Sonntag, 23. April 2017

[Gesehen] Woche #4

Nur ganz kurz diesmal - viel mehr war diese Woche in Serienhinsicht auch nicht los, aber doch ein wenig. Für die kommende Woche habe ich mir mal vorgenommen "Brooklyn Nine-Nine" weiterzuschauen, auch wenn ich zu viel vermutlich nicht kommen werde. Meine - sehr unproduktiv verbrachten - Ferien gehen zu Ende und ich komme wahrscheinlich weniger zum Serienschauen. Warten wir's ab.

NEW GIRL (Staffel 3 Folge 4 bis Staffel 5 Folge 11)
Ich bin doch ganz schön weit gekommen. Leider ist weder auf Netflix noch sonst wo der Rest der fünften bzw. die sechste Staffel bisher vorhanden. Zumindest ersteres schafft es ja bald ins reguläre Fernsehprogramm, sodass ich eventuell eine Folge pro Woche schauen kann... naja, um es kurz zu machen, ich liebe diese Serie! (siehe die bisherigen Erwähnungen davon auf meinem Blog, ich kann einfach nicht aufhören zu schwärmen, es tut mir sehr leid) Insbesondere Nicks und Jess Beziehung empfinde ich als wahnsinnig spannend und interessant, aber selbst wenn ich die beiden nicht vergöttern würde - alles an dieser Serie ist faszinierend. Man kann sich wahnsinnig gut in alle Charaktere hineinversetzen, da sie sehr facettenreich sind und auf vielen verschiedenen Ebenen gezeigt werden. Sie machen Mist, sie lieben, versagen und lachen... sie fühlen sich echt an. Ich denke das ist es, was "New Girl" so auszeichnet. Nicht nur trifft der Humor einfach meinen Geschmack, ich habe auch das Gefühl, emotional wirklich in der Geschichte zu sein auf eine Art, wie es nicht einmal "How I Met Your Mother" oder "Friends", meine bisherigen positiven Sitcom/Comedyerfahrungen, geschafft haben.

DESIGNATED SURVIVOR (Staffel 1 Folge 13 und 14)
Huh, ich mag die Richtung der Geschichte immer noch sehr gern. Insbesondere, das der arme Aaron mal eine Pause bekommt. Er ist mir ja wirklich sehr schnell ans Herz gewachsen und auch wenn ich ihn nie verdächtigt habe, war es sehr spannend und gleichzeitig wirklich traurig wie es alle anderen (verständlicher Weise) taten. Ich fange auch an, die FBI-Agentin Hannah und ihre Interaktion mit Tom Kirkman immer mehr zu mögen. Ich freue mich auf weitere Verstrickungen, nachdem jetzt ja zumindest ein Teil der Hintergründe des Anschlags erkundet wurden - so wie auch die dubiose Ernennung des Designated Survivors!

RIVERDALE (Staffel 1 Folge 9 und 10)
Auch hier habe ich mich mal zum aktuellen Serienstand vorgearbeitet. Zwei ganz gute Folgen, auch wenn mich die Serie nicht komplett vom Hocker haut gefällt sie mir doch ganz gut. Vor allem schön zu sehen ist, wie ausgewogen alle Hauptfiguren inzwischen im Rampenlicht stehen, und mir gefällt wie die Beziehungen zwischen den Figuren ausgetestet werden. Insbesondere auf Cheryls Rolle in der weiteren Geschichte bin ich gespannt, da sie sich teils sehr widersprüchlich und unberechenbar verhält - was sie eigentlich vorhat wäre ja mal interessant zu erfahren. Von den wichtigeren Figuren ist sie die einzige, die ich immer noch nicht einordnen kann...

Donnerstag, 20. April 2017

[Short-Short] Das Geheimnis des kupferroten Toten

Autor: Alan Bradley
Seiten: 29
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3-641-18906-8

Worum geht's?

Ein Fall für Flavia de Luce - die bezauberndste Detektivin Englands!

