurden ihr genügend Mängel gegeben - ihre Sturheit, ihre Abneigung gegen Autoritäten, ihre "Wildheit" und die damit verbundene Grobheit, die sie oftmals an den Tag legt. Wenn die Autoren ihr in den nächsten Bänden mehr körperliche Schwachpunkte geben und sie auch mal versagen lassen, würde sie mir noch viel besser gefallen.
Zweitens wird man, wenn man das Buch zwischendurch mal eine Weile weglegt und dann versucht wieder hineinzukommen, ziemlich schnell stolpern. Viele Erklärungen werden entweder nur vom Text oder nur vom Personenverzeichnis übernommen, sodass sich beim Leser schnell mal Verwirrtheit breit macht.
Noch mal zusammengefasst - Ich glaube, dass dieses Buch wirklich gefallen kann (das habe ich erlebt), aber nicht jeden. Man muss sich wirklich Zeit nehmen und sollte den Roman in einem Stück lesen, sonst wird man leicht mal aus dem Konzept gebracht.
Ich bin schon gespannt, wie die vielen neuen Verwicklungen die Handlung im dritten Band beeinflussen werden, genauso wie mich die Rollen interessieren, die die neuen wichtigen Charaktere wohl übernehmen.
Wer High Fantasy mag, wird an diesem Buch wohl seine Freude haben können, aber er sollte sich auf eine umfangreiche, facettenreiche Geschichte einlassen können. Auch wenn die Bewertung im Vergleich zum ersten Band (der aber auch noch den Anfangspuffer hatte) wirkt, als würde das Niveau des Buchs schlagartig absinken, das ist nicht der Gedanke hinter dieser Sternenzahl.
Seiten: 480
Verlag: Knaur
ISBN: 978-3-426-50417-8
Worum gehts?
Unheil braut sich über den Dämmerlanden zusammen. Die Feindschaft zwischen den Anhängern der verschiedenen Farben sind stärker als je zuvor und werden von rücksichtslosen Intriganten immer weiter aufgestachelt. In dieser aufgeheizten Situation erhält das Katzenmädchen Laisa den Auftrag, eine Prinzessin sicher auf die verfeindete Seite zu bringen. Doch ihre Gegner lassen nichts unversucht, um Laisa und ihren Trupp zu stoppen, und so muss das Katzenmädchen über sich hinauswachsen, um die Dämmerlande vor einem Krieg zu bewahren, der den Untergang bedeuten würde …
Wer ist die Autorin?
Hinter dem Pseudonym Sandra Melli verbirgt sich ein bekanntes Autorenehepaar, das seit etlichen Jahren sehr erfolgreich historische Romane veröffentlicht. Ihre ersten Erfolge errangen sie jedoch mit Kurzgeschichten und Novellen in Fantasy-Anthologien verschiedener großer Verlage. Darüber hinaus entwickelten sie im Lauf der Zeit mit der Welt der magischen Farben ihr ganz eigenes Fantasy-Universum. Das Paar lebt in einer aufstrebenden Gemeinde bei München.
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Wie fand ich es?
Nach ewigen Zeiten habe ich beschlossen diese Reihe mal fortzusetzen - mittlerweile sind ja ein paar Teile draußen, da muss ich mal anfangen, da mir Band 1 wirklich gut gefallen hat. Und es war wieder ein kleines Lesevergnügen, wenn auch mit ein paar Schwächen versehen.
Zuerst mal zu den Dingen die mir gefallen haben. Die komplexe Weltgestaltung und die vielen Charaktere (zu denen auch noch neue dazukamen, die mir übrigens allesamt sehr gut gefallen, da sie in die Geschichte gut passten) haben mir sehr gut gefallen, da sie zusammen ein durchdachtes Bild ergaben und viele verschiedene Ideen zu bieten hatten. Die Geschichte lebt von vielen verschiedenen Völkern, Kulturen und Bräuchen, was ich mir teils damit erkläre, dass die Autoren auch Historische Romane schreiben, wenn ich richtig informiert bin. Manche mögen dadurch die Geschichte zu trocken finden, mir jedoch gefällt sie sehr gut.
