Ihr seht ein Stück weiter unten, ich bin direkt mit einem Haufen Satire in den Januar gestartet. Nach 2017 erschien es mir passend, mehr muss ich dazu glaube ich nicht sagen. Haufenweise Rezensionen werde ich nicht schreiben, insgesamt haben mir die Programme sehr gut gefallen.
Zu "Moxie" kommt bald noch eine Rezension, eines der besten Bücher die ich je gelesen habe. Für jede Feministin (und natürlich auch Feministen) ein Muss! Jedenfalls, sonst eigentlich alles wie immer, auch mit den Rezensionen hänge ich schon wieder hinterher... im Februar wird's besser, ich schwöre. Und, wie seid ihr in 2018 gestartet?
GELESEN
- Claus von Wagner: Theorie der feinen Menschen [Hörbuch]
- Claus von Wagner: Im Feld [Hörbuch]
- Franz Kafka: In der Strafkolonie [Kurzgeschichte]
- Claus von Wagner: Drei Sekunden Gegenwart [Hörbuch]
- Claus von Wagner: Der Rest ist Schweigen [Hörbuch]
- Max Uthoff: Oben bleiben [Hörbuch]
- Max Uthoff: Gegendarstellung [Hörbuch]
- Jennifer Estep: Karma Girl
- Jennifer Mathieu: Moxie (beendet)
- Alan Bradley: Flavia de Luce 8 Mord ist nicht das letzte Wort (beendet)
- George R. R. Martin: Das Lied von Eis und Feuer 5 Sturm der Schwerter (fortgesetzt)
- Alwyn Hamilton: Nemesis 1 (fortgesetzt)
GESCHRIEBENE REZENSIONEN
- Jennifer Estep: Hot Mama
- Alan Bradley: Flavia de Luce 8 Mord ist nicht das letzte Wort
GESEHEN
- Woche 41
- Woche 42
- Woche 43
- Woche 44 (wird hinzugefügt, sobald der Post erscheint)
Mittwoch, 31. Januar 2018
Sonntag, 28. Januar 2018
[Gesehen] Woche 41 - 43
Zugegeben, so richtig viel geschaut habe ich bisher nicht in 2018, denn es gab auch genug anderes zu tun. Aber in letzter Zeit habe ich mal wieder mehr Zeit für interessante Serien gefunden - seht selbst.
PLEASE LIKE ME (Staffel 1 Folge 1 und Folge 6)
Anfangs etwas ungelenk hat die Serie etwas sehr Liebenswürdiges an sich, und auch wenn ich mir erst nicht sicher war, wie ich den Protagonisten einschätzen sollte - in Verbindung mit seinen Freunden und seinem Love Interest mag ich ihn wirklich. Ich freue mich wirklich auf mehr von Josh und "Please Like Me" in Staffel 2!
BLACK LIGHTNING (Staffel 1 Folge 1)
Für diese vielversprechende Serie habe ich mich als Superhelden-Fan schon seit ihrer Ankündigung interessiert, deshalb musste ich einfach mal reinschauen - und WOW, die Geschichte, die Figuren... "Black Lightning" hat mich sofort begeistert und ich freue mich schon total auf die nächste Folge! Wunderbare Bilder, Spannung, und ein klasse Soundtrack... nichts zu meckern. Sicher, ein paar "typische" Superheldenfilmmomente gibt es, aber insgesamt ist es eine faszinierend unverbrauchte, ideenreiche Welt, in die man in der Serie eintaucht, und ich will unbedingt mehr davon!
ARROW (Staffel 3 Folge 2 bis Folge 17)
Ja apropos Superhelden... endlich bin ich auch dazu gekommen, "Arrow" wieder weiterzuverfolgen. Und ja, die positive Entwicklung hält an - Laurel hat endlich mal eine klare Linie und eine Handlung, die mir gefällt, sie ist in den vergangenen Folgen zu einem meiner Highlights der dritten Staffel geworden! (Hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde...) Aber auch sonst bleibt es spannend - auch wenn mich noch so manche übertrieben dramatische Szene die Augen verdrehen lässt, es ist Meckern auf hohem Niveau. Die ganze Atmosphäre der Serie, das Team... all das ist das Schauen definitiv wert!