»Mord! Komm sofort her«, steht in dem Brief, der Flavia an einem Sonntagmorgen in ihrem Zuhause Buckshaw zugestellt wird. Wie könnte die elfjährige Hobbydetektivin einer derart dringlichen Bitte widerstehen? Mit ihrem treuen Fahrrad Gladys macht sie sich auf zum Internat Greyminster, das schon ihr Vater besuchte. Nebelumwabert ragt das altehrwürdige Gemäuer vor ihr auf, doch der Fund, der sie in einem der Badezimmer erwartet, ist noch unheimlicher: In der Wanne liegt ein nackter toter Mann, der Körper überzogen mit einer Kupferschicht ... Chemikerin Flavia ist in ihrem Element!

Quelle

Wer ist der Autor?

Alan Bradley wurde 1938 geboren und ist in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario aufgewachsen. Nach einer Karriere als Elektrotechniker, die schließlich in der Position des Direktors für Fernsehtechnik am Zentrum für Neue Medien der Universität von Saskatchewan in Saskatoon gipfelte, hat Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurückgezogen, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet« ist sein erster Roman und der in England, USA und Kanada bereits viel umjubelte Auftakt zur Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau auf Malta.

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Wie fand ich es?

Nach langer Wartezeit endlich wieder ein Mordfall aus der "Flavia de Luce"-Reihe - wenn auch nur ein ganz kurzer diesmal. Ein wenig zu kurz für mich, aber glücklicher Weise erscheint ja auch bald der achte Band dieser Reihe. Darauf bietet diese Kurzgeschichte einen schönen Vorgeschmack.

Flavia ist wie immer eine sympathische Hauptfigur, clever und zielstrebig, und alles andere als unfähig oder hilfsbedürftig, auch wenn sie kaum ein Teenager ist. Hin und wieder zeigt sich dennoch erfrischender Weise, auch auf diesen wenigen Seiten, dass sie gerade einmal elf Jahre alt ist. Lesespaß ist mit ihren Geschichten eigentlich immer garantiert, gerade weil sie eine so perfekte Mischung aus Kind und fähiger Detektivin ist!

Spannend ist der Fall des kupferroten Toten auf jeden Fall! Genauso wie erneut chemisch beängstigend akkurat (zumindest was meine Kenntnisse auf diesem Gebiet betrifft, von denen ich deutlich mehr vertragen könnte), und dadurch noch packender.

Die große Wendung am Ende habe ich wirklich nicht vorher gesehen, und je weiter die Ermittlung voran schritt, desto drängender wurde in meinem Kopf die Frage wie man es nur in so kurzer Zeit auflösen will, was sich als so kompliziertes Drama anbahnte. Aber es wurde vermieden alles einfach "aus dem Nichts" her aufzuklären und es gab durchaus eine logische Schlussfolgerung, die schließlich zur Lösung des Falls führte. Elegant gelöst!

Ein spannender kleiner Ausflug in die Welt von Flavia de Luce - wer ihre Abenteuer ebenso vermisst wie ich, sollte sich diese gratis Kurzgeschichte ganz schnell herunterladen und sie direkt verschlingen! Ich freue mich schon sehr auf "Mord ist nicht das letzte Wort"!

 Sterne

Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den blanvalet Verlag und das Bloggerportal Randomhouse!

Dienstag, 18. April 2017

Emily lives loudly

Autorin: Tanja Voosen
Seiten: 340
Verlag: Carlsen Impress
ISBN: 978-3-646-60072-8

Worum geht's?

Verliebe dich in den besten Freund deines Bruders! Ausgerechnet über dieses Klischee möchte die siebzehnjährige Emily einen Film drehen. Und ganz klar selbst die Hauptrolle darin übernehmen. Nicht so klar ist allerdings, was daraufhin passiert. Wer könnte denn auch ahnen, dass Klischees nicht immer klischeemäßig verlaufen und dass dunkle Geheimnisse selbst dann ans Licht kommen, wenn man es mehr als alles andere verhindern will … Und wieso taucht Austin, der gutaussehende, aber absolut nicht vertrauenswürdige Bad Boy der Schule, plötzlich überall da auf, wo Emily ist? Aber ihr Blog heißt ja nicht umsonst »Emily lives loudly« und ist der perfekte Ort, um das alles sich und den anderen zu erklären.

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Wer ist die Autorin?