Die Spannung blieb in der Geschichte konstant und der Schreibstil war immer noch sehr angenehm, weshalb die Seiten wie im Flug vergingen. Schlussendlich war ich so gefesselt, dass ich gleich hätte weiterlesen können, aber leider habe ich die weiteren Bände noch nicht. Obwohl der Roman eher ruhig ist, hat er eine tolle Atmosphäre die sich zwar langsam aber stetig entfaltet und dafür sorgt, dass der Roman in sich mit der Zeit immer besser wird.
Allerdings habe ich auch einige Negativpunkte, die zwar auch im ersten Teil schon angeschnitten wurden, mir im Auftakt aber noch nicht so ins Auge gestochen sind. Erstens ist Laisa zeitweise, vor allem bei Kämpfen, mal eine richtige Mary Sue - ihr gelingt alles, kein Gegner kann sie stoppen (alle, aber nicht sie!) und das hat mich immer mal wieder richtig genervt. Charakterlich wurden ihr genügend Mängel gegeben - ihre Sturheit, ihre Abneigung gegen Autoritäten, ihre "Wildheit" und die damit verbundene Grobheit, die sie oftmals an den Tag legt. Wenn die Autoren ihr in den nächsten Bänden mehr körperliche Schwachpunkte geben und sie auch mal versagen lassen, würde sie mir noch viel besser gefallen.
Zweitens wird man, wenn man das Buch zwischendurch mal eine Weile weglegt und dann versucht wieder hineinzukommen, ziemlich schnell stolpern. Viele Erklärungen werden entweder nur vom Text oder nur vom Personenverzeichnis übernommen, sodass sich beim Leser schnell mal Verwirrtheit breit macht.
Noch mal zusammengefasst - Ich glaube, dass dieses Buch wirklich gefallen kann (das habe ich erlebt), aber nicht jeden. Man muss sich wirklich Zeit nehmen und sollte den Roman in einem Stück lesen, sonst wird man leicht mal aus dem Konzept gebracht.
Ich bin schon gespannt, wie die vielen neuen Verwicklungen die Handlung im dritten Band beeinflussen werden, genauso wie mich die Rollen interessieren, die die neuen wichtigen Charaktere wohl übernehmen.
Wer High Fantasy mag, wird an diesem Buch wohl seine Freude haben können, aber er sollte sich auf eine umfangreiche, facettenreiche Geschichte einlassen können. Auch wenn die Bewertung im Vergleich zum ersten Band (der aber auch noch den Anfangspuffer hatte) wirkt, als würde das Niveau des Buchs schlagartig absinken, das ist nicht der Gedanke hinter dieser Sternenzahl.
Sonntag, 26. Juli 2015
Verführt. Lila & Ethan
AutorIn: Jessica SorensenSeiten: 384
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-41771-7
Worum geht's?
Lila Summers ist eine makellose Schönheit mit einem strahlenden Lächeln. Aber tief in ihrem Inneren verbirgt sie ein dunkles Geheimnis, das sie um jeden Preis vor der Umwelt verstecken will. Ethan hat vor langer Zeit schon beschlossen, dass Lila und er nur Freunde sind. Mit seinem tätowierten Bad-Boy-Image hätte er ohnehin keine Chance bei ihr, auch wenn die beiden eine tiefe emotionale Verbindung haben. Doch als Lila plötzlich in Gefahr ist, geraten alle guten Vorsätze ins Wanken ...
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Wer ist die Autorin?
Die Bestsellerautorin Jessica Sorensen hat bereits zahlreiche Romane verfasst. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in den Bergen von Wyoming. Wenn sie nicht schreibt, liest sie oder verbringt Zeit mit ihrer Familie.
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Wie fand ich es?
