Sonntag, 19. März 2017

Angelfall: Tage der Dunkelheit

Autorin: Susan Ee
Seiten: 448
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-31748-2

Worum geht's?

Kaum hat Penryn ihre kleine Schwester Paige aus dem Hauptquartier der Engel in San Francisco befreit, wird diese erneut entführt. Und so muss sich Penryn in den rauchenden Trümmern der Stadt erneut auf die Suche nach Paige machen. Dabei findet sie heraus, welch finstere Pläne die Engel wirklich verfolgen. Ihre letzte Hoffnung ist der gefallene Engel Raffe, der jedoch vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens steht: Soll er auf sein Herz hören und Penryn helfen, oder soll er versuchen, seine Flügel zurückzubekommen?

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Wer ist die Autorin?

Susan Ee war zunächst Anwältin, bevor sie beschloss, ihre Leidenschaft für die Literatur zu ihrem Beruf zu machen. Sie studierte Kreatives Schreiben in Stanford und Clarion West und arbeitet nun als Autorin und Filmemacherin. Sie lebt in San Francisco, Kalifornien.

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Wie fand ich es?


ACHTUNG! ZWEITER TEIL EINER REIHE! EVENTUELL SPOILERGEFAHR!

"Angelfall" hinterließ den Leser in einer völlig zerstörten Welt, die doch wieder ein klein wenig ins Lot geraten zu sein schien - Penryns Familie war wiedervereint. Dass dies jedoch nur der Anfang des Grauens der Apokalypse war, ist nicht weiter überraschend.

Um emotionale Momente zu erzeugen weiß die Autorin sehr gut mit Subtilität zu arbeiten, wodurch man mitfühlt, ohne das überdramatisiert wird oder die eigentliche Handlung in Vergessenheit gerät, dies fiel mir bereits im ersten Buch auf das ich von ihr las. Speziell Penryns Reaktion auf die Veränderungen die mit ihrer Schwester geschahen, und deren Ergründung ein großer Aspekt dieser Fortsetzung ist, war gleichzeitig beeindruckend authentisch und ein heftiger Schlag in die Magengrube.

Die Beziehung zwischen Penryn und Raffe, diesmal in ein wenig kleinerem Umfang Teil der Geschichte, weiß weiter zu überzeugen. Die Szenen der beiden bleiben rar gestreut und ihre Interaktion authentisch in ihrer Entwicklung. Die beiden werden nicht auf ihre Anziehung zueinander reduziert, dennoch kann man mitempfinden, wie nahe sie sich stehen. Auch die Bindung zwischen Penryn und ihrer komplizierten Familie bleibt insgesamt interessant und nachvollziehbar, und ich bin speziell in Bezug auf ihre Mutter gespannt, wohin die Geschichte führen wird.

Aber natürlich kommt auch die Apokalypse nicht zu kurz. Ein paar Handlungsstränge werden aufgelöst, die meisten jedoch weiter miteinander verstrickt. Langsam zeichnen sich die Hintergründe der Engel ab, was sie als Gegner jedoch nicht weniger bedrohlich macht. Die Stimmung bleibt düster und eine scheußliche Erkenntnis über die finsteren Pläne von Penryns Gegnern folgt auf die andere. Die Geschichte zieht Konsequenzen aus sich selbst, nichts wird schön geredet.

Besonders überzeugt haben mich neben den Kampfszenen auch die Umstände, unter welchen die Überlebenden sich durch die von Engeln zerstörte Welt schlagen. Wer "Die 100" gesehen hat, kann sich vorstellen was ich meine. Gleichzeitig zu überleben und nicht ein Stück seines Mitleids, seiner Menschlichkeit und Gnade zu verlassen scheint manchmal unmöglich. Es wird nicht moralisch schwarz und weiß gemalt, sondern Zwischenstufen werden gelebt in einer Welt ohne Kompromisse. Dies verschärft die Spannung und bringt gleichzeitig zum Nachdenken - was würde man selbst tun wenn man in Xs Lage wäre?

Eine vielversprechende, spannende Fortsetzung, die die Stärken des ersten Buchs weiter ausbaut und auch mit neuen, vielversprechenden Ideen aufwarten kann! Ich hoffe auch Buch 3 der "Angelfall"-Trilogie wird bald übersetzt!

 bisSterne

Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den Heyne Verlag und das Bloggerportal Randomhouse!

Freitag, 17. März 2017

Silber: Das zweite Buch der Träume

Autorin: Kerstin Gier
Seiten: 416
Verlag: Fischer FJB
ISBN: 978-3-8414-2167-8

Worum geht's?

Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an?

Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben – sowohl tagsüber als auch nachts …

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Wer ist die Autorin?

Kerstin Gier ist Bestsellerautorin und schreibt überaus erfolgreiche Bücher für Jugendliche und Erwachsene. Ihre Leser lieben die Romane besonders für ihren einmaligen Witz, ihren unvergleichlichen Erzählton und ihre perfekte Mischung aus Humor, Romantik und Spannung. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln.

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Wie fand ich es?

ACHTUNG! DIESE REZENSION BEZIEHT SICH AUF BUCH 2 EINER REIHE! EVENTUELL SPOILERGEFAHR!

Gar nicht so wenig Zeit ist vergangen seitdem ich den ersten Teil dieser Reihe verschlungen habe, doch schon nach den ersten Sätzen war ich wieder ganz von Liv und ihren Abenteuern gefangen. Diese Geschichte zu lesen hat wirklich etwas von Träumen - man will gar nicht mehr aufwachen, hat man einmal damit angefangen.

Der Hauptgrund - der unglaubliche Humor den jede Seite einem geradezu ins Gesicht wirft! Das ist keinesfalls negativ gemeint, es war nicht übertrieben, im Gegenteil, einfach perfekt. Ich habe selten bei einem Roman so sehr gelacht, und gleichzeitig so gut mit den Figuren mitfühlen und gespannt auf die nächste Entwicklung lauern können. Dieser Balanceakt ist Kerstin Gier wirklich gut gelungen, und auch wenn tatsächlich handlungstechnisch nicht übermäßig viel passiert, machen dies für mich die Charaktere und der charmante Schreibstil einfach wett. Und davon, dass es überhaupt nicht spannend wurde, kann ja keine Rede sein. Stattdessen wurde Abwechslung geschaffen, und sowohl ernste als auch schlicht witzige Handlungsstränge wechselten sich ab und gingen ineinander über.

Liv ist weiterhin eine wahnsinnig coole Protagonistin, die sich selbst nicht so ernst nimmt, auch mal Blödsinn anstellt, aber sich auch behaupten kann und nie Angst vor einer Herausforderung hat. Was sage ich Angst, sie liebt die Abenteuer immer noch. Dass dies für sie Folgen hatte, genauso wie die Ereignisse des ersten Buchs (und die damit geschaffenen Feinde), machte die Geschichte um einiges authentischer. Auch das ihre Schwester Mia dieses Mal noch ein wenig mehr mit im Vordergrund stand hat mir sehr gut gefallen. Ich liebe dieses junge taffe Mädchen und wie nahe sich die Schwestern stehen kann man sehr gut nachempfinden und miterleben.

Grayson und Henry gefallen mir weiterhin wahnsinnig gut. Henry... ja, was soll ich groß sagen. Er hat mich wieder begeistert, bleibt ein wenig undurchsichtig, doch seinem Charme kann man einfach nicht widerstehen und was man über ihn in diesem Buch erfährt, macht ihn nur noch faszinierender! (zu ein wenig Kritik zu diesem Aspekt weiter unten). Und Grayson ist ein Charakter mit dem ich mich wirklich schnell anfreunden konnte und er bietet einen guten Gegenpol zu seinen eher impulsiven Freunden, ohne langweilig zu werden. Ich bin gespannt, was für ihn im dritten Band noch wartet, denn auch er wird auf der Abschussliste bestimmter Leute nun höher gerückt sein - dabei wollte er sich aus dem eigentlichen Schlamassel ja heraushalten. Auch dies eine realistische und abwechslungsreiche Seite seiner Figur, denn das Träumen neben vielen Vorteilen auch Nachteile hat ist wohl unbestreitbar.

Über die meisten anderen Figuren will ich gar nicht viele Worte verlieren und am Ende noch zu viel verraten... sagen wir so, man wird einige bekannte Gesichter wiedersehen.

Ich muss allerdings sagen, Jasper (der in diesem Buch lediglich erwähnt wird) hat mir ein wenig gefehlt und Secrecy war ein wenig inaktiver als noch in Band 1, nach ihrem ersten großen Schlag hat sich um sie nicht viel getan. Außerdem blieb mir die Geschichte an einigen wichtigen Stellen - speziell was Henrys Familie und seine und Livs Beziehungsprobleme betraf - ein wenig zu sehr an der Oberfläche. Ich hoffe auf tiefer gehende Erklärungen und eine gründlichere Ergründung von Henry als Charakter im weiteren Verlauf der Geschichte. Denn auch wenn ich ihn als interessanten Charakter empfinde von dem ich gern lese, ist er immer noch ein sehr schwer fassbarer Charakter. Auch wenn das für mich als Leser gar nicht so schlimm ist, sondern sogar stellenweise sehr faszinierend, zu viel davon könnte wirklich nervtötend werden. Ich hoffe, das dritte Buch der Träume macht diesen Fehler nicht.