Tanja Voosen wurde 1989 in Köln geboren und lebt heute in der Nähe der Eifel. Während ihres Abiturs begann sie sich zum ersten mal mit dem Schreiben von Geschichten zu befassen und kurze Zeit später auch zu publizieren. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, den Weg nach Hogwarts zu suchen, weil die Realität so schlecht ohne echte Magie auskommt, steckt sie ihre Nase in gute Bücher und treibt sich in der Welt der Blogger herum.

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Wie fand ich es?

Von Tanja Voosen wurde ich mit "Wohin der Sommer uns trägt" ja sehr überzeugt. Deshalb war ich sehr gespannt auf weitere Werke von ihr und "Emily lives loudly" sprach mich direkt an. Überzeugt wurde ich dann auch direkt wieder!

Die Protagonistin Emily ist alles andere als die normale Young Adult Protagonistin, die sich verliebt und darum dreht sich dann ihre ganze Geschichte. Sie würde das lieber etwas anders angehen und die Geschichte selbst ein wenig schreiben. Ihr ganzer Hintergrund einen Film über ein Klischee zu drehen - und das dabei wohl ein wenig in den Dreck zu ziehen - macht schon deutlich, dass sie ihren Bloggernamen lebt. Emily lebt laut, und nach ihren eigenen Regeln.
Das macht sie wirklich interessant, vor allem da sie auch noch andere charakterliche Facetten zeigt zum Beispiel im Umgang mit ihrem Bruder und ihren Freundinnen. Sie ist zwar durchgehend witzig und tough, aber auch viel mehr als das. Das sie gleichzeitig noch ein schwer zu ergründender Charakter ist, steigert die Spannung während die Geschichte voranschreitet.

Der Humor ist einer der großen Pluspunkte der Geschichte der über manche kleinen Makel hinweg täuscht. Die Figuren harmonieren alle sehr gut miteinander, speziell in der Familie der Protagonistin. Auch ihre jeweilige Verbindung zu ihren "Love Interest"s - genauer werde ich an dieser Stelle nicht werden um nicht zu spoilern - fühlt sich authentisch an. In punkto zwischenmenschliche Beziehungen hat das Buch wirklich geglänzt!

Die Geschichte beginnt an einem Punkt, entwickelt sich dann jedoch in Richtungen mit denen ich vorher nie gerechnet hätte. Teilweise saß ich vor diesem eBook völlig geschockt von der letzten Wendung, mit so vielen Fragezeichen im Kopf, dass ich es kaum erwarten konnte weiterzulesen. Spannung aufzubauen schafft die Autorin mühelos, nach einem ruhigeren Anfangsabschnitt zur Einführung der Figuren und der Situation. Auch wenn mich die Sprünge in die Vergangenheit teils verwirrten, schlussendlich war ich einfach begeistert von allem, was sich aus einer an sich simpel wirkenden Geschichte entfaltete.

Eine wunderbare, spannende Geschichte voller Wendungen, sympathischen Figuren und einem knackigen Humor, der von der natürlich wirkenden Dynamik der Charaktere angeheizt wurde. Die Geschichte hatte etwas wahnsinnig echtes an sich, auch wenn mich manche Sprünge der Charaktere erst eher unangenehm verwirrten als begeisterten, auch wenn sich das mit der Zeit sehr positiv entwickelte.

Voller Witz und Überraschungen! Dies wird garantiert nicht mein letztes Buch von Tanja Voosen gewesen sein!

 Sterne

Montag, 17. April 2017

[Gesehen] Woche #3

Ich hatte schon überlegt, für diese Woche den Post wegzulassen da ehrlich gesagt nicht viel in dieser Hinsicht passiert ist, was ich nicht auch nächste Woche noch hätte erwähnen können. Da ich gerade nicht zuhause bin sondern meine Ferien voll ausnutze und Urlaub mache, komme ich ohnehin nicht viel zum Schauen beziehungsweise rewatche "nur". Aber da ich jetzt einmal ein bisschen Freizeit hatte, wollte ich die Zeit nutzen und euch doch noch Bericht erstatten was ich so gesehen habe. Zwei Fox Comedies genau genommen...