Anfangs etwas ungelenk hat die Serie etwas sehr Liebenswürdiges an sich, und auch wenn ich mir erst nicht sicher war, wie ich den Protagonisten einschätzen sollte - in Verbindung mit seinen Freunden und seinem Love Interest mag ich ihn wirklich. Ich freue mich wirklich auf mehr von Josh und "Please Like Me" in Staffel 2!
BLACK LIGHTNING (Staffel 1 Folge 1)
Für diese vielversprechende Serie habe ich mich als Superhelden-Fan schon seit ihrer Ankündigung interessiert, deshalb musste ich einfach mal reinschauen - und WOW, die Geschichte, die Figuren... "Black Lightning" hat mich sofort begeistert und ich freue mich schon total auf die nächste Folge! Wunderbare Bilder, Spannung, und ein klasse Soundtrack... nichts zu meckern. Sicher, ein paar "typische" Superheldenfilmmomente gibt es, aber insgesamt ist es eine faszinierend unverbrauchte, ideenreiche Welt, in die man in der Serie eintaucht, und ich will unbedingt mehr davon!
ARROW (Staffel 3 Folge 2 bis Folge 17)
Ja apropos Superhelden... endlich bin ich auch dazu gekommen, "Arrow" wieder weiterzuverfolgen. Und ja, die positive Entwicklung hält an - Laurel hat endlich mal eine klare Linie und eine Handlung, die mir gefällt, sie ist in den vergangenen Folgen zu einem meiner Highlights der dritten Staffel geworden! (Hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde...) Aber auch sonst bleibt es spannend - auch wenn mich noch so manche übertrieben dramatische Szene die Augen verdrehen lässt, es ist Meckern auf hohem Niveau. Die ganze Atmosphäre der Serie, das Team... all das ist das Schauen definitiv wert!
Montag, 22. Januar 2018
Mord ist nicht das letzte Wort
Autor: Alan BradleySeiten: 352
Verlag: penhaligon
ISBN: 978-3-7645-3113-3
Worum geht's?
Einer gibt den Löffel ab – und Flavia ermittelt wieder!
Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge …
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Wer ist der Autor?
Alan Bradley wurde 1938 geboren und ist in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario aufgewachsen. Nach einer Karriere als Elektrotechniker, die schließlich in der Position des Direktors für Fernsehtechnik am Zentrum für Neue Medien der Universität von Saskatchewan in Saskatoon gipfelte, hat Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurückgezogen, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet« ist sein erster Roman und der in England, USA und Kanada bereits viel umjubelte Auftakt zur Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau auf Malta.
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Wie fand ich es?
> Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom penhaligon Verlag zur Verfügung gestellt. <
ACHTUNG! TEIL EINER REIHE! EVENTUELL SPOILERGEFAHR!
Diese Reihe begleitet mich nun schon eine ganze Weile, und ich bin immer wieder und von jedem einzelnen Buch auf ganz andere Weise begeistert. Der Hintergrund, die Atmosphäre und die ungewöhnliche Faszination der Hauptfigur sind konstant, doch immer werden neue Aspekte der Rahmenhandlung in den Vordergrund gestellt und schwierige Fälle geknackt, bei denen das gewitzte Auftreten der Detektivin und ihre klugen Schlussfolgerungen Hand in Hand mit einer emotionalen Tiefe gehen, die immer mehr Raum einnimmt - ohne allerdings die anderen Facetten der Reihe zu verdrängen. Es gibt nicht weniger Mord und Totschlag, Chemie oder Fahrten mit Gladys durch die Umgebung von Buckshaw. Nein, es gibt immer mehr zu lieben an den "Flavia de Luce"-Büchern.
Doch zuerst einmal bleibt das Herz der Geschichte die Bindung des Lesers an die Figuren. An jedem von ihnen gibt es etwas Einzigartiges, wenn auch nicht immer etwas Sympathisches und mindestens die Interaktionen mit anderen Figuren machen sie interessant. Apropos: Sehr gut gefallen hat mir hier wieder die Beziehung zwischen Flavia und Dogger, die wie in den bisherigen Büchern nicht im Vordergrund steht aber eine Konstante für Protagonistin und Leser bildet und immer wieder für sehr emotionale, tiefgehende Momente und Einblicke sorgt.