Dennoch ein wunderbarer Roman, den ich regelmäßig in der Mitte des Textes abbrechen musste, weil ich vor Lachen das Buch nicht mehr halten konnte. Humorvoll, mit liebenswürdigen größtenteils detaillierten und ausgefeilten Charakteren und einem angenehmen Schreibstil. Ich kann das Finale der "Silber"-Reihe kaum erwarten - auch wenn mich der Gedanke ein wenig wehmütig macht, dass diese wunderbare Geschichte schon so schnell wieder vorbei sein soll.

 bis Sterne

Samstag, 11. März 2017

Close up: Erregende Nähe

Autorin: Erin McCarthy
Seiten: 300
Verlag: Mira Taschenbuch
ISBN: 9783956499852

Worum geht's?

Allein mit einem sexy Bodyguard … Der aufregende neue Roman von New York Times-Bestsellerautorin Erin McCarthy!

Melanie hat genug von Männern! Kurz vor ihrem romantischen Liebesurlaub macht ihr Freund Schluss. Stattdessen schickt er sie mit seinem arroganten Bodyguard Hunter nach Mexiko. Und da wartet schon die nächste Katastrophe auf Melanie: Im Hotel muss sie sich mit Hunter ein Zimmer teilen. Natürlich will sie sich nach der großen Enttäuschung keinesfalls wieder auf einen neuen Mann einlassen – doch die glühende Sonne, der idyllische Strand und ihr muskulöser heißer Begleiter wecken in ihr bald unwiderstehlich sinnliche Fantasien …


Wer ist die Autorin?

Erin McCarthy liebt das Schreiben von Büchern, besonders, wenn Humor, Sinnlichkeit und paranormalen Elementen verbunden werden. Ihre ersten Erfolge erzielte sie als Jugendbuchautorin unter dem Namen Erin Lynn mit der erfolgreichen Fantasy-Serie »Demon«. Mit ihrem Romanen hat Erin McCarthy bereits einige Bestsellerlisten für sich eingenommen und fährt mit ihren »Vegas Vampires« fort. Zusammen mit ihrer Familie lebt McCarthy in Ohio.


Wie fand ich es?

Erin McCarthy ist mir schon länger ein Begriff, allerdings eher ihre New Adult/Young Adult Romane, als die "Close up"-Reihe. Doch irgendwie konnte ich mich nie dazu durchringen mich an ihnen versuchen - welche Leseratte kennt es nicht, dass die angefangenen Reihen ihr oder ihm über den Kopf zu wachsen drohen. Also habe ich mich, glücklicher Weise auch mit Unterstützung des Verlags, einmal an diesem Roman versucht. Auch wenn "Erregende Nähe" ebenfalls Teil einer Reihe ist, so sind sie inhaltlich offenbar völlig unabhängig voneinander.

Der Anfang war ein wenig stockend, und ich brauchte die ersten paar Kapitel um mich in die Welt die die Autorin hier erschaffen hatte hineinzufinden. Nicht ganz unverständlich vielleicht, schließlich beginnt die Geschichte auf einem Flughafen voller nackter Leute. Warum müsst ihr natürlich selbst herausfinden, aber da so ganz ohne Einleitung in die Handlung gesprungen wurde, hat es ein wenig gebraucht, bis ich mich ganz auf den Roman einlassen konnte. Doch es hat sich gelohnt weiterzulesen.

Die Hauptfiguren Melanie und Hunter gefielen mir, sie ein Stückchen mehr noch als er. Dies lag jedoch nicht daran das er keinen glaubhaften Charakter abgegeben hätte oder eindimensional konzipiert wäre, mir ging lediglich wie manchmal auch Melanie seine machohafte Seite auf den Keks. Sie gaben jedoch alle beide interessante Erzähler ab, und es wurde mir auch durch die Er/Sie-Perspektive nicht wie anfangs erwartet erschwert, einen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt zu bekommen. Sehr zugesagt hat mir, dem das häufig als Kritikpunkt in solchen Romanen auffällt, dass die beiden nicht gleich von "zum ersten Mal gesehen" auf "große Liebe" nach einer Portion Sex sprangen. Nein, die gegenseitige Anziehung wird nicht mit Liebe gleichgesetzt und auch gegen Ende, als die beiden sich auch emotional näher kommen, baut dies auf gemeinsamer Zeit und tatsächlicher Entwicklung.

Der eine oder andere könnte sicherlich noch aus einem anderen Grund von diesem Buch enttäuscht sein, der mir jedoch zugesagt hat - für einen erotischen Roman "fehlt" die Masse an erotischen Szenen. Versteht mich nicht falsch, es gibt sie, aber weitaus mehr Szenen beschäftigen sich mit den Hauptfiguren, ihrer langsam entstehenden Verbindung, ihren eigenen Schicksalen. Auch wenn die sexuelle Anziehung zwischen ihnen immer mit zu spüren ist, so ist das Buch doch viel mehr als das.

Die Offenheit der beiden Figuren, ihr Zusammenspiel und ihre Ehrlichkeit gegenüber dem jeweils anderen hat sehr dabei geholfen, ihnen ihre Chemie und ihre Gefühle abzukaufen. Man kann geradezu spüren, wie sie in ihrer Interaktion aufgehen und es werden sowohl amüsante als auch ernste Szenen verknüpft. Dadurch kommt nie Langeweile auf, und man lernt auf eine authentische Weise gemeinsam mit ihnen verschiedene Facetten von Melanie und Hunter kennen. 

Insgesamt ein Buch, dass mir überraschend sehr zugesagt hat. Ja, es gab ein paar Mankos, aber welche über die man hinwegsehen konnte und die einen nicht davon abhielten, alles in allem wirklich Spaß beim Lesen zu haben und mit den beiden mitzufiebern. Ich habe nach der Lektüre definitiv vor, noch mehr von Erin McCarthy zu lesen!

 Sterne

Vielen Dank für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars an das HarperCollins Bloggerportal und den Mira Taschenbuch Verlag!

Dienstag, 28. Februar 2017

Was war los im Februar?

Ein recht jämmerlicher Lesemonat, ich gestehe. Erklärungen folgen später, ich bin froh überhaupt Internet genug zu haben diese Statistik zu posten. Am 2.3. ab spätem Nachmittag könnt ihr Ergänzungen und Erklärungen zu diesem Post erwarten.

EDIT: So, ein wenig später als erwartet. Leider war mir vorher nicht möglich ein bisschen mehr zu diesem Lesemonat zu schreiben, der Internetempfang war gelinde gesagt grottig. Nun, dafür jetzt. Es war ein wirklich lesearmer Monat, das muss ich zugeben. Dafür hatte mir das Leben draußen einiges zu bieten, sodass ich es gar nicht so schrecklich finde, kaum zum Lesen gekommen zu sein. Und auch wenn es jetzt wieder stressiger wird, und meine Ferien vorbei sind, habe ich das Gefühl wieder mehr Zeit und Energie in meine Hobbys, auch die Bücher, stecken zu können.

GELESEN
- Susan Ee - Angelfall 2 Tage der Dunkelheit
- Tanja Voosen - Emily lives loudly
- Victoria Scott - Dante Walker 1
- Ingrid Law - Schimmer [ReRead]
- Ingrid Law - Der Schimmer des Ledger Kale [ReRead]
- Tad Williams - Bobby Dollar 1 Die dunklen Gassen des Himmels (die letzten Kapitel)

GESCHRIEBENE REZENSIONEN
- Mona Kasten - Schattentraum: Hinter der Finsternis
- Gavin Extence - Libellen im Kopf
- Denise Deegan - Wer sucht schon das große Glück?
- Tad Williams - Bobby Dollar 1 Die dunklen Gassen des Himmels [Hörbuch]

Freitag, 24. Februar 2017

[Hörbuch] Bobby Dollar 1 Die dunklen Gassen des Himmels

Autor: Tad Williams
Sprecher: Simon Jäger
Länge: 2 CDs/1040 min
Verlag: der Hörverlag
ISBN: 978-3-8445-1177-2

Worum geht's?

Bobby Dollar ist ein Engel. Als Anwalt kehrt er hin und wieder zur Erde zurück, um die Sterbenden gegen die Mächte der Hölle zu verteidigen und in den Himmel zu geleiten. Dieser Krieg zwischen Himmel und Hölle verschärft sich, als plötzlich eine dritte, unbekannte Macht auf den Plan tritt …

Simon Jäger führt mit seiner unverwechselbaren Stimme Bobby Dollar, seine Mitspieler und Gegenspieler ein und bringt augenzwinkernd die vergrabenen Sünden des Engels zum Vorschein.

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Wer ist der Autor?

1957 in Kalifornien geboren, studierte in Berkeley und arbeitete anschließend in hundert verschiedenen Jobs – als Rocksänger, Schuhverkäufer, Bankmanager, Zeitungsjunge, Radiomoderator, Lehrer –, ehe er mit dem "Otherland"-Zyklus zum bedeutendsten Fantasy-Autor der Gegenwart wurde.

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Wer ist der Sprecher?

Simon Jäger, geboren 1972, ist u. a. die deutsche Stimme von Matt Damon und Heath Ledger. Außerdem arbeitet der gefragte Synchron- und Hörbuchsprecher als Dialogbuchautor und -regisseur. So hat er die Dialogregie für "Collateral" (2004), "Königreich der Himmel" (2005), "Nachts im Museum" (2006), "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2" (2006) und "Pirates of the Carribean - Am Ende der Welt" (2007) übernommen. Als Hörbuchsprecher hat er u.a. die Romane von John Katzenbach und Sebastian Fitzek gelesen. Im Hörverlag ist Simon Jäger bereits in "Die dunklen Gassen des Himmels" und "Happy Hour in der Hölle" von Tad Williams zu hören.

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Wie fand ich es?

Über Engel und Dämonen gibt es tausende Romane, Filme, Serien... kurz, das Thema ist schon recht abgenutzt. Dennoch konnte mich diese Adaption der Thematik wirklich überzeugen. Das Engel und Dämonen keine epischen Kämpfe führen (obwohl es auch einiges an Action in dieser Hinsicht gibt) sondern als Anwälte gegeneinander um die Klienten kämpfen, war etwas ganz Neues für mich. Das ganze System ist zwar noch etwas undurchsichtig und was man davon kennt wirkt recht... harsch, aber das ist ja auch nötig damit der Konflikt des Buchs funktioniert. Dennoch würde ich mir für Band 2 einige der aufgeworfenen Rätsel um das ganze Funktionieren von Himmel und Hölle wünschen.

Das ganz Mysteriöse machte die Geschichte aber auch interessant. Auch wenn sich manche Stellen ein wenig ziehen und die Handlung nicht voranzukommen scheint, wird dies durch sehr viele gegenteilige Szenen wettgemacht. Ich konnte mit Bobby mitfiebern, und miträtseln. Und vor allem gegen Ende gab es einige für mich sehr unvorhergesehene Wendungen, auch wenn man sich manche Zwischenschritte zusammenreimen konnte, auf das Endergebnis wäre ich so nicht gekommen. Ich bin sehr gespannt, wie sich diese Geschehnisse weiter entwickeln werden, denn Potenzial hat dieser Ansatz wirklich!

Bobby Dollar als Protagonist lässt mich ein wenig zwiespältig zurück. Einerseits hat er viele wunderbare Qualitäten einer guten Figur - einen speziellen Charme der für einen gewissen Wiedererkennungswert sorgt, viel Gewitztheit und Spontanität. An sich perfekt geschaffen für ein Abenteuer hin und wieder, auch wenn er mit diesem speziellen sicher nicht gerechnet hat. Doch genau dort finden sich schon die ersten Kritikpunkte - ich sah einfach zu wenige Ecken und Kanten dieser Figur. Es sind zwar Hintergründe und Persönlichkeit vorhanden und präsentiert, aber richtig fassen konnte ich die Figur nie. Sollte ich sie im Nachhinein beschrieben, blieben mir zwar grobe Charakterzüge, aber kein vollständiges Bild. Natürlich kann das daran liegen, dass dies der erste Band einer Reihe ist und Bobby noch ausgefeilter präsentiert wird, doch gerade aufgrund der Tatsache das die Ansätze und das Potenzial da sind... hat es mich ein wenig enttäuscht.

Viele andere Nebencharaktere erschienen mir jedoch als überzeugend. Vor allem von Bobbys Freunden Sam und Monica würde ich gern mehr erfahren, und die Interaktionen mit diesen beiden machen auch die meisten meiner Lieblingsstellen des Buchs aus. Gar nicht gut konnte ich allerdings mit der Liebesgeschichte, die mir zu schnell zu viel Raum einnahm. Ich spürte zwischen den Figuren anfangs durchaus Chemie und Potenzial, doch wurde mir dies zunichte gemacht, da ihre tatsächliche Kombination einfach nicht stimmig ist.

Zu überstürzt ertrinken die Szenen der beiden in Gefühlen die wie aus dem Nichts erscheinen, dementsprechend schwülstigen Mono- und Dialogen - verdarben mir grundsätzlich den Spaß an der weiblichen Figur. Wobei ihre Geschichte und ihr Charakter durchaus spannend und facettenreich dargestellt wurde, verlor ich dadurch schnell das Interesse an ihr. Leider muss ich betonen, war ich froh, dass sie nicht zu viel Raum in der Geschichte einnahm wie ich nach der längeren Interaktion der beiden recht in der Mitte der Geschichte befürchtete. Die Handlung schien sich an den entsprechenden Stellen nur noch um sie, Sex und ihre unrealistisch plötzlich aufgetauchten großen Gefühle.

Kommen wir gegen Ende doch noch zu etwas Positivem - dem Humor. Ich habe mich über weite Strecken des Romans wirklich sehr gut amüsieren und oft auch mitlachen können. Auch Simon Jäger, von dem ich bereits tolle Arbeit von "Lady Midnight" (Rezension hier) gewöhnt bin, konnte den ganzen Stil der Geschichte der nun einmal sehr von Bobbys Sarkasmus geprägt ist, authentisch vermitteln. Man kann dem Sprecher sehr gut länger zuhören, da seine Stimme angenehm und auch wandelbar ist, sodass man die verschiedenen Figuren einfach auseinander halten konnte.

Alles in allem ein vielversprechender erster Band! Ich werde die Bobby Dollar Reihe definitiv weiterverfolgen, auch wenn dieser Roman neben vielen Stärken auch seine Schwächen hat. Insgesamt überzeugt er mit Humor, einer interessanten Handlung und einer lebhaften Erzählweise über den Protagonistin, durch die auch bei ausführlicheren Hintergrunderklärungen und einer etwas zähen Handlung nicht schnell Langeweile aufkommt!

 bis Sterne

Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar an das Bloggerportal Randomhouse und den Hörverlag!

Freitag, 17. Februar 2017

Wer sucht schon das große Glück?

Autorin: Denise Deegan
Seiten: 368
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-31035-9

Worum geht's?

Die 16-jährige Rachel scheint alles zu haben. Den süßesten Freund aller Zeiten, weltbeste Freundinnen und Erfolg in der Schule. Als sie dann auch noch die heiß ersehnte Rolle in einer Soap bekommt, wird ein Traum für sie wahr. Doch auf dem Set muss sie sich ihrer alten Widersacherin Rebecca stellen – und schmerzhaften Erinnerungen, die sie lieber vergessen wollte …

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Wer ist die Autorin?

Denise Deegan ist eine erfolgreiche irische Schriftstellerin, die bereits mehrere Romane für Erwachsene veröffentlicht hat. Sie arbeitet außerdem als freie Journalistin. Nach Wer braucht schon Liebe? und Wer denkt heute schon an morgen? erscheint mit Wer sucht schon das große Glück? ihr drittes Jugendbuch. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Teenageralter in Dublin.

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Wie fand ich es?

Ich bin immer noch so überwältigt von diesem Roman, dass es mir schwer fällt eine Rezension dazu zu verfassen die nicht nur aus "Müsst ihr lesen! Genial, genial, genial!" besteht. Auch die vorigen Bücher dieser Reihe haben mich bewegt und überzeugt, aber ich denke, dieses ist mein Lieblingsbuch. Vielleicht weil es das Finale ist in dem alle offenen Enden zu einem wunderbaren, zufriedenstellenden Abschluss gelangten und man das endgültige Verbleiben (fast aller) Figuren herausfindet?

Ich hatte mich, unerwarteter Weise, auch mit den beiden vorherigen Protagonistinnen wirklich verstanden, die ja ziemlich eigene Charaktere sind. Rachel hingegen fällt eher unkompliziert in die Kategorie "Nettes Mädchen von nebenan", ohne sich von diesem Klischee der freundlichen, hilfsbereiten Freundin völlig einnehmen zu lassen. Sie hat viele Facetten, sowohl Stärken als auch Schwächen, und eine ebenso interessante Geschichte wie ihre Freundinnen.

Doch wie bereits erwähnt, auch deren Geschichten werden weitererzählt, und die Ergebnisse konnten mich teils überraschen. Bei dieser Reihe kann man wirklich mitfiebern, da das genaue Happy End nicht vorhersehbar ist. Auch wenn es praktisch sicher erscheint, dass die Figuren Glück und Liebe finden, wird die Geschichte immer wieder von unerwarteten Wendungen und Komplikationen in eine neue Richtung geführt. Dadurch wird die Lektüre nicht langweilig, auch wenn Action basiert nicht so viel passiert.

Denn der klare Fokus sind die Gefühle, das Innenleben der Protagonistin und die Bewältigung und das Wiedertreffen mit ihrer Vergangenheit. Das Hauptthema Mobbing wurde dabei wirklich gut und sensibel dargestellt, besonders intensiv die Nachwirkungen. Noch Jahre nach den Geschehnissen, in einem insgesamt offenbar viel stabileren Leben und Umfeld wird Rachel noch davon eingeholt, was ihre Geschichte sehr authentisch wirken ließ. Die seelischen Wunden die den Opfern für ihr ganzes Leben bleiben konnte man als Leser mitempfinden.

Doch die Geschichte ist keineswegs nur deprimierend. Ein wenig aufgelockert wird die Stimmung zum Beispiel durch kleine Einblicke in Rachels Schauspielertätigkeit. Wenigstens als jemandem, der in dieser Hinsicht gar keine persönliche Erfahrungen hat waren diese Szenen interessant gemacht und wirkten realistisch. Besonders gut gelungen empfand ich die Eindrücke die Rachel zur Schauspielerei hat und ihre Gründe dafür, so gern in andere Rollen zu schlüpfen. Dies half sehr dabei, sie als dreidimensionale Figur zu zeigen und verlieh ihr eine ganz neue charakterliche Ebene.

Genauso gelungen empfand ich die Szenen mit ihren Freundinnen und mit ihrem Freund Mark. Es war sehr schön, diese Beziehung mitzuverfolgen. Nach ewigen "Bad Boy, Good Girl" Geschichten war ihre Verbindung für den Leser spürbar und basierte auf Vertrauen und gegenseitigem Verständnis. Ihre kleinen Rituale und Besonderheiten erschufen ein lebendiges Bild davon, was sie zueinander hinzieht und ihre Szenen waren sowohl humorvoll, als auch einfühlsam geschrieben. Warum solche Beziehungen als langweilig und einfallslos stereotypiert sind, wird sich mir nie erschließen.  Dies verlieh der Geschichte einen gewissen Schönheitsschliff - eine der besten Liebesgeschichten die ich bisher gelesen habe!

Ich kann jedem der sich für emotionale Jugendbücher begeistern kann, in denen nicht nur die (zugegeben sehr süß und authentisch geschriebene) Liebesgeschichte im Vordergrund steht diesen Roman - diese ganze Reihe - sehr empfehlen! Die Protagonistin ist mehr als facettenreich und nachvollziehbar; es macht sowohl Spaß mit ihr durch die Geschichte zu gehen, als auch mit ihr an dramatischen Stellen zu trauern und zu leiden. Auch die vielen Nebencharaktere, insbesondere die Protagonistinnen aus den vergangenen Romanen und der Love Interest überzeugen, ebenso wie die sensible Behandlung von Mobbing, sowie den schweren Wunden die es bei den Opfern hinterlässt.

Ein Buch scheinbar voll mit einem ganzen Leben mit vielen verschiedenen Seiten und Themen das auch noch mit einem angenehmen Schreibstil punkten kann! Ich freue mich auf weitere Romane von Denise Deegan!

 Sterne

Sonntag, 12. Februar 2017

Libellen im Kopf

Autor: Gavin Extence
Seiten: 352
Verlag: Limes
ISBN: 978-3-8090-2634-1

Worum geht's?

Das Leben hat seine Höhen und Tiefen. Die Kunst ist es, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Alles begann, wie es manchmal eben so ist, mit einem toten Mann. Er war ein Nachbar – niemand, den Abby gut kannte, dennoch: Einen Verstorbenen zu finden, wenn man sich nur gerade eine Dose Tomaten fürs Abendessen ausleihen möchte, ist doch ein bisschen schockierend. Oder sollte es jedenfalls sein. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby scheint nichts dagegen unternehmen zu können …

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Wer ist der Autor?

Gavin Extence, geboren 1982, wuchs in der englischen Grafschaft Lincolnshire in einem kleinen Dorf mit dem interessanten Namen Swineshead auf. In seiner Kindheit machte er eine kurze, aber glanzvolle Karriere als Schachspieler; er gewann zahlreiche nationale Turniere und reiste nach Moskau und St. Petersburg, um sich dort mit den besten jungen Denkern Russlands zu messen. Er gewann nur ein Spiel. [...] Heute lebt Gavin Extence mit seiner Familie in Sheffield.

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Wie fand ich es?

Nachdem mir "Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" von Gavin Extence so gut gefallen hat, habe ich Luftsprünge gemacht als ich erfahren habe das ein neuer Roman von ihm erscheint. Ich habe mich gehütet mit übermäßigen Erwartungen an die Thematik oder das ganze Buch heranzugehen, und habe mich direkt in die Geschichte gestürzt. Dennoch konnte sie mich überraschen!

Ein großer Pluspunkt dieses Romans ist es, dass der Leser sich sehr nahe am Charakter fühlt. Die Geschichte wird einfach lebendig erzählt, ohne zu beschönigen. Ich vermute die Ursache dafür ist, neben der Tatsache das Extence ein genialer Schriftsteller ist, darin das er selbst unter (wenn auch einer nicht so extremen) bipolaren Störung leidet. Auch als jemand der glücklicher Weise nicht davon betroffen ist, konnte ich mich sehr gut in die Protagonistin Abby und ihren Kampf gegen ihre Störung hineinversetzten. Man erlebt die Höhen und Tiefen mit ihr mit, bemerkt wie sie erst was eigentlich los ist, als die Extreme schon über ihr zusammenstürzen. Selten hat mich ein Buch derart emotional mitgenommen!

Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen, auch wenn sie weniger zu Tage traten und die Geschichte sehr auf Abby gerichtet ist, so konnte man sich doch schnell ein Bild von ihnen machen und ihre Reaktionen nachvollziehen. Besonders ansprechend empfand ich Abbys Therapeutin, sowie Miranda Frost, eine Dichterin die Abby interviewt. Beide beeinflussen das Leben der Protagonistin sehr unterschiedlich aber auf interessante Weise. Auch Beck, Abbys Freund, hat mir gefallen. Seine Reaktion auf ihre mentale Erkrankung empfand ich als sehr realistisch und liebenswert, was ihn mir direkt sympathisch gemacht hat.

Dadurch gelang auch die schön erwähnte Authentizität. Abbys Leben wird nicht schön geredet, schnörkellos zeigt Gavin Extence welche Auswirkungen die bipolare Störung auf das gesamte Leben der Protagonistin hat. Dabei wird jedoch vermieden, die Figur NUR auf Grund ihrer mentalen Probleme zu charakterisieren. Sie hat eine Persönlichkeit, einen Job der ihr gefällt, unterschiedlichste Beziehungen zu anderen. Auch dadurch fiel es zumindest mir leicht, sich mit ihr zu identifizieren.

Wirklich wichtig bei einem Buch über psychische Störungen, gewährleistet meiner Meinung nach ebenfalls durch den Autor, war für mich, dass ihre Erkrankung wirklich ernst behandelt wird. Auch wenn es "nur im Kopf" stattfindet sind mentale Probleme wie bipolare Störungen so ernst wie ein gebrochenes Bein. Das Hirn ist nun einmal auch nur ein Organ, das verletzt werden kann und dann behandelt werden muss. Eigentlich ist es sogar schlimmer. Wie durch Abby so gut zur Geltung kam, ist ein großes Problem bei solchen Problemen erst einmal zu akzeptieren, zu sehen, das man nicht nur mal einen schlechten Tag hat. Leider ist das Verständnis solcher "unsichtbaren" Krankheiten bei zu vielen Menschen nicht wirklich ausgeprägt.

Doch so ernst die Thematik ist, und so respektvoll sie auch wirklich ernst behandelt wird, so schafft es der Autor dennoch, einen gewissen Humor in die Geschichte zu bringen. Der Leser schwankt mit Abby durch gute und durch schlechte Zeiten, und man hat einfach nach Schließen des Buchs das Gefühl, gerade an einem Leben teilgehabt zu haben. Es gibt keine großen perfekten Momente, sondern ein kleines Stück unperfektes Leben. Auch der Schreibstil wurde einfach gehalten, doch war wirklich fesselnd. Irgendwie hat die Weise, auf die Abbys Geschichte erzählt wurde, einen besonderen Charme und Stil. Unauffällig, doch besonders.

Eine wundervolle Geschichte die nicht in melancholisch-deprimiertes Geschwafel abschweift, sondern optimistisch und humorvoll eine ernste Problematik behandelt. Voller interessanter Figuren und einem lebendigen Bild einer bipolaren Störung!

 Sterne

Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den Limes Verlag und das Bloggerportal Randomhouse!