NEW GIRL (Staffel 1 Folge 1 bis Staffel 3 Folge 3)
Ja, ich bin deutlich weiter gekommen, habe aber noch einmal angefangen, da ich die Serie mit meiner Cousine rewatche bzw. weiterverfolge. Ich bin unglaublich begeistert mittlerweile, eine der besten Comedyserien die ich bisher gesehen habe! Selten habe ich so abgefuckt-verrückte und gleichzeitig wirklich liebenswerte Charaktere gesehen! Die Serie nicht ins Herz zu schließen halte ich für unmöglich, wenn man ausgefeilte Figuren mit interessanten Hintergründen und Entwicklungen zu schätzen weiß, deren Dynamik sich nicht innerhalb von zwei, drei Folgen erschließt. Wahnsinnig gut mit dem gewissen Etwas!

BROOKLYN NINE-NINE (Staffel 1 Folge 1 bis Folge 3)
Diese Serie haben mir bereits viele empfohlen, daher wollte ich mich mal an ihr versuchen. Neben New Girl verblasst sie bisher noch ein wenig, dennoch bin ich durchaus fasziniert und besonders viel habe ich ja noch nicht gesehen. Weiter verfolgen werde ich sie definitiv, und auch wenn manche Charaktere wirklich aus dem Raster fallen und mich sehr interessieren, fehlt mir zwar nicht das gewisse Etwas aber bisher noch etwas das... Herz der Show? Das Gefühl für die Show? Aber ich bin mir sicher das liegt daran, dass ich noch nicht wirklich drin in der größeren Geschichte bin und bisher die Charaktere noch nicht komplett fassen kann.

Sonntag, 9. April 2017

[Gesehen] Woche #2

So, und das zweite Mal habe ich nur Serien zu bieten, keine Filme. Ich schaue generell mehr Serien als das ich Filme schaue, nur so für die Zukunft. Mir gefällt einfach der enorm größere Spielraum in Bezug auf Charaktertiefe und die Entwicklung der zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber ich will gar nicht weiter schwafeln - sehen wir uns an was ich so diese Woche gesehen hab!

ARROW (Staffel 1 Folge 9 bis Folge 14)
Langsam fange ich wirklich an die Serie richtig toll zu finden! Besonders das Felicity immer mehr vorkommt gefällt mir, sie bringt ein bisschen Witz in die Serie, zu der ganzen Dramatik fehlte mir da bisher irgendwie ein "leichteres" Gegengewicht. Ich hätte es wirklich nicht erwartet, aber ich bin insgesamt gespannt, wo diese Serie noch hinführt. Bisher ist die Serie noch ein wenig in der "Handlungsstränge zu einem Knäuel verarbeiten" Phase, ich hoffe, das klärt sich noch alles auf... ich sollte wirklich eine Liste an "Was??"-Momenten aufstellen um den Überblick zu behalten was für Antworten mir die Serie noch so alles schuldet.

DESIGNATED SURVIVOR (Staffel 1 Folge 12)
Meine wöchentliche Folge Riverdale habe ich zwar bisher noch nicht gesehen, dafür habe ich aber diese Serie ganz aktuell verfolgt und wurde wieder begeistert! Die Richtung die sich vor allem mit den letzten Szenen andeutet ist wirklich überraschend und die ganze Wer-steckt-hinter-dem-Anschlag-Frage wird wohl spannender als gedacht gelöst. Bisher habe ich noch überhaupt keinen Verdächtigen - auch weil ich eigentlich alle Figuren zu sympathisch und glaubhaft finde um ihnen so etwas zuzutrauen.


NEW GIRL (Staffel 1 Folge 1 bis Folge 24)
Und auch eine ganz neue Serie habe ich angefangen, um mir das Warten auf Staffel 2 von Sense8 noch ein bisschen zu vertreiben. Nachdem jetzt auch die sechste Staffel komplett erschienen ist und es ein zufriedenstellendes Kann-man-mit-leben-Ende zu geben scheint, habe ich der Serie einmal eine Chance gegeben. Nach How I Met Your Mother und Friends hat mir irgendwie ein wenig Comedy gefehlt, und auch wenn das eher im Einzelfall mein Genre ist - mit dieser Serie habe ich da den Jackpot gelandet. So überzeugt wurde ich, dass ich die erste Staffel direkt in einem Rutsch durchgesehen habe. Wunderbare Chemie zwischen den Charakteren (speziell Nick und Jess, oh mein Gott, ich liebe die beiden als individuelle Charaktere und zusammen!), und insgesamt eine tolle Mischung aus ernst-charaktertief und frisch-frech-völlig-absurd-witzig!