> Dieses Buch wurde mir vom Heyne Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. <
Die Autorin hat diesmal wieder zwei gleichermaßen gebrochene Charaktere erschaffen, und auch wenn sie sehr unterschiedliche Probleme mit sich herumtragen, schafft das eine gewisse Gemeinsamkeit. Darüber hinaus verbindet sie ebenfalls charakterlich sehr viel, sie stammen jedoch aus verschiedenen "Schichten" und leben eigentlich sehr verschiedene Leben. Das die Autorin in dieser Reihe, sowohl bei Ella und Micha in den ersten beiden Bänden, als auch hier bei Lila und Ethan, zuerst eine Freundschaft aufbaut, aus der später mehr wird, gefällt mir sehr gut. So hat das Paar einfach mehr Hintergrund und Geschichte und es wird nicht einfach urplötzlich eine innige Beziehung aufgebaut.
Lila und Ethan mochte ich beide sehr gern. Ich hatte ein wenig Bammel vor Lila, da sie mir in den ersten beiden Bänden zwar interessant, aber auch schwierig erschien. Doch ich hatte von Anfang an keine Probleme mich in ihr Denken und Handeln hineinzuversetzen. Jessica Sorensen zeigt auch hier wieder ihre Fähigkeit, dem Leser die Figuren von Anfang an nahe zu bringen, auch wenn sie nicht immer klassische Leserlieblinge sind. Auch Ethan hat mir sofort gefallen, und als Team waren sie kaum zu schlagen. Ob ich sie besser als Ella und Micha finde, kann ich eigentlich gar nicht sagen, aber auf jeden Fall würde ich mich freuen, noch mehr von Lila und Ethan zu lesen, da die beiden meiner Meinung nach eine großartige Chemie haben und mich ihre Beziehung immer wieder überraschen und berühren konnte.
Die Spannung wurde in diesem Roman wieder gut aufgebaut, da ohne große Einleitung die Geschichte begonnen wurde und sich rasant entwickelt hat. Die Themen in diesem Buch sind nicht einfach, doch ich bin der Ansicht, die Autorin hat sie gut vermittelt. Ich kenne mich zum Beispiel mit dem Thema Entzug, das hier eine wichtige Rolle spielt, nicht so gut aus, kann also keine Meinung darüber abgeben, ob Lilas Drogenprobleme und ihr Umgang damit wirklich authentisch dargestellt sind. Mir jedenfalls kam es als "Laie" sehr realistisch vor, wie das Thema behandelt wurde.
Das Ende von "Verführt. Lila & Ethan" ist recht offen und lässt Raum für viele Spekulationen, sodass ich mir wünschen würde, dass noch eine Fortsetzung erscheint.
Ich kann dieses Buch wie bisher alle von Jessica Sorensen nur allen empfehlen, die Liebesgeschichten mögen, mit Charakteren, deren Hintergründe auch mal dunkler sind und bei denen nicht immer Friede-Freude-Eierkuchen Zeiten herrschen.
Vielen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal von Randomhouse für dieses Rezensionsexemplar!
Gibt es eigentlich im Englischen einen vierten Teil, weiß das jemand?
Donnerstag, 23. Juli 2015
Wer denkt heute schon an morgen?
AutorIn: Denise DeeganSeiten: 480
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-30933-9
Worum geht's?
Die 16-jährige Sarah hat es satt: Ihre besten Freundinnen Alex und Rachel erzählen ihr auf einmal nicht mehr alles, ihr Freund Simon hört ihr nie richtig zu und ihr Vater hat ihre Mutter für eine andere verlassen. Für Sarah scheint sich niemand zu interessieren, dafür sind alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Doch dann lernt sie Shane kennen und lieben. Shane, der sie versteht und für sie da ist. Der einen besseren Menschen aus Sarah macht und ihr Leben von Grund auf verändert. Aber Shane ist krank und ihnen bleibt nicht mehr viel Zeit …
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Wer ist die Autorin?
Denise Deegan ist eine erfolgreiche irische Schriftstellerin, die bereits mehrere Romane für Erwachsene veröffentlicht hat. Sie arbeitet außerdem als freie Journalistin. Nach Wer braucht schon Liebe? und Wer denkt heute schon an morgen? erscheint mit Wer sucht schon das große Glück? ihr drittes Jugendbuch. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Teenageralter in Dublin.