Insgesamt unterscheidet dies Flavias Abenteuer von typischen Krimigeschichten - sie ist eine komplizierte Hauptfigur mit verworrenen Verbindungen zu den anderen Figuren.
Auch ihre Konflikte mit sich selbst spielen eine große Rolle. Auch wenn es bei ihren Fällen leicht auszublenden ist, sie ist ein Kind, das langsam erwachsen wird - und sich leider schon allen möglichen Situationen stellen muss, für die sie mehr Zeit hätte haben sollen. Die bisherigen Teile der Reihe haben sie nicht unberührt zurückgelassen - zum Glück, denn so entwickelt sie sich weiter, wird nachdenklicher und reflektierter, manchmal emotionaler, aber nicht weniger bissig, schlagfertig oder ausgefuchst.
Nicht zu kurz kommen allerdings auch die Chemie und der Mordfall - der wirklich grausig war. Ebenso wie die chemischen Details wieder weit über meinem Wissen waren, aber angemessen erklärt wurden, dass ich sie auch verstehen und mitfiebern konnte. Immer wenn die Ermittlungen im Sand zu verlaufen schienen oder man sich nicht vorstellen konnte, was jetzt noch geschehen sollte, gab es eine neue Wendung. Dabei wurde, wie ich es von diesem Autor bereits gewöhnt war und es immer wieder gern lese, nicht auf Tempo-Tempo-Tempo gesetzt, sondern auf kleine Momente, Rätsel und eine Portion düsteren Humor.
Flavias Ermittlungsmethoden waren wieder so amüsant wie einfallsreich und spannend zu verfolgen. Ich hätte nie auf denjenigen getippt, der sich schließlich als der Täter entpuppt hat - wobei das ja nicht einmal das größte Rätsel dieses Romans war. Geschickt hat Alan Bradley viele verschiedene Rätsel eingebunden, ohne Flavias charakterliche Entwicklung zu vernachlässigen, oder es ihr oder dem Leser zu einfach zu machen.
Nach diesem Ende... verdammt, wie soll die Reihe weitergehen? Nur nach dem fünften Buch war die Situation an einem ähnlichen Wendepunkt wie nach der letzten Seite "Mord ist nicht das letzte Wort". Dass Buch 8 ebenfalls nicht das letzte Wort zu Flavia de Luce ist steht ja zum Glück schon fest, das nächste Buch soll im Juni erscheinen. Spannend wird es definitiv und ich kann es kaum erwarten herauszufinden, wie die Geschichte nun verlaufen wird - und welchen Mord Flavia als nächstes aufklärt. Auch ohne Toten könnte Band 9 schon mehr als spannend werden!
Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar an das Bloggerportal Randomhouse und den penhaligon Verlag!
Sonntag, 14. Januar 2018
Hot Mama
Autorin: Jennifer EstepSeiten: 400
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-28038-9
Worum geht's?
Feurige Heldin sucht Mann fürs Leben
Fiona Fine ist die heißeste Fashion-Designerin in Bigtime, New York. Buchstäblich. Denn nach Feierabend wird Fiona zu Fiera, einer Superheldin mit Feuerkräften. In letzter Zeit musste Fiona viel durchmachen, besonders der Tod ihres Verlobten macht ihr zu schaffen. Aber sie will sich nicht unterkriegen lassen und neu anfangen, daher scheint es gutes Karma zu sein, als Fiona den sexy Geschäftsmann Johnny Bulluci auf der Hochzeit einer Freundin kennenlernt. Nur leider tauchen neue Superschurken auf und crashen die Hochzeit. Fiona weiß nicht, worauf sie aus sind, aber wenn sie es nicht herausfindet, ist sie diejenige, die dieses Mal in Flammen aufgehen könnte …
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Wer ist die Autorin?
Jennifer Estep ist Journalistin und SPIEGEL-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Tennessee. Bei Piper erscheinen ihre Young-Adult-Serien um die »Mythos Academy« und »Black Blade« sowie die Urban-Fantasy-Reihen »Elemental Assassin« und »Bigtime«.
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Wie fand ich es?
> Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Piper Verlag zur Verfügung gestellt. <
ACHTUNG! TEIL EINER REIHE! EVENTUELL SPOILERGEFAHR!
Für eine gute Superheldengeschichte bin ich immer zu haben, deshalb habe ich auch so gern zu "Karma Girl" und jetzt zu "Hot Mama" gegriffen. Und ich muss sagen, die ganze "Welt" von Bigtime, die in dieser Reihe aufgebaut wird, ist interessant und steckt voller spannender Charaktere und guter Geschichten. Die Art wie Superhelden behandelt werden ist einzigartig - zumindest was meine bisherigen Erfahrungen mit dem Thema betrifft.
Dadurch wird eine wunderbar individuelle Atmosphäre geschaffen, und durch den Witz, der immer ganz selbstverständlich in Esteps Geschichte mit einfließt geriet ich wieder in einen regelrechten Sog und konnte, einmal angefangen, gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Ein Stück weit vorhersehbar war "Hot Mama" definitiv, wie schon "Karma Girl", auf eine charmante, Klischees ausreizende und liebenswert behandelnde Weise. Was mich also nicht weiter gestört hätte - wenn die Antagonisten nicht so... platt gewesen wären. Speziell Siren ging mir wirklich nur auf die Nerven und ich konnte sie nicht ernst nehmen, egal wie bedrohlich oder gefährlich sie war.
Ich muss leider auch sagen, dass mir die Beziehung von Johnny und Fiona nicht wirklich gefallen hat. Manche Äußerungen von ihm stießen mir etwas sauer auf, und ihre emotionale Verbindung kam mir zu kurz. Sehr schnell kamen sie von Sex zu tieferen Gefühlen, ungeachtet sämtlicher Probleme zwischen ihnen, nicht nur von außen. Und auch wenn ich Fiona als individuellen Charakter sehr gern mochte, mit all ihren Ecken und Kanten, in ihren Szenen mit Johnny schien sie manchmal komplett anders als sonst. Insgesamt wirkte er mir zu eindimensional - und auch wenn seine Motivation und Gedanken zum Ausdruck kamen, geschah mir das zu platt um wirklich mit ihm mitfühlen zu können.
An sich aber war sie sympathisch, nicht perfekt und definitiv eine starke Persönlichkeit. Auch wenn es durchaus Szenen gab, in denen ich sie nicht mochte (beispielsweise wann immer sie sich darüber echauffierte, dass eine gewisse andere Figur sich wie eine "Schlampe" (Zitat) verhielte), im Großen und Ganzen bin ich ihr gern durch die Geschichte gefolgt.
Auch ihre Beziehung zu Travis bzw. ihren Abschluss mit dieser hat mich sehr gefallen und wirkte authentisch, wie er immer auf eine Art und Weise präsent war, aber sie sich langsam dafür bereit machte, ihr Leben weiterzuleben. Und sie und Lulu haben mich ebenfalls überzeugt. Zwischen diesen Figuren wirkte eine nette, witzige und dennoch komplizierte Chemie. Ich hätte gern noch mehr von der Freundschaft dieser beiden Charaktere gesehen! Naja, vielleicht in einem anderen Buch...
Leider bisher das schwächste Buch, dass ich von Jennifer Estep gelesen habe, auch wenn mir ihr Schreibstil und die grundsätzliche Idee gefallen hat. Ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen, denn die Rahmenhandlung und der Hintergrund gefällt mir wirklich gut! Dennoch hoffe ich bei Band 3 auf facettenreichere Antagonisten und einen besseren Love Interest. Aber so gut wie mir Bella Bulluci schon in diesem Buch gefiel, kann das eigentlich nur gut werden!
Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den Piper Verlag!
Sonntag, 31. Dezember 2017
Was war los im Dezember?
Zugegeben, zum Lesen bin ich seltener gekommen in diesem Monat als ich mir gewünscht hätte - andererseits habe ich dafür einiges andere geschafft. Ich musste dieses Jahr alles in allem Prioritäten setzen, und auch wenn ich den Dreh WIE noch nicht ganz raus habe, irgendwie bin ich durchgekommen. Das wird dann wohl auch mein unspektakulärer Vorsatz für 2018: Irgendwie durchkommen und viel Spaß haben.