Sonntag, 2. April 2017

[Gesehen] Woche #1

Ein neues Format, ihr seht richtig! Der April kommt, und mit ihm neue Bewegung auf diesen Blog. Neben dem kommenden Buchmessebericht, sowie natürlich Rezensionen, habe ich vor ein klein wenig auch abseits von Büchern zu empfehlen (oder gegebener Maßen auch nicht) was Serien und Filme betrifft. Die "Idee" habe ich von dem Blog Books on Fire, den ich schon sehr lange mit Begeisterung verfolge. Die Bloggerin, Sarah, schreibt dort schon länger Serienwoche-Posts, sowie Netflix-Monat-Beiträge. Ich liebe diese Posts und lasse mich gerne davon zum Schauen animieren.
Ich liebe Geschichten in jeder Form. Ob sie sich über Bücher, Serien, Filme, Hörbücher,... in mein leben schleichen, könnte mir nicht egaler sein. Und in letzter Zeit schaue ich fast mehr als das ich lese (was daran liegen könnte das ich seit etwa Anfang des Jahres ein Netflix-Abo hab... es macht süchtig!). Dabei stoße ich immer wieder auf so tolle Geschichten, dass ich sie ab jetzt einfach mit euch teilen will. Ach ja, und ich versuche so wenig wie möglich zu spoilern, wer jedoch selbst bei Andeutungen zum Verlauf der Handlung schon die Krise kriegt, sollte einfach aufpassen, wo in einer Serie ich mich gerade befinde - Staffel und Folge wird natürlich immer mit genannt. Bei Filmen werde ich definitiv nicht mehr als den "Klappentext"-Inhalt angeben.

ARROW (Staffel 1 Folge 1 bis Folge 8)
Arrow, Arrow, Arrow. Wenn man sich auf Seiten wie tumblr herumtreibt, kommt man um diese Serie echt nicht herum, sie ist irgendwie überall. Nun, bisher konnte ich ihr entkommen - was Superhelden betrifft, war ich mehr zufallsbedingt immer ein Marvel-Mensch xD Aber jetzt wo bis zur vierten Staffel die Folgen auf Netflix vorhanden sind, habe ich mal mit Schauen begonnen und bisher gefällt es mir ganz gut. Noch ist die Richtung der ganzen Angelegenheit noch nicht ganz abzusehen, aber Oliver Queen hat definitiv einen gewissen Charme, so wie viele der Nebencharaktere. Weiterschauen werde ich definitiv!

SENSE8 (Staffel 1 Folge 4)
An dieser Stelle - schätzt das x oben rechts auf der Seite. Seid froh, dass ihr mich nicht im "echten" Leben ohne höfliche Loswerdmöglichkeit am Hals habt. Wenn hätte ich euch nämlich längst über diese Serie vorgeschwärmt. Sie ist mehr ein unglaubliches Erlebnis als eine Geschichte. Es gibt Figuren von den unterschiedlichsten Orten - Südkorea, Indien, Kenia, Mexiko, USA, Island und ja, auch aus Deutschland und allgemein hat sie echt Diversität in Bezug auf Kultur, sexuelle Orientierung, Geschlecht, etc. zu bieten. Die Serie braucht eine Weile um in Fahrt zu kommen und hat weniger einen direkten roten Faden als acht verschiedene Handlungen die miteinander nur über die Figuren verknüpft sind. (Außerdem, vielleicht nicht die Serie die man mit seiner Familie ansehen sollte - auch wenn ich sie gerade mit meiner Mutter noch einmal schaue. Die Serie ist in Bezug auf sowohl Gewalt als auch Sex recht direkt.) Speziell die Message dahinter sollte jedoch jeden ansprechen - wir sind alle miteinander verknüpft, und die intensivste Erfahrung des Menschseins läuft über gegenseitiges Verständnis, Toleranz und Hilfsbereitschaft.