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Wie fand ich es?
Dieses Buch habe ich von der lieben Sophia von Sophias Bookplanet vor kurzem zum Geburtstag bekommen, ihr werdet es also auch bald noch in meinen Geburtstagsneuzugängen sehen, wenn sie vollständig sind. Vielen, vielen Dank noch einmal dafür!
Ich dachte ja schon der erste Teil der Reihe wäre toll gewesen, aber hier, mit diesem Roman, zeigt Denise Deegan meiner Ansicht nach, dass sie nicht nur eine tolle, sondern eine herausragende Autorin ist!
Die Charaktere sind so feinfühlig, fesselnd und interessant getroffen, dass ihre Schicksale sich so tief einbrennen, dass es wirklich im Herzen wehtut. Besonders Sarah ist mir trotz ihrer Makel und Fehler wirklich ans Herz gewachsen. Sie ist im Laufe der Geschichte eine wirklich starke Person geworden, die ich nur ungern verlassen habe. Mein Gott, das Buch hätte noch weitaus mehr Seiten haben können!
Auch Shane hat es mir richtig angetan, so wie auch Sarahs Freundinnen Alex und Rachel, die wichtige Rollen in diesem Buch spielen und die der Leser eventuell schon aus Band 1 "Wer braucht schon Liebe?" kennt. Wie ihre Leben sich entwickeln hat mich teilweise wirklich überrascht und mitgenommen - allerdings war es ein zusätzlicher Pluspunkt für Denise Deegan, das bei ihr wirklich nicht alles immer gut läuft. Im Gegenteil, und das verschafft der Geschichte eine unheimlich starke, lebendige Atmosphäre. Bei dieser Geschichte läuft nichts so, wie es toll oder passend wäre, manchmal geht einfach alles schief und Dinge geschehen, die falsch sind, aber eben passiert sind und die man nicht rückgängig machen kann.
Der Schreibstil der Autorin ist göttlich! Ich kann gar nicht genau sagen wie sie es schafft, aber sie konnte mich innerhalb weniger Seiten wieder komplett von der Geschichte überzeugen. Ohne zu viele unnötige Worte oder Stilmittel zu verwenden, kann Denise Deegan Charaktere real machen und die Leser mitfiebern lassen.
Die Geschichte ist nichts für große Action-Fans, allerdings ist das bei einem Liebesroman ja auch sehr selten der Anspruch. Sarahs Geschichte überzeugt durch ruhige, emotionale Szenen die sich einbrennen. Egal an welchem Punkt der Handlung, es wurde nie langweilig. Ich glaube, die Autorin könnte über eine Toastscheibe schreiben, und ihre Leser trotzdem bewegen. Denn bei ihr geht es immer um viele verschiedene Dinge. Ihre Geschichten sind nicht nur Liebesromane. Viel vielschichtiger werden die Charaktere behandelt, dieses Buch handelte wie der Vorgänger auch zu einem großen Teil von Freundschaft und Zusammenhalt, und dem Finden des eigenen Platzes in der Welt, der eigenen Aufgabe, des eigenen Talents.
An vielen Stellen musste ich wirklich die Tränen zurückhalten, an anderen konnte ich aber auch herzlich lachen. Ich habe viele verschiedene Gefühle während dieser 480 Seiten durchlebt - und jede einzelne Seite war es wahnsinnig wert, dass ich sie gelesen habe und mich mitreißen ließ.
Ich kann diese Geschichte jedem ans Herz legen, der gerne einen Roman lesen würde, der wirklich echt und authentisch ist, und tief berühren kann. Wer Denise Deegan noch nicht kennt, sollte ihre Reihe unbedingt anfangen! Ich bin wahnsinnig gespannt auf die dritte Geschichte aus Rachels Sicht, hoffentlich kann sie mich ebenso sehr begeistern wie "Wer denkt heute schon an morgen?"!