Aber kommen wir erst mal zum letzten Spaß mit Büchern in diesem Jahr. Serien habe ich gegen Ende des Jahres allerdings kaum geschaut - größtenteils Wiederholungen von z.B. "Jane the Virgin" u.ä., aber da ich auch zum Bloggen kaum gekommen bin war mir das nicht wirklich einen Post wert... ab Januar allerdings geht es wieder ans Eingemachte und ich teile neue Filme und Serien mit euch :) Ich gehe auch mit einigen angefangenen Büchern und Rezensionsexemplaren ins Jahr 2018 - nicht meine Idealvorstellung, aber es ist, wie es ist. Apropos, zweiter Vorsatz: Entspannung in Bezug aufs Lesen, das hat sich im vergangenen Jahr als der beste Ansatz erwiesen, um die Geschichten auch wirklich genießen zu können.
GELESEN
- Ava Dellaira: Love Letters to the Death (beendet)
- Kiera Cass: The Heir
- Margot Lee Shetterley: Hidden Figures (beendet)
- Alina Bronsky: Nenn mich einfach Superheld (beendet)
- Hermann Vinke: Das kurze Leben der Sophie Scholl
- Kiera Cass: The Crown
- Alan Bradley: Flavia de Luce 8 Mord ist nicht das letzte Wort (begonnen)
- Jennifer Mathieu: Moxie (begonnen)
- Anna Banks: Nemesis (begonnen)
GESCHRIEBENE REZENSIONEN
- Ava Dellaira: Love Letters to the Death
- Kiera Cass: The Heir
- Bianca Iosivoni: Der letzte erste Kuss
- Margot Lee Shetterley: Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen
- Alina Bronsky: Nenn mich einfach Superheld
- Kiera Cass: The Crown
- Hermann Vinke: Das kurze Leben der Sophie Scholl
GESEHEN
- Woche 37
- Woche 38 (nichts Neues geschaut)
- Woche 39 (nichts Neues geschaut)
- Woche 40 (nichts Neues geschaut)
An euch alle: Guten Rutsch ins neue Jahr!
Aber kommen wir erst mal zum letzten Spaß mit Büchern in diesem Jahr. Serien habe ich gegen Ende des Jahres allerdings kaum geschaut - größtenteils Wiederholungen von z.B. "Jane the Virgin" u.ä., aber da ich auch zum Bloggen kaum gekommen bin war mir das nicht wirklich einen Post wert... ab Januar allerdings geht es wieder ans Eingemachte und ich teile neue Filme und Serien mit euch :) Ich gehe auch mit einigen angefangenen Büchern und Rezensionsexemplaren ins Jahr 2018 - nicht meine Idealvorstellung, aber es ist, wie es ist. Apropos, zweiter Vorsatz: Entspannung in Bezug aufs Lesen, das hat sich im vergangenen Jahr als der beste Ansatz erwiesen, um die Geschichten auch wirklich genießen zu können.
GELESEN
- Ava Dellaira: Love Letters to the Death (beendet)
- Kiera Cass: The Heir
- Margot Lee Shetterley: Hidden Figures (beendet)
- Alina Bronsky: Nenn mich einfach Superheld (beendet)
- Hermann Vinke: Das kurze Leben der Sophie Scholl
- Kiera Cass: The Crown
- Alan Bradley: Flavia de Luce 8 Mord ist nicht das letzte Wort (begonnen)
- Jennifer Mathieu: Moxie (begonnen)
- Anna Banks: Nemesis (begonnen)
GESCHRIEBENE REZENSIONEN
- Ava Dellaira: Love Letters to the Death
- Kiera Cass: The Heir
- Bianca Iosivoni: Der letzte erste Kuss
- Margot Lee Shetterley: Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen
- Alina Bronsky: Nenn mich einfach Superheld
- Kiera Cass: The Crown
- Hermann Vinke: Das kurze Leben der Sophie Scholl
GESEHEN
- Woche 37
- Woche 38 (nichts Neues geschaut)
- Woche 39 (nichts Neues geschaut)
- Woche 40 (nichts Neues geschaut)
An euch alle: Guten Rutsch ins neue Jahr!