RIVERDALE (Staffel 1 Folge 5 bis Folge 8)
Schon seit erstem Erscheinen ist mir die Serie immer wieder aufgefallen. Viele waren begeistert, viele nicht aufgrund der Unterschiede zu den Comics. Dazu kann ich gar nichts sagen, denn in punkto Comics bin ich ein völlig unbeschriebenes Blatt. Dasselbe gilt ganz nebenher für Mangas. Tja, für sich genommen gefällt mir die Serie ganz gut. Einige Stellen wirken etwas platt und auch hier fehlt mir noch so ein gewisser roter Faden (der mir hier auch wirklich auffällt), aber die Atmosphäre der Serie, sowie der Schnitt und die ganze Aufmachung haben etwas Faszinierendes, auf eine ansprechende Art Überdramatisierendes. Mal sehen wie sich das noch entwickelt!

DESIGNATED SURVIVOR (Staffel 1 Folge 11)
Hier bin ich, wie bei Riverdale, jetzt auf dem aktuellen Stand und darf - W.A.R.T.E.N. Ich hasse es. Bin leider kein geduldiger Mensch meine Lieben. Vor allem da mir diese Serie wirklich gut gefällt. Sicher nicht perfekt und mit ein paar ungeschliffenen Kanten aber alles in allem fesselnd. Normaler Weise sind politische Dramen nicht so mein Ding, doch hier sind auch die Charaktere wirklich facettenreich und sympathisch, und interagieren auf interessante Weise.

DIE MÜNZRAUB-AG
Vor einer Weile sah ich den Trailer dieses Films, erkannte Sasha Pieterse (eine der Hauptdarstellerinnen, mir und vielleicht auch euch bekannt aus Pretty Little Liars). Insgesamt war "Die Münzraub-AG" anders als erwartet. Erst gefiel mir die Richtung der Geschichte nicht ganz, der Fokus verschob sich und ich war mir nicht sicher, was ich von dieser Wendung halten sollte. Schlussendlich empfand ich den Film jedoch als gar nicht so schlecht und eine gute Unterhaltung für einen Nachmittag.

TREVOR NOAH: AFRAID OF THE DARK
Ich bin ein großer Fan von vielen politischen Comedy-Shows, Kabarett, allem was es in diesem Bereich so gibt. Trevor Noah war mir schon vorher ein Begriff durch die amerikanische Variante der heute Show. Und mir "Afraid of the Dark" hat er mich durchaus überzeugt. Sehr witzig und sehr relevant! Wer sich für so etwas begeistern kann, viel Spaß! (Es gibt deutsche Untertitel auf Netflix, keine Synchronisation, wer damit ein Problem hat und kein Englisch kann hat leider Pech gehabt.)

Soul Seeker: Im Namen des Sehers

Autorin: Alyson Noel
Seiten: 416
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-48198-9

Worum geht's?

Müssen sie ihre Liebe opfern, um die Welt zu retten?

Daire Santos ist eine Seelensucherin, bestimmt, zwischen den Lebenden und den Toten zu wandeln, um das Gleichgewicht der Welten aufrechtzuerhalten. Doch es gibt einen mächtigen Gegenspieler, der immer wieder versucht, sie auszulöschen. Nun hat er sie in die Oberwelt verbannt, getrennt von ihrer großen Liebe Dace. Aber Daire kann sich befreien und macht sich auf die Suche nach Dace. Denn nur zusammen können sie die Prophezeiung verändern, die ihnen eine Zukunft in abgrundtiefer Finsternis vorhersagt.
Alles über Alyson Noël und ihre Serien EVERMORE, SOUL SEEKER und RILEY
www.alyson-noel.de

Quelle

Wer ist die Autorin?

Alyson Noël ist eine preisgekrönte Autorin, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. Mit ihren Serien »Evermore« und »Soul Seeker« stürmte sie auf Anhieb nicht nur die internationalen, sondern auch die deutschen Bestsellerlisten und eroberte unzählige Leserinnenherzen. Die Übersetzungsrechte für ihre Bücher wurden bisher in 35 Länder verkauft und auch die Filmrechte schnell vergeben. Alyson Noël lebt in Laguna Beach, Kalifornien.