Dienstag, 21. Juli 2015
Frostfluch
AutorIn: Jennifer EstepSeiten: 416
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-28032-7
Worum geht's?
Gwen Frost lebt. Noch. Denn die Schnitter des Chaos haben es auf sie abgesehen. Und deshalb muss Gwen an der Mythos Academy kämpfen lernen.
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Wer ist die Autorin?
Jennifer Estep ist Journalistin und New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Tennessee. Bei Piper erschien bisher ihre All-Age-Serie um die »Mythos Academy« sowie die Urban-Fantasy-Reihe »Elemental Assassin«.
Quelle (Werbung)
Wie fand ich es?
> Dieses Rezensionsexemplar wurde mir als Rezensionsexemplar vom Piper/ivi Verlag zur Verfügung gestellt. <
ACHTUNG! ZWEITER TEIL!
Endlich konnte ich die Mythos Academy Reihe fortsetzen! Das wollte ich eigentlich schon viel früher tun, und jetzt wo ich es endlich getan habe, hatte ich schon Angst, nicht mehr so genau zu wissen, was in Band 1 passiert ist und deshalb nicht mehr in die Geschichte hineinzukommen. Aber das war überhaupt kein Problem, da die Autorin immer wieder Erinnerungen an die vergangenen Ereignisse einbaut und man so auch mit ein paar Gedächtnislücken nicht den Faden verliert.
Besonders positiv aufgefallen ist mir in dieser Fortsetzung Gwens Veränderung im Laufe der Geschichte. Kannte der Leser sie in Band 1 und dem ersten Teil von Band 2 noch als eher mürrisch und wenig bereit, ihre Aufgabe als Champion und ihre Rolle in der Mythos Academy wirklich anzunehmen, bewegt sie sich gegen Ende in eine ganz andere Richtung und glaubt erstmals, dieser Aufgabe irgendwie gewachsen zu sein. Am Anfang von "Frostfluch" zeigte sich Gwen auch ziemlich naiv an manchen Stellen und hatte noch mit ihrer Verliebtheit in Logan zu kämpfen. Im Laufe der Handlung wurde zumindest mir allerdings eine neue Gwen gezeigt, die sich ihrem Erbe und ihren Aufgaben stellt und auch ihre Gypsygabe anerkennt. Ich hoffe, dass diese Entwicklung auch in den nächsten Bänden noch voranschreitet, denn die Gwen, die versucht sich selbst durchzuboxen und den Anschluss an den Rest der Kriegerwunderkinder zu finden, gefiel mir wirklich gut!
Dennoch bleibt Gwen die ganze Zeit auch sie selbst, nett und ein bisschen eigen, aber durchweg sympathisch. Auch ihr Humor ist für mich immer wieder ein Anreiz weiterzulesen. Gwen fesselt den Leser auf einfache Art, weil die Autorin einfach eine tolle Atmosphäre schafft, indem sie ihre Hauptfigur, aus deren Sicht erzählt wird, zu einem Menschen macht, in dem sich viele wiederfinden können. Gwen hat ihre Merkmale, wie ihre Besessenheit von Comicfiguren und ihren Sarkasmus, die sie besonders machen und realer wirken lassen, und die sie beibehält, auch wenn ihr Leben sich verändert.
Auch die anderen Charaktere waren wieder großartig! Vor allem Daphne und Carson sind mir als Gwens Freunde wirklich ans Herz gewachsen, auch wenn sie hier eher eine Hintergrundrolle gespielt haben. Gespannt bin ich auch auf Logans Freunde Oliver und Kenzie, die in diesem Buch eingeführt wurden und hoffentlich noch wichtiger werden.
Apropos Spartaner und Logans Freunde - Logan Quinn, in den Gwen immer noch verliebt ist und der auch an ihr Interesse zu zeigen scheint, sich aber aufgrund seines Geheimnisses von ihr fern hält, bleibt mysteriös und interessant. Doch man lernt ihn näher kennen als noch in Band 1, und ich hoffe, dies setzt sich in "Frostherz" fort. Denn schon jetzt bin ich gespannt, was er noch alles zu bieten hat.