[3x3] Eine Prinzessin und Superhelden - fiktive und echte
Autorin: Alina BronskySeiten: 240
Verlag: KiWi
ISBN: 978-3-462-04462-1
Worum geht's?
Marek traut seinen Augen nicht, als er den Gruppenraum im Familienbildungszentrum betritt: ein Stuhlkreis mit sechs versehrten Jugendlichen, geleitet von einem unrasierten Guru mit sanfter Stimme und langem Haar. Ausgerechnet eine Selbsthilfegruppe! Marek dachte, er würde eine Lerngruppe fürs externe Abitur besuchen, und will mit der »Krüppeltruppe« nichts zu tun haben – doch schon ist er mittendrin und sein Leben steht Kopf.
Quelle
Wer ist die Autorin?
Alina Bronsky, geboren 1978 in Jekaterinburg/Russland, lebt seit Anfang der Neunzigerjahre in Deutschland. Ihr Debütroman »Scherbenpark« wurde zum Bestseller, fürs Kino verfilmt und ist inzwischen beliebte Lektüre im Deutschunterricht. Es folgten die Romane »Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche« und »Nenn mich einfach Superheld«. »Baba Dunjas letzte Liebe« wurde für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert. Die Rechte an Alina Bronskys Romanen wurden in 15 Länder verkauft. Sie lebt in Berlin.
Quelle
Wie fand ich es?
Wie ich es nach meinen ersten Romanen von Alina Bronsky bereits erwartet habe, ist der Schreibstil und die gesamte Atmosphäre des Buchs etwas sperrig, verrückt und speziell. Das sorgt einerseits dafür, dass es unglaublich faszinierend ist, die Geschichte weiterzuverfolgen - sie erscheint wie eine große Chiffre.
Das betrifft vor allem die Charaktere. Sie tuen fast weh, die Figuren. Sie verwirren und reagieren unerwartet, und auch wenn die Geschichte deshalb wohl nicht jedem Leser zusagen wird, mir hat sie genau deshalb gefallen. Die Akteure der Handlung sind alles andere als perfekt, ja teils nicht einmal sympathisch - allerdings trotzdem spannend.
Vor allem Marek, den Protagonisten, zu mögen fiel mir anfangs schwer, doch das lag auch im Sinn der Autorin. Er soll als genau so sperrig und innerlich verwundet erscheinen wie er ist, andernfalls wäre seine Entwicklung nicht so faszinierend wie sie ist. Sie verläuft keineswegs stufenlos, aber dafür sehr authentisch.
Fazit: Eine besonderer, ungewöhnlich geschriebener und ungewöhnlich erzählter Roman, den man nicht einfach nebenher lesen kann, sondern ihn geradezu erleben muss. Es ist keine "Alles ist gut"-Geschichte, nicht einmal eine "Alles wird gut"-Geschichte, aber ich habe sie gern gelesen - zu empfehlen!
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Autorin: Kiera CassSeiten: 288
Verlag: Harper Teen
ISBN: 9780062392183
Worum geht's?
In The Heir, a new era dawned in the world of The Selection. Twenty years have passed since America Singer and Prince Maxon fell in love, and their daughter is the first princess to hold a Selection of her own.
Eadlyn didn’t think she would find a real partner among the Selection’s thirty-five suitors, let alone true love. But sometimes the heart has a way of surprising you…and now Eadlyn must make a choice that feels more difficult—and more important—than she ever expected.
Quelle
Wer ist die Autorin?
Kiera Cass wurde in South Carolina, USA, geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Virginia. Die Idee zu den ›Selection‹-Romanen kam ihr, als sie darüber nachdachte, ob Aschenputtel den Prinzen wirklich heiraten wollte – oder ob ein freier Abend und ein wunderschönes Kleid nicht auch gereicht hätten ...
Mit ihren ›Selection‹-Romanen hat es Kiera Cass weltweit auf die Bestseller-Listen geschafft.
Quelle
Wie fand ich es?
Und damit wäre ich auch schon am Ende dieser Reihe angekommen... Wie schon "The Heir" habe ich dieses Buch schnell gelesen, mich oft sehr gut unterhalten gefühlt und mit den Figuren mitgefiebert.
Ich war insgesamt wirklich gespannt, wie die Autorin ihre Geschichte auflösen würde - nicht nur auf Eadlyns Wahl sondern auch in Bezug auf die politischen Vorgänge in Illea. Rein realitätsbezogen bin ich ein politischer Mensch, sodass mir die Kritik an der Monarchie und die Probleme auf die Eadlyn stößt je mehr sie versucht die Konflikte in ihrem Land zu lösen durchaus interessant vorkamen. Zugegeben, es ist ein wenig einfach gelöst wurden.
Zugegeben, manches an dieser Geschichte wirkte schlussendlich etwas einfach bearbeitet - aber irgendwie macht es ein wenig den Charme der von Kiera Cass geschaffenen Welt aus. Besonders die Charaktere helfen ungemein, dass solche kleinen Kritikpunkte nicht allzu schwer wiegen. Besonders Eadlyns Entwicklung und ihre Beziehung zu den Jungs und ihrer Familie konnte mich berühren - eine wunderbare Protagonistin, von der ich gerne noch viel mehr gelesen hätte!
Ich hätte es wirklich nicht gedacht, aber hiermit gäbe ich es zu: Insgesamt hat mich die Dilogie von Kiera Cass besser unterhalten und vor allem mehr zum Nachdenken und Mitfühlen gebracht als ich vorher angenommen hätte.
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DAS KURZE LEBEN DER SOPHIE SCHOLL
[aus irgendwelchen Gründen kann das Cover nicht abgebildet werden]
Autor: Hermann Vinke
Seiten: 224
Verlag: Ravensburger
ISBN: 978-3-473-38047-3
Worum geht's?
Am 22. Februar 1943 wurde die 21-jährige Sophie Scholl hingerichtet. Sie war Mitglied der "Weißen Rose", einer Studentengruppe, die mit Flugblättern zum Widerstand gegen Hitler aufgerufen hatte. Hermann Vinke beschreibt ihr Leben in Form von Dokumenten, Zeugenaussagen, Briefen und Fotos.
Wer ist der Autor?
Hermann Vinke, geboren 1940, studierte Geschichte und Soziologie in Hamburg. Er war Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und Auslandskorrespondent für die ARD und den WDR. Seit 2000 ist er ARD-Korrespondent für Osteuropa/Baltikum. Vinke ist Autor preisgekrönter Sachbücher, u. a. erhielt er für Das kurze Leben der Sophie Scholl den Deutschen Jugendbuchpreis. Im Arche Verlag erschien zuletzt Fritz Hartnagel: Der Freund von Sophie Scholl. Hermann Vinke lebt in Bremen und Berlin.
Wie fand ich es?
"Das kurze Leben der Sophie Scholl"... ja, kurz war es, aber was für eins!
In diesem kleinen Büchlein bekommt man als Leser ein sehr umfassendes Bild dieser jungen Frau - umfassend deshalb, weil ihre Geschichte von verschiedenen Seiten beleuchtet wird. Sie wird nicht nur als Widerstandskämpferin und Rebellin gezeigt, sondern auch als Schwester, als Tochter, als Studierende und als Freundin.
Sehr fasziniert haben mich auch ihre Bilder und die Fotografien, die neben Zeitzeugenberichten bzw. Berichten von Bekannten und Freunden Sophies durch die Geschichte führen. Ein lebendiges Abbild ihres Lebens, ihrer Gedanken und ihrer Werte wird gezeigt und dadurch auch eine Art Appell an den Leser gerichtet. Egal unter welchen Umständen, Sophie Scholl stand - auch im Angesicht des Todes - für ihre Werte, für Würde, für das Gute an das sie glaubte, für all das ein.
Es ist schwierig, dieses Buch zu bewerten - es ist kein Roman, sondern ein Bericht. Empfehlen kann ich "Das kurze Leben der Sophie Scholl" aber definitiv. So wichtig es ist, sich an all die Schrecken der NS-Zeit zu erinnern!
Sonntag, 17. Dezember 2017
Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen
Autorin: Margot Lee ShetterleySeiten: 400
Verlag: Harper Collins
ISBN: 9783959676434
Worum geht's?
1943 stellt das Langley Memorial Aeronautical Laboratory der NACA,die später zur NASA wird, erstmalig afroamerikanische Frauen ein. „Menschliche Rechner“ - unter ihnen Dorothy Vaughan, die 1953 Vorgesetzte der brillanten afroamerikanischen Mathematikerin Katherine Johnson wird. Trotz Diskriminierung und Vorurteilen, treiben sie die Forschungen der NASA voran und Katherine Johnsons Berechnungen werden maßgeblich für den Erfolg der Apollo-Missionen. Dies ist ihre Geschichte.
Quelle (Werbung)
Wer ist die Autorin?
Margot Lee Shetterly ist eine unabhängiger Wissenschaftlerin und bekam einen Zuschuss der Alfred P. Sloan Foundation, um für "Hidden Figures" recherchieren zu können. Derzeit forscht sie für ihr „Human-Computer –Project“, ein digitales Archiv der Geschichte der weiblichen „menschlichen Computer“ in der NASA. Sie lebt in Hampton, Virginia und Valle de Bravo, Mexiko.
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Wie fand ich es?
> Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Harper Collins Verlag zur Verfügung gestellt. <
Nach dem großen Hype um den Kinofilm konnte ich gar nicht anders, als mich von diesem Buch angesprochen zu fühlen - und habe mich wirklich am Riemen gerissen, den Film nicht zu schauen, bevor ich fertig gelesen habe. Manchmal fiel es mir schwer - auch weil sich "Hidden Figures" ab und an zog.
Denn dieses Buch ist eindeutig mehr Bericht als Roman, weswegen es mir anfangs ein wenig schwer fiel hineinzufinden. Das Markante, Besondere ist eindeutig die beeindruckende Recherchearbeit die dahinter steckt. Margot Lee Shetterley hat unübersehbar einiges an Arbeit in die Ergründung der historischen Ereignisse gesteckt und alle Quellen sind im Anhang nachprüfbar. Sie hat sich hier also nicht irgendetwas aus den Fingern gesogen, sondern alles belegbar erforscht und ein umfangreiches Bild der Zeit des zweiten Weltkriegs und des Kalten Kriegs geschaffen.
Dabei schafft sie es die Begebenheiten nicht einfach nur herunterzurattern sondern zu verknüpfen, verschiedene Handlungsstränge ineinander zu verweben und zu verknüpfen, und damit eine logische Kritik der Zeitumstände zu schaffen. Denn um die Probleme und Fehler der USA in dieser Zeit, die sich im Kern bis heute gehalten haben, geht es vor allem. Insbesondere um Rassismus und Segregation - und die mutigen Frauen (und, in diesem Buch eher im Hintergrund stehend, aber durchaus einbezogenen) und Männer, die ihren eigenen Weg gegangen sind und Geschichte - egal wie unerkannt - geschrieben haben.
Sehr interessant und wahrscheinlich sehr authentisch empfand ich den beschriebenen Konflikt der Afroamerikaner vor allem zur Zeit des Kalten Kriegs - sie kämpften nicht nur an einer Front, außerhalb des Landes gegen den erklärten Gegner Sowjetunion, sondern auch in ihrem Land um Gleichberechtigung. Beziehungsweise stellte sich die Frage - können sie für die Werte der "amerikanischen Demokratie" kämpfen, wenn sie ihnen teils versagt bleiben?
Die Autorin stellt wichtige Fragen und beschränkt sich dabei nicht nur auf die Aktionen gegen Afroamerikaner in de USA, sondern fasst mit kritischem Blick genauso außenpolitische Aktionen der USA ins Auge. Ich war wirklich positiv überrascht von der Reflektiertheit des Textes, ist es doch eher typisch für westliche Medien, in Ost-gegen-West-Themen wie der Beurteilung des Kalten Kriegs klare Position zu beziehen.
Insgesamt ein wirklich lesenswerter Roman voller Informationen und interessanter Fakten, die zumindest mir bisher unbekannt waren - Geschichtsschreibung ist nun einmal sehr selektiv. Die Geschichten von Katherine Johnson, Dorothy Vaughan, Mary Jackson und vielen anderen Vergessenen werden hier erzählt und die Geschichte erwacht vor den Augen des Lesers wieder zum Leben. Sachlich, informativ und fesselnd - wenn man dem Buch eine Chance gibt.
Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar an Harper Collins!
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