Weitere Informationen auf www.alyson-noel.de / www.alysonnoel.com und auf facebook.

Quelle

Wie fand ich es?

ACHTUNG! DRITTER TEIL EINER REIHE! EVENTUELL SPOILER!

Hach ja, irgendwann vor einer gefühlten Ewigkeit begann ich diese Reihe ja einmal. Das ist inzwischen schon gefühlte Jahre her (gut, wahrscheinlich nicht nur gefühlte). Dennoch ist mir noch ganz gut im Gedächtnis geblieben was ich davon gelesen hatte, die Grundzüge der Geschichte, etc.

Allzu viel war in Buch 2 andererseits auch nicht passiert, zumindest schlich sich das Gefühl bei mir ein, nachdem ich auch die Fortsetzung gelesen hatte. Irgendwie hatte ich während der Lektüre die ganze Zeit das Gefühl, die Geschichte steckt ein wenig fest, auch wenn rein faktisch schon einiges passierte. Zum Beispiel Daires Zeit in der Oberwelt empfand ich anfangs als wirklich faszinierend, genauso wie Daces Schicksal, doch wurden die Handlungsstränge zu schnell gelöst und dann hatte das Buch bis ganz zum Ende nicht mehr viel zu bieten. Ich konnte einfach nicht groß mitfiebern.

Dabei gefielen mir die Figuren größtenteils. Ich konnte mich mit Dace nicht mehr ganz so anfreunden, aber Daire und ihre Interaktionen mit Figuren (meist wenn die nicht Dace waren) konnten mich auch oft überzeugen. Speziell ihre Verbindung zu ihrer Großmutter und dabei eine spezielle Szene die ich allerdings nicht spoilern würde, konnte mich wirklich berühren. Das Daires Freunde eine größere Rolle spielten, allen voran Xotichl, brachte zwar auch nicht viel Action in die Handlung, dafür aber wenigsten ein wenig Witz und ein leichteres Gefühl als Daces oder Daires Teil der Geschichte. Deren Tragik brauchte, auch wenn sie sich mit der Zeit deutlich in unnötige Länge zog, einfach ein Gegengewicht, ein Aspekt der "Im Namen des Sehers" gut gelang.

Auch der Schreibstil lässt sich eigentlich lobend erwähnen. Alyson Noel hat einen angenehmen, schlichten Stil, dem man einfach folgen kann und der einen in die Geschichte zieht, auch wenn man emotional nicht wirklich verknüpft mit der Handlung ist. Dennoch fühlt man sich sehr als passiver Zuschauer und als ich das Buch zuschlug hatte ich ein wenig von einem "Huh, ich wüsste schon ganz gern wie es ausgeht, aber schlaflose Nächte werde ich definitiv nicht haben"-Gedanken im Hinterkopf.

An Kreativität mangelt es der Autorin ebenfalls nicht, und einige neue Ideen bezüglich der Kräfte von Daire sowie der ihrer Gegner (alten und neuen) waren ansprechend, wurden jedoch meiner Ansicht nach nicht konsequent genug durchgesetzt. Speziell was die Antagonisten betraf wurde es zwar gegen Ende endlich aufregend, doch irgendwie war die Lösung des Konflikts ein wenig knapp und kam aus dem Nichts. Dennoch bleibt Cade weiterhin ein wirklich böser Gegner, der im vierten Band wenn es hoffentlich wirklich mal Alles oder Nichts und Alle gegen Daire von Anfang bis Ende heißt damit vielleicht auch durchweg Spannung in die Geschichte bekommt.

Insgesamt eine solide Fortsetzung die mit größtenteils lieb gewonnenen Charakteren weiterhin punkten kann, und auch kreative neue Ansätze einbringt. Leider fehlte mir oft die Spannung, die Handlung zog sich, und die Geschichte schaffte es mit fortlaufender Seitenzahl immer weniger, mich emotional zu erreichen. Gut zu lesen, doch an zu vielen Stellen nicht überzeugend. Ich werde die Reihe dennoch auf jeden Fall beenden, vielleicht werde ich da ja positiv überrascht?

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