Ich hatte beim Lesen wieder einfach wahnsinnig viel Spaß und lese gleich mit den nächsten Bänden weiter, die ich diesmal zum Glück direkt da habe ;) Es ist einfach schön, in Gwens Welt einzutauchen und mitzuerleben, wie sie erwachsen wird, sich weiterentwickelt und versucht, ihre Aufgabe zu erfüllen.
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, dem der erste Band "Frostkuss" gefallen hat und der gerne wissen will, wie es mit Gwen und ihren Freunden weitergeht!
Vielen Dank an den Piper Verlag für dieses Rezensionsexemplar!
Samstag, 18. Juli 2015
Weil ich Layken liebe
AutorIn: Colleen HooverSeiten: 384
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-71562-1
Worum geht's?
Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück - drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…
Quelle (Werbung)
Wer ist die Autorin?
Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas. Ihren Erstling ›Weil ich Layken liebe‹ veröffentlichte sie zunächst als eBook und stand damit - ebenso wie mit dem Folgeband ›Weil ich Will liebe‹ - sofort auf der Bestsellerliste der ›New York Times‹. Auch ›Hope Forever‹ und ›Looking for Hope‹ wurden zu internationalen Megasellern. Inzwischen hat Colleen Hoover zahlreiche Romane verfasst, die alle zu internationalen Bestsellern wurden, und verfügt weltweit über eine riesen große Fangemeinde.
Quelle (Werbung)
Wie fand ich es?
Nachdem mir schon etliche Leute vorgeschwärmt haben, wie toll diese Geschichte doch sei, habe ich die Gelegenheit ergriffen, als ich dieses Buch günstig bekommen konnte und habe es auch direkt gelesen.
Die Geschichte um Will und Layken hat mich sehr ergriffen, was auch daran lag, dass der Schreibstil sehr angenehm war. Der Text klingt an keiner Stelle gekünstelt oder unnatürlich, ist aber auch der Geschichte angemessen reif geschrieben. Öfters brachte die Autorin mich auch zum Lachen - der Humor in diesem Buch ist wirklich göttlich und einer der tollsten Aspekte der ganzen Geschichte!
Die beiden Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Beide habe ich im Lauf der Geschichte richtig ins Herz geschlossen und wollte sie gar nicht mehr gehen lassen. Dennoch fehlte mir bei den Hauptcharakteren noch ein Stückchen, um sie wirklich lieben zu können. Vielleicht eine Besonderheit, eine Eigenart, irgendwie so etwas das sie abhebt.
Insgesamt waren die Charaktere sehr facettenreich, sympathisch und authentisch, und bildeten eine gute Ergänzung zur Handlung. Auch Nebencharaktere wie zum Beispiel Laykens beste Freundin bekamen eine umfassende Hintergrundgeschichte und einen ganz eigenen Charakter. Auf diese Art wurde der Roman lebendiger gestaltet und bekam Substanz.
Der Aspekt der Slam Poetry der in diesem Roman eine große Rolle spielt gefiel mir sehr gut, und verschaffte einen tieferen Einblick in die Charaktere. Besonders Laykens Gedicht "Was ich dieses Jahr gelernt habe" gefiel mir sehr gut und hat mich wirklich berührt.
Mein einziger großer Kritikpunkt ist die Auflösung der Geschichte. Ich weiß nicht, wie es anderen Lesern damit geht, aber mir persönlich war das Ende viel zu kurz und abgehackt und die meisten Probleme lösten sich scheinbar in Luft auf. Das war mir ein wenig zu viel des Guten - ich weiß, es ist auf keinen Fall nur Gutes passiert, aber der Weg zum Guten war schlussendlich doch etwas einfach.
Ich freue mich schon sehr auf "Weil ich Will liebe" und darauf, wie es mit den beiden und ihren Freunden und Familien weitergeht!
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