Samstag, 19. Juli 2014

Stern der Macht: Herzensglut

Autor: Elvira Zeißler
Seiten: 221
Verlag: bookrix Verlag
ISBN: 1497370558

Worum geht's?

Fünf geheimnisvolle Amulette, zwei uralte Geheimbünde und eine junge Liebe ...

Als die 17-jährige Erin Zeugin eines Autounfalls wird und ihr eine sterbende Frau ein silbernes Amulett in die Hand drückt, ahnt sie nicht, dass damit das Abenteuer ihres Lebens beginnt. Sie wurde auserwählt, die Trägerin eines der fünf Amulette der Macht zu sein, und gerät damit mitten in den Jahrtausende alten Kampf zweier Geheimbünde.
Plötzlich taucht der attraktive Daniel in ihrem Leben auf und scheint sie beschützen zu wollen. Und obwohl sie weiß, dass sie ihm eigentlich nicht trauen darf, kann Erin sich seinem Charme nicht
entziehen.

Quelle

Wer ist die Autorin?

"Geboren wurde ich 1980. Nach dem Abitur habe ich BWL an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Copenhagen Business School studiert. Derzeit wohne ich mit meiner Familie in der Nähe von Köln und arbeite im Personalbereich eines mittelständischen Unternehmens.
Geschrieben habe ich wie die meisten Autoren eigentlich schon immer. In der Kindheit hatte es sich dabei meist um Gedichte und kurze Geschichten gehandelt. Mit 17 Jahren hatte ich schließlich die Idee zu meinem Debüt-Roman "Dunkles Feuer" entwickelt und seitdem hatte mich das Schreibfieber endgültig gepackt. 
Am liebsten schreibe ich Fantasy und Mystery Romance für Jugendliche und Erwachsene, auch wenn mir neben Beruf und Familie leider nicht sehr viel Zeit dafür bleibt." - Elvira Zeißler über sich selbst
Quelle

Wie fand ich es?

Ja, wo fange ich nur an? Vielleicht mit Problemfall Erin. Obwohl, Problemfall... ich mochte sie in dem ganzen Buch eigentlich sehr. Sie hatte Zivilcourage, und war auch nicht naiv oder leichtgläubig, das machte sie mir sehr sympathisch. Sie glaubte nicht sofort alles was Daniel ihr erzählt hat, sondern stellte es in Frage wer gut und wer böse ist. Doch im Laufe des Buches verlor sie diesen Charakterzug zusehends und glaubte schneller, was man ihr aufgetischt hat. Das fand ich ein bisschen schade, weil sie so zusehends für mich unsympathischer wurde. Ich mochte sie auch am Ende noch, aber teilweise handelte sie für mich nicht mehr so nachvollziehbar. Bei Daniel war es genau so. Dennoch konnte ich ihre Liebesgeschichte nachvollziehen, was ich bei vielen anderen Liebesgeschichten zu meckern habe - oft wird gar nicht klar, warum sich die beiden betreffenden genau lieben. Bei "Herzensglut" war das glücklicher Weise nicht so, sondern ich konnte begreifen, warum sich Erin und Daniel lieben. Das machte sie mir wieder sympathisch.

Die Geschichte fand ich sehr interessant, besonders das mit den Geheimbünden. Genossen habe ich auch, dass es eben nicht "gut" und "böse" gibt, sondern alle eigentlich nur Macht wollen. Das fand ich mal was ganz neues, noch nicht so oft verwendetes und deshalb auch so interessantes. Auch den Stern der Macht fand ich interessant und eine sehr gute Idee, vor allem die verschiedenen Gaben. Teilweise erinnerten mich die Edelsteine etwas an die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier. So "Rubin und Saphir ewig vereint" und so erinnert mich stark daran. Aber das war auch nicht so schlimm und störte im Grunde den Lesefluss nicht viel.

Was meinen Lesefluss jedoch störte, war der Beginn der Beziehung von Erin und Daniel. Die beiden wurden irgendwie... klischeehaft. Ja, das ist bei Liebesromanzen so, aber es störte mich, weil irgendwie Spannung aus der Geschichte genommen wurde. Diese Spannung kam dann aber am Ende mit voller Wucht wieder zurück und ich habe das Ende wieder sehr genossen. Deswegen freue ich mich auch schon sehr auf den zweiten Teil "Salomons Fluch", der im August rauskommen soll. Ich werde auf jeden Fall die Reihe weiterverfolgen und bin schon gespannt darauf, wie es mit der Suche nach dem verschwundenen Teil der Sterns weitergeht. Und vor allem ob rauskommt, wer dessen wahrer Träger ist. Und auch - so sehr mich ihre Beziehung manchmal genervt hat, weil sie dabei so kitschig wurden - wie es mit Erin und Daniel weitergeht.

 Sterne für ein tolles Buch